Trittbrettfahren

Trittbrettfahren

Letzter Schultag in Niedersachsen!🤣

Ferienbeginn.😎

Ungefragt und ohne Genehmigung springe ich auf diesen Zug und mache auch Ferien! Unberechtigterweise, denn ich habe ja immer frei. Aber jetzt nehme ich mir trotzdem meine Sommerferien. Das Gefühl ist einfach zu schön. Ich werde auf der Terrasse abhängen, dicke Bücher lesen, im See schwimmen und mit dem Fahrrad durch die Landschaft fahren. Ja gut, das mache ich immer, aber jetzt mit dem tollen Gefühl: ich habe Ferien. Ich bin im Urlaub!

Ich esse Kirschen und mache einen Tagesausflug an die Ostsee. Ich esse Blaubeeren und mache einen Tagesausflug in den Harz, wenn die Herrschaften nicht vergessen, mich mitzunehmen. Vielleicht sogar eine Bahnfahrt nach Berlin. Wer weiß? Auf jeden Fall steht fest, dass es ein Wochenendseminar mit meinen Philosophen geben wird.

🤣 Ja. Der letzte Schultag vor den großen Ferien ist doch ein sehr erfreulicher Tag, oder? Ich mache einfach mit und hoffe, ich werde nicht erwischt!

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sommer und erholsame Ferien!

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Kurz vor 66

Kurz vor 66

Selbstbewusstsein: Willkommen zur Vollversammlung kurz vor 66!

Inneres Kind: Was das denn?

Vernunft: Sie wird bald 66!

Inneres Kind: Nein, 6!

Vernunft: Nein 66!

Inneres Kind: Ich nicht, ich bleibe 6! (lacht und klatscht in die Hände)

Selbstbewusstsein: Wir anderen werden bald 66. Wie sind wir aufgestellt?

Miesmacher: Zu alt. Da kann sie bald einpacken. Lohnt sich nicht mehr.

Neugier: Ich bin hellwach und auf dem Sprung.

Abenteuerlust: Ich eher nicht. Es ist nichts mehr los.

Antreiber: Sie tut nichts mehr. Sie muss doch das Leben bis ins Kleinste ausschöpfen. Sie muss raus. Sie muss zu Fuß durch Afrika!

Vernunft: Zu Fuß?

Liebestöter: Ich bin sehr zufrieden. Es ist gut, dass sie keinen richtig an sich ran lässt. Ich bin froh, dass sie keinen hat, dem sie wichtig ist.

Liebe: Also hör´mal! Was fällt dir denn ein?

Liebestöter: Keiner mag sie und das ist auch gut so. Sie ist einfach nicht liebenswert genug. Ist doch klar, dass sie es nicht geschafft hat, ihre Familie zu halten. Ich sag nur: geschieden! Das sagt doch schon alles.

Kritiker: Außerdem tut sie nichts. Rein gar nichts. Und was sie tut, kann man vergessen. Egal, ob sie es tut oder nicht. Sie tut es nie gut und ausdauernd genug.

Nörgler: Sie ist eine alte, kranke geschiedene Frau. Keine gute Lebensbilanz!

Liebe: Einspruch!

Selbstbewusstsein: Stattgegeben! Sie ist o.k., so, wie sie ist. Das ist doch wohl klar. Wir konzentrieren uns auf das Gute.

Nörgler: Mir fällt da so gar nichts ein!

Kreativität: Ich bepflanze den Ideengarten täglich. Er ist in letzter Zeit viel größer und bunter geworden!

Zweifler: Das wüsste ich aber!

Kreativität: Das weißt du genau! Mit deinem eisigen Blick frierst du die Ideen gerne ein. Das ist anstrengend.

Zweifler: Dazu bin ich da. Das muss so!

Selbstbewusstsein: Nein. Das muss und soll nicht so sein. Liebestöter, Nörgler, Antreiber und Zweifler, ich will Euch nicht mehr hier haben! Meine Geduld ist am Ende! Ihr geht jetzt raus in den Garten und kommt erst wieder rein, wenn ihr euch nützliche Aufgaben gesucht habt. Nützlich für uns, versteht ihr? Also raus jetzt!

Die bösen Gesellen verlassen schimpfend das Haus und bauen sich eine Hütte im Garten, wo sie trotzig aus dem Fenster schauen.

Liebe: Die Angst macht mir auch noch zu schaffen. Sobald ich mich zeige,  befeuern die Attacken den Ofen.

Selbstbewusstsein: Was soll das?

Angst: Ich will sie vor Nähe schützen. Die verträgt sie nicht. Allein ist sie sicher.

Liebe: Sie sehnt sich aber nach Berührungen.

Angst: Die sind nicht gut für sie.

Selbstbewusstsein: Das kannst du nicht alleine bestimmen!

Abenteuerlust: Da komme ich wieder ins Spiel! Die Angst behindert mich!

Kreativität: Mich schränkt sie ein.

Liebe: Mich wehrt sie ab.

Inneres Kind: Mich will sie nicht haben und ich will sie nicht haben und wozu brauchen wir die überhaupt?

Selbstbewusstsein: Wir brauchen die Angst. Aber nicht so. Sie darf nicht mehr so viel allein bestimmen und soll sich auf das Wesentliche konzentrieren. Wir müssen daran arbeiten, dass sich Liebe und Lebenslust  ungehindert entfalten können.

Inneres Kind: Ich will feiern und knutschen und springen und singen.

Vernunft: Mit Maßen.

Lebenslust: Könnte ruhig ein bisschen mehr von allem sein!

Kreativität: Ich freue mich.

Abenteuerlust: Ich will wachsen. Ich will raus.

Angst: Das treibt mir schon wieder die Schweißperlen auf die Stirn.

Selbstbewusstsein: Ja, aber damit müssen wir jetzt umgehen und trotzdem losziehen. Nicht alles auf einmal und in kleinen Schritten.

Miesepeter: Dieses Ergebnis ist lächerlich! Ich dachte, wir sind schon weiter! Kleine Schritte, wenn ich das schon höre…..

Alle: RAUS!

Selbstbewusstsein: Gibt es Pläne für die zweite Jahreshälfte?

Vernunft: Dgtgästeefde, Dktrefaffesjz, Ododll, Misighft, ghjmädlldänmus, hegstphildwe.

Abenteuerlust: Ein bisschen wenig, aber besser, als gar nichts.

Lebensfreude: lädt sich kichernd mit quirliger sprudelnder Energie auf

Selbstbewusstsein: Gibt es Vorsätze?

Inneres Kind:  Lust und gute Laune.

Kreativität: Platz und Bewegung.

Liebe: Augen auf !

Vernunft: ein wenig Sport, ein wenig abnehmen, weiterhin ein gutes Auskommen mit den Schmerzen und der Arthrose, leben, lesen, Garten und Fahrrad und Leute.

Selbstbewusstsein: Prima, dann wünsche ich allen ein gutes Gelingen!

 

 

 

Gänsehautmusik

Warum habe ich „Den König der Löwen“, meine geliebte Gänsehautmusik, vergessen, als ich mich mit meinen musikalischen Vorlieben outete? Ich weiß es nicht. Ich mag keine Musicals, dieses aber schon. Viermal gesehen und bald möchte ich wieder hin. Wenn ich im Theater sitze und es losgeht, löse ich mich förmlich auf und tauche ab in andere Welten. Immer wieder….

Tanzmusik

Mit der Musik kenne ich mich nicht aus. Ich mag mir „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ gerne in der Oper ansehen. Ich kenne auch andere, aber diese sah ich in mehreren Inszenierungen und ich würde immer wieder hingehen. Ich höre gerne klassische Musik mit richtigen Instrumenten, aber ich höre sie eben nur ohne großen Sachverstand.

Ich kenne die Rolling Stones, Lords, Beatles, Doors, Kings, Achim Reichel, Udo Lindenberg, Udo Jürgens, Liza Minnelli, Pink Floyd, The Monkees, Gitte, Roy Black, Steppenwolf, The Spencer Davis Group,  DDDBMT (wer das wohl ist?), Bee Gees, Grönemeyer, Maffay, Westernhagen, viele andere noch dazu und die Rocky Horror Picture Show. Letztere kann ich mitsingen.

Ich höre gerne Hubert von Goisern und Ina Müller. Andere auch, diese aber besonders. Ich kenne mich mit den neuen Interpreten (ab 1978) gar nicht aus. Gut, Helene Fischer taucht so oft auf, dass auch Volksmusikmuffel sie identifizieren können. Andreas Gabalier ebenso. REA GARVEY ist mir sehr bekannt, er bringt mich zum Träumen. Also da könnte ich ins Schwärmen kommen. So einen würde ich gerne…..Na ja, das bringt mich jetzt vom Thema ab. Tim Curry als Dr. Frank-N-Furter hatte damals einen ähnlichen Effekt.

Ich höre gerne Geräuschkulissen im Radio, wenn ich mich mit anderem beschäftige. Mir ist es egal, wie sie alle heißen, die Musikstücke und ihre Interpreten. Manches gefällt mir so gut, dass ich sie wiedererkenne. Mir reicht mein Musik-Wissen…..oder -Nichtwissen.

Vor ein paar Wochen hörte ich im Auto einen Gesang, der mich sofort mitriss. Ich stellte das Radio auf volle Pulle und vergaß ganz, wie ungern ich mit dem Auto fahre. Ich fühlte mich beschwingt und fröhlich frei. Ich wollte feiern und flirten. Diese Musik hörte ich noch einmal zu Hause beim Putzen. Ich stellte laut und tanzte mit dem Wischmop durch die Wohnung.

Gestern schob ich meinen Einkaufswagen tanzend über den Parkplatz. Ja, wirklich. Ich tanzte mit Knieschmerzen und Einkaufswagen zum Fahrrad, weil eben diese Musik aus einem Auto ziemlich laut zu hören war. Da wusste ich: ich muss mich darum kümmern und herausfinden, wer da was singt!

Aber wie? Ich hatte keinen Anhaltspunkt. Sollte ich mich mit Thomas in Verbindung setzen? Der hat ja hervorragende Musikkenntnisse, ist gerade aber auch sehr beschäftigt. Und überhaupt: Wie formuliere ich meine Frage? Äh, Thomas, wie heißt das Stück, das mir so gut gefällt? Da singen Männer oder ein Mann….äh…äh. Na, da könnte mir wohl niemand weiterhelfen.

Ach was, dachte ich, ich habe in letzter Zeit so viel geschafft, dass ich doch wohl fähig bin, einen Musiktitel zu finden, der mich zum Tanzen bringt! Mitten auf dem Parkplatz! Internet war meine Wahl und siehe da, ich fand es tatsächlich heraus! Ziemlich schnell sogar!

 

Blühende Landschaften

Blühende Landschaften

Das Große und Ganze wirkt auf mich beängstigend, unverständlich und immer absurder. Die Nachrichten bringen mir das Weltgeschehen in groben Zügen ins Wohnzimmer und das meiste möchte ich nicht so haben, wie es ist. Ich kann es aber so gelassen ertragen, weil ich nur zuschaue.

Ich halte mich an das, was ich unmittelbar erlebe. Hier kann ich mitwirken, die Zusammenhänge verstehen und wählen, was ich in mein Leben lasse und was nicht. Ich hoffe, dass es mir weiterhin so gut geht. Ich befürchte, dass sich das ändern wird. Für die nächste Generation allemal. Aber das ist ja schon wieder das Große und Ganze und wird von mir gerne ausgeblendet.

Diese Gedanken kamen mir gestern auf meiner Radtour. Ich weiß, dass der Regen fehlt und die Bauern um ihre Ernten fürchten. Und so nehme ich nur Trockenheit und Staub wahr und fürchte mich vor dem Klimawandel.

Wenn ich aber meine Perspektive wechsle und mir anschaue, was sich direkt vor meinen Füßen abspielt, sehe ich plötzlich blühende Landschaften.

 

Nichts wie geplant!

Nichts wie geplant!

Ich heute beim Aufwachen so: weißt Du was, meine Liebe, heute fahre ich einfach mal Auto. Das ist schon völlig verstaubt und voller Spinnweben. Ich könnte mich  spazierenfahren und was sehen von der Welt. Ich will nicht aus der Übung kommen. Supergutetolle Idee für einen Rentnerinnen-Montag.

Aber vorher will ich noch einen kleinen Artikel schreiben. Geht ja schnell und dann fahre ich los. Es ist ja erst 9.30 Uhr und der Tag ist noch lang. Klasse.

Leider muss mein PC jetzt updaten. Sagt man das so?  Windows 10 muss sich runderneuern. Nach fünf Minuten sind 3% geschafft.

Also beschäftige ich mich anders, während mein PC arbeitet und sich schick macht. Ich rühre meinen Gewürzquark an. Ich wasche ab und räume die Küche auf. PC hat jetzt 5% geschafft. Das ist nicht viel. Mal sehen, was ist denn noch zu tun? Fenster und Böden sind sauber. Badezimmer auch. Schlafzimmer aufräumen und entstauben! Ja, das mache ich und dann wird mein PC ja wohl hoffentlich fertig sein. Dann geht´s los mit dem Schreiben und dann kommt das Autofahren. Ich fahre nicht so gerne, muss es aber doch ab und zu tun. Warum hat man denn sonst überhaupt ein Auto? Na also.

Ich räume Wäsche weg und entstaube das Schlafzimmer und mein Kopfkissen kriegt einen Knick verpasst. Mein PC ist bei 8%. Ich entstaube meine ganze Wohnung und räume sie auf. Alle Sofakissen bekommen einen Knick verpasst, aus purer Langeweile. Mein PC ist bei 11% und jetzt gibt es Frühstück für mich. Ich frühstücke immer sehr, sehr spät. Teilfasten nennt sich das wohl. Einige Kilos habe ich schon weggefastet. Also gut, jetzt wird Windows wohl fertig sein und ich kann endlich einen kleinen Artikel schreiben. Dann fahre ich mit meinem Auto spazieren.

17%.

Ich gehe in den Garten und sehe mich nach Beschäftigung um. Ich harke die trockenen Blätter weg, mähe kurz über den nicht mehr vorhandenen, weil ausgetrockneten Rasen rüber, fülle die Vogeltränke, räume die Gartengeräte auf, pflücke trockene Blüten aus dem Blumenkasten und gucke nach den Fortschritten der Technik. Super! 25%!

Ich setze mich auf die Terrasse und lese. Ich setze mich an den Schreibtisch und male eine Geburtstagskarte. 31%. Meine Güte. Ich steige auf mein Fahrrad und bin erst mal weg. Mein PC arbeitet alleine. Mein Auto wird heute nicht mehr bewegt. Traurig sieht es mir hinterher.

Um 16.27 Uhr muss ich noch einiges anklicken, damit Windows wieder betriebsbereit ist.

Ganz wunderbar! PC ist fertig und es könnte losgehen mit dem Schreiben.

Mir fällt jetzt aber leider nichts mehr ein!

Neuer Stuhl, Teil 3

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Ja, es muss weitergehen. Die Teile können nicht immer so liegen bleiben. Ich mache mich lächerlich, wenn es jetzt nicht endlich mal weitergeht. Hätte ich das nur nicht öffentlich gemacht.😭 Ich kann mich doch erstmal den Teilen nähern, sie vielleicht sogar auspacken? Oder die Anleitung in die Hand nehmen.😱 Nur in die Hand…..passiert ja nichts.

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Na prima! 🤣👍 Weiter geht´s! 😰 Komm schon……

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Toll!!!!👍 Aber lass jetzt die Spielerei! Anschrauben! 😬 Los! Mach einfach!

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Falsch rum, du Dödel!😳 Los, abschrauben! 😱….und wieder anschrauben!  😅

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💪💪💪….Weiter geht´s. Kann ich nicht erstmal Pause machen? Mich erholen?🤕 Nein! 😡 Oh….😢

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Hä? 😨

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Ach so….😊 Los, einfach anschrauben. Nr. 12 ist ein tolles Werkzeug und ganz einfach zu handhaben! 😊 Aber wie wird Nr 12 gehandhabt?🤔So?

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…oder so?

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🤣Lass die Blödelei und schraub´ erst nicht so doll und dann noch mal ganz fest!

😬Fest genug? Und jetzt?

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Einfach das eine Teil auf das andere setzen. 😳 Ohne Schrauben schrauben? Ja, ohne👍!

Ich könnte mich doch vorher erst einmal ausruhen🤒 und mich erholen? 😁 Nein, mach. Kann nichts passieren! Achtung…..fertig…..los!

Tata und Tusch!!!!!💃🎇🥇

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Fertig!🎂🥂

Und danke für Eure Geduld, liebe Leser und Leserinnen. Ich bin ganz schön bekloppt, ich weiß, aber ich musste einfach meine Freude über diese meine Heldinnentat mit Euch teilen! Ich habe den Stuhl geschafft! Mit Wippfunktion!

Und als nächstes nähe ich mir ein Kleid…. .😱

Nein, Spaß! 😅