Ausklang

Allmählich geht es wieder. Die Emotionen beruhigen sich und mein Alltag nimmt mich mit offenen Armen wieder auf. Meine Güte.

Ich suche Socken und Jeans im Schrank. Heute brauche ich die Dinger und sie verstecken sich ganz hinten. Es gibt kein Entkommen, ich finde sie und aus ist es mit ihrer Sommerpause. Herbstlich ist es geworden und beim Radeln wären eigentlich schon die Handschuhe sinnvoll. Aber wo stecken die denn bloß? Im Koffer mit Wintersachen auf dem Boden. Keine Lust, da hoch zu steigen und eigentlich müsste ich dort sowieso erst einmal aufräumen, um an den Koffer zu gelangen. Schrecklich. Ich bleibe lieber unten und faule vor mich hin. Ist ja schließlich Wochenende, oder?

Vor einer Woche, am Hochzeitstag, hatten wir wirklich Glück mit dem Spätsommer. Gutes Timing! Gerade sind neue Fotos bei mir gelandet. Die Versuchung ist groß. Soll ich noch einmal? Ja, ich will:

Ein letztes Bild von mir als Bräutigammutter (WP will Königinmutter daraus machen😂) und dann ist aber auch gut.

Früh wird es dunkel und Netflix passt jetzt prima in meine Abende. Gestern sah ich die letzten Folgen von „Black Mirror“ und es gruselte mich sehr! Mir gefällt diese Serie und über einige Folgen denke ich noch immer nach. (https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror_(Fernsehserie)/Episo) Ich empfehle das gerne weiter für Menschen mit starken Nerven. Nun erhole ich mich, indem ich mich noch einmal in „The Crown“ vertiefe (https://de.wikipedia.org/wiki/The_Crown_(Fernsehserie)). Anlass gibt es ja. Mir sind Königshäuser und Adelsfamilien egal, auch wenn ich Regine heiße, aber Elisabeth II und ihre Familie begleiten mich trotzdem durch mein ganzes Leben. Da gibt es kein Entkommen.

Geplant war ein Wochenende mit Familienaufstellungen. Darauf hatte ich mich innerlich vorbereitet. Es gab leider zu wenig Anmeldungen und so fällt das kurzfristig aus. Es fühlt sich an wie Ferien und ich nutze die freien Tage, mich noch weiter zu erden und mein zukünftiges Leben zu planen. Oder wenigstens die nächsten Wochen: Notwendiges wird angegangen und Schönes eingefügt.

Und dann muss ich doch auch noch nach meinen Hauswichteln gucken, ob die überhaupt noch da sind. Im Laden schreit mich der Lebkuchen an und die angeblich schönste Zeit des Jahres steht angeblich auch schon vor der Tür.

Entschuldigt, ich konnte mir das nicht verkneifen. Nö, wir verabschieden jetzt gemütlich den Sommer und genießen den Herbst, wie es sich gehört. Und das andere kommt dann sowieso auf uns zu, wie auch immer.

Zum Träumen schön

Ich träume mich in eine zuckersüße Welt voll mit schönen Menschen, ausgewogenen Dialogen, harmonischer Musik und einer herrlichen Landschaft. Es geht um Liebe, um Liebe und um Liebe. Es gibt auch Konflikte, aber die enden meist wieder in der Liebe. Klar, es kommen auch einige richtig schlimme Sachen vor und es gibt sogar ein paar böse Buben. Und die alten Frauen sind nicht schön, sondern sonderbar.

Eigentlich nicht mein Ding, diese Serie. Aber ich kam von den ersten drei Staffeln nicht los und jetzt sehe ich die vierte nonstop. Aber das würde ich öffentlich nie zugeben!

Man wird doch mal träumen dürfen, denke ich und bin ein paar Stunden im anderen Universum.

Ach darum!

Ach darum!

Ich fragte mich: „Wie ist es möglich, dass ich mich, wenn auch nur kurzfristig, so unwohl fühlte, als ich die Einladung zur Hochzeit las? Meine soziale Phobie habe ich doch ganz gut im Griff.“

Ich konnte mir das nicht erklären, bis ich folgende Dokumentation sah:

https://tinyurl.com/4s9edwb9

Ich kannte den Beitrag schon, aber gestern wollte ich ihn mir unbedingt noch einmal ansehen. Und da lichtete sich der Nebel und ich erkannte mein Problem. Seine Wurzeln liegen in Woodstock 69.

Ich war damals 17 und wurde mehr von diesem Festival geprägt, als mir je bewusst war. Woodstock wirkte wie ein Sog, der mich ein paar Jahre lang bewusst und unbewusst mitzog. Mein Musik-, Mode- und Männergeschmack wurde in dieser Zeit geprägt und hält bis heute vor. Ja, ganz tief innen bin ich noch Woodstock, dachte ich gestern. Dort fühle ich mich geborgen, das ist meine Heimat, dort ist es schön, dort darf ich ich sein, dort will ich wieder hin. Also nicht nach Woodstock direkt, aber zu diesen Idealen und Träumen, die damit zusammenhängen und die ich eigentlich nie ganz aufgab, wenn ich ganz ehrlich bin.

Heute weiß ich, dass meine von der Hitlerjugend und dem Krieg geprägten Eltern tatsächlich große Angst um ihre Tochter hatten, die vom Woodstock-Zeitgeist so fasziniert war. Sie wollten mich behüten und konnten mich doch nicht fernhalten. Das entzweite uns.

Ich wurde kein echter Hippie, auch wenn ich es so gerne geworden wäre. Bis dahin reichte mein Mut nicht und das war vielleicht auch gut so, denn für mich wäre es wohl nicht gut ausgegangen. Aber das wusste ich damals natürlich nicht. Woodstock und alles, was daran hing, blieb mein Ideal und ich ärgerte mich über meine Feigheit. Ich folgte den gesellschaftlichen Vorgaben, machte Abitur und studierte. Meinen Freiheitsdrang lebte ich als junge Erwachsene in Afrika aus, als ich für ein paar Monate dort mit anderen jungen Leuten unterwegs war. Das war´s dann aber auch. Ich radikalisierte mich nicht, nahm keine Drogen (mehr) und führte ein beinahe „anständiges“ Leben, welches meine Eltern allerdings immer noch in Nöte brachte. Ich bekam Kinder und heiratete sogar, als das zweite unterwegs war. Nicht weil ich von der Notwendigkeit überzeugt war, sondern weil mein Mann als unverheirateter Vater wenig Rechte hatte.

Aus dieser Zeit stammen meine Widerstände gegen alles, was den Idealen meiner Eltern ähnelt. Heiraten ja, aber nach bestimmten Regeln feiern? Niemals! Elegante Mode? Ist was für Reiche und Kapitalisten. Markenklamotten? Gab es für unsere Familie nicht. Neue Küche alle 10 Jahre? Hahaha, sehr komisch. Statussymbole? Abscheulich! Kriege und Umweltverseuchung? Nicht mit uns! Frieden schaffen ohne Waffen!

Und so weiter.

Weil ich nun keine echte Aussteigerin bin, will ich mich trotzdem so gut es geht an die Regeln des Umgangs, des sozialen Verhaltens, die für die Gesellschaft als Verhaltensnorm gilt, halten. Aber wie verhalte ich mich wo richtig? Wie kleide ich mich angemessen? Wie sind die Spielregeln? Und was mache ich, wenn mich die Regeln unglücklich machen? Das sind Fragen, auf die ich oft keine Antwort weiß, die mich verunsichern und die mir Unbehagen bereiten. Allerdings ist diese Einstellung nicht mehr zeitgemäß. Die Fragen erinnern mich an die schwere Zeit meiner Jugend, aber heute bin ich alt. Heute weiß ich ja so viel mehr als damals. Heute kann ich! Das vergesse ich manchmal.

Ich dachte natürlich, dass meine Söhne meinen Idealen folgen und sie ausleben werden. Falsch gedacht. Sie können mit Woodstock nichts anfangen. Sie wollen überhaupt keine langen Haare. Sie wollen Mode und Technik. Frei sind sie sowieso und leider haben sie viele Ängste und Unsicherheiten von mir geerbt. Das ist blöd, aber veränderbar. Sie wollen es anders machen als ihre Eltern. Und darum wird geheiratet, wie es sich gehört! Punkt.

Und ich spiele mit. Jetzt, wo ich weiß, was mit mir los ist, kann ich loslassen. Woodstock ist vorbei. Nicht für meine Seele, aber für alles drumherum.

In Wahrheit bin ich immer noch Woodstock. Aber ich weiß mich trotzdem zu benehmen.

Mach Dein Ding

Udo Lindenberg ist sechs Jahre älter als ich, also in meiner Zeit aufgewachsen. Dieser Film erinnerte mich so sehr an die eigene Kindheit, Jugend und an das Leben in Hamburg als junge Frau. Ich habe niemals Lindenbergs Konzerte besucht, aber keine Feier, wir feierten oft und ausgiebig, fand ohne ihn statt. Seine Lieder konnten wir alle mitsingen. Rebellisch waren wir, wenn auch in Maßen, und darum wollten wir ein klein wenig Udo sein. Berühmt bin ich nicht geworden, auch musikalisch habe ich wenig gemeinsam mit diesem Künstler, aber unsere Väter waren sich ähnlich.

Wenn Ihr aus den 50-igern seid und eine entspannte Zeitreise wagen wollt, empfehle ich den Film mit größtem Vergnügen. Aber auch die Jüngeren unter Euch können vielleicht diesen Sommerfilm genießen. Ich bestätige: So oder so ähnlich war es damals tatsächlich……zumindest in meiner Erinnerung!

In der ARD-Mediathek noch zwei Tage zu sehen:

https://www.ardmediathek.de/video/sommerkino-im-ersten/lindenberg-mach-dein-ding/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3NvbW1lcmtpbm8gaW0gZXJzdGVuLzRjYjNhOWY4LTc3OGEtNDZhMy1hMTE5LWNlZTk3MzhmYTcyZA

Moralisches Dilemma

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/lanz-precht-wohlstand-untergangsszenarien-100.html

Diese Diskussion finde ich absolut sehenswert. Meine eigenen Gedanken werden ausgesprochen und zusammengefasst, wie ich es selbst nicht zustande bringe. Ich kann beide Positionen nachvollziehen und komme zu dem Schluss: es gibt kein Richtig und kein Falsch.

Und wir, die wir im Überfluss leben, und ich weiß, es gibt auch hier viele Menschen, die in Not sind, die meine ich nicht, aber wir anderen werden uns vom unbegrenzten Wohlstand bald verabschieden. Auch wenn wir lieber denken wollen, dass alles eines Tages wieder so weiter gehen wird, wie wir es kennen.

Ich finde das Umdenken nicht schlimm. Ich habe natürlich auch gut reden, denn bis jetzt kam ich mit materiellen Sorgen prima zurecht. Verzichten kann ich gut und mir macht das Leben auch mit kleinen Dingen Freude.

Ich weiß allerdings nicht, wie ich mich fühlen werde, wenn ich auf etwas verzichten muss, was mir richtig weh tun wird. Man wird sehen…..

Zeitreisen

Zeitreisen

Gestern startete ich meine eigene Zeitreise: am 16. Juni 2022 verbrachte ich den Abend auf dem Sofa und ließ mich zurück in die Zukunft beamen. Dabei erinnerte ich mich an die Zeit, in der ich die Filme zum ersten Mal sah und später dann häufig mit den Kindern, wobei ich von Dr. Emmett Browns Hampelei immer so sehr beansprucht wurde, dass ich für technische Details keine Zeit mehr hatte. Das war gestern anders. Weil ich jetzt auch mehr Technik kann als damals, gab es doch viel Lustiges zu verstehen. Ich kenne die Filme fast auswendig, aber gestern entdeckte ich noch viel Neues und ich kicherte fröhlich vor mich hin.

Ich fand es gar köstlich, wie man sich 1989 das Jahr 2015 vorstellte (2. Teil). Ich weiß noch, dass mir in dieser Zeit, nämlich 1989, 2015 noch unvorstellbar futuristisch schien. Und Internet hatten wir damals noch nicht und als ich Kind war (in den Fünfzigern), kamen gerade die ersten Fernseher nach Deutschland und ich stand staunend vor dem Schaufenster und konnte es gar nicht glauben, dieses Wunderwerk. Ich schweife ab, aber so war es gestern auf dem Sofa: Ich reiste zurück in meine Vergangenheit und sah von dort aus das zukünftige Heute.

Ich liebe diese Filme. Wie dort mit Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit gespielt wird, ist doch immer wieder schön. Auch wenn ich noch immer nicht so recht weiß, was ein DeLorean DMC-12 eigentlich ist😉. Ich denke, ich habe noch nie einen gesehen.

Falls Ihr Euch weiter ins Thema vertiefen wollt, hier gibt es viele interessante Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Zur%C3%BCck_in_die_Zukunft

Das Beitragsbild ist von Gerd Altmann auf Pixabay

Frühsommer

Frühsommer

Und ruckzuck ist es sommerlich und der Mohn klatscht sein Rot in den Juni. Die Feiertage sind geschafft und im Landkreis war jede Menge los. Kulturelle Landpartie, Ihr erinnert Euch? In diesem Jahr hatte ich so überhaupt keine Lust, mich in den Trubel zu werfen. Ich bereue es nicht, alles verpasst zu haben. Mir war einfach nicht danach und diese Tatsache akzeptiere ich mit einem erstaunlich guten Gewissen. Ich kann nicht mehr so gut gehen und das Stehen tut mir nach einer kurzen Zeit weh. Vielleicht liegt es daran. Vielleicht ist mir aber einfach nicht nach Menschenmassen und in Feierlaune bin ich auch nicht wirklich.

Egal, ist jetzt vorbei. Nun kann ich endlich, endlich beginnen, den Urlaub in Dänemark vorzubereiten. Das Auto ist in der Werkstatt mit den nettesten Mitarbeitern, die ich kenne, zum Durchchecken angemeldet, die Versicherung über eine zusätzliche Fahrerin informiert und ich habe die dänischen Verkehrsregeln studiert. Packen hat noch keinen Sinn, leider, denn es ist ja noch ein paar Wochen hin bis dahin! Muss ich mich also weiter gedulden und die Zeit nutzen, um Mut zu sammeln und mich mental auf das Autofahren auf Autobahnen und anderswo Weitweg vorzubereiten.

Vorher sind noch ein paar Geburtstage zu beachten, meiner auch. Von meinen Kindern habe ich mir ihre Zeit für den Urlaub gewünscht. Und weil ich den großen Tag mit der bösen Sieben noch zu Hause bin, will ich ihn doch nicht so ganz ohne alles verbringen. Ein paar Gäste für ein Stündlein zum Abendbrot, ist ja ein Montag, alle anderen müssen noch arbeiten. Das muss jetzt schon gut durchdacht werden. Ist aber auch noch ein paar Wochen hin und ich kann jetzt noch nichts weiter tun, nur denken.

Also schwinge ich weiter in der Zeit und mache mal dies und mal das und manchmal auch gar nichts.

Ich vertiefe mich in meinen „Fernsehzeiten“ gerade einmal wieder in die schwedische Serie „Patchworkfamilie“ (https://www.netflix.com/de/title/80141270). Entspannt und voller Mitgefühl kann ich den lustigen, chaotischen und traurigen Ereignissen, den Sympathischen und Unsympathischen, den Alten und Jungen und ganz besonders gerne einem wunderbaren Therapeutenpaar, in das ich geradezu vernarrt bin, zusehen. Ich versetze mich in so viele Rollen hinein und stelle fest, ich gehöre mittlerweile zur ältesten Generation, was ja so neu auch wieder nicht ist. Die Alten setzen sich im Film mit ihrem Alter, ihren Aufgaben, mit der Einsamkeit und der Liebe, mit Krankheiten und dem Tod auseinander. Und es zeigt sich, dass es einer Mutter ganz besonders schwerfällt, ihren längst schon erwachsenen Sohn aus seiner Kinder-Rolle zu entlassen. Oh ja. Ich habe das besser gemacht, stelle ich zufrieden fest. Ich fühle mich dieser Mutter in ihrer gefühlten Einsamkeit ziemlich nah, insbesondere in einer Folge, in der es um ihren 70. Geburtstag geht. Sie ist und hat es schwer, hat Schmerzen und sie wird geliebt, auch wenn sie nervt. Irgendwie nerven fast alle (Erwachsenen) in dieser Serie auf die eine oder andere Art, finde ich. Ist nicht einfach, ihr Zusammenleben und trotzdem raufen sie sich immer wieder zusammen, denn sie „gehören zum gleichen Rudel“.

Das finde ich so schön. Bei mir ist es anders, ich lebe ohne Gruppe allein vor mich hin………….na ja, stimmt nicht, mein Rudel ist eigentlich nur etwas kleiner und weiter verbreitet, aber ich habe eins. Und zwei Familien tun sich zusammen, wenn mein Sohn bald heiratet. Das wahre Leben kann auch ganz spannend sein. Eben!

Ist Euch schon aufgefallen, wie schnell die Zeit vergeht? Ja? Ach so, dann erzähle ich Euch ja nichts Neues. Man muss echt aufpassen, nicht mitzurennen und den Moment zu würdigen. Ist auch nicht so einfach, denn ein Moment ist schnell vorbei und schon muss man sich auf einen neuen einstellen😉. Und jetzt wird es Zeit, raus zu gehen und den Frühsommer zu umarmen.

Alternative Realitäten

Kürzlich sah ich eine Serie, in der die Protagonisten in alternative Realitäten reisen konnten: https://www.moviepilot.de/serie/hatte-ich-dich-nie-getroffen. Ich mochte diese philosophische Betrachtungsweise der unterschiedlichen Universen, in denen das „Was wäre , wenn….?“ immer wieder neu erlebt wurde.

Wir leben ja alle in unserer eigenen Realität. Jeder Mensch schafft sich sein Universum und es ist fraglich, ob wir uns je wirklich begegnen können. Früher dachte ich das, heute bin ich mir nicht mehr so sicher.

Meine eigene Realität verändert sich ständig. Manchmal spiele ich mit ihr. Das verschafft mir Bewegungsfreiheit und Stabilität.

Serienmarathon

Serienmarathon

Mit meinen Gedanken bin ich in Dänemark. In meinen Träumen bin ich dorthin ausgewandert. In der Realität wird das nie passieren, aber immer wieder kam mir in den Sinn, dass ich mir wenigstens die dänische Serie „Rita“ als Ersatz dafür doch noch einmal ansehen könnte. ( https://www.dwdl.de/wocheinserie/78981/rita_diese_lehrerin_sollten_sie_kennenlernen/)

Gedacht und passiert. Ich stecke mitten im Serienmarathon und kann nicht genug bekommen von der dänischen Pädagogik und Lebensart. Auch wenn mir Ritas ewige Raucherei auf den Keks geht, alles andere finde ich spannend, liebenswert und manchmal auch sehr lustig.

Ich war auch Lehrerin. Natürlich bin so ganz anders als diese Frau. Aber einige ihrer Eigenschaften, Sehnsüchte und Haltungen finde ich doch in mir wieder. Darum denke ich: Wenn mein Leben eine Serie wäre, kämen mit den richtigen Einstellungen und einer guten Schnitttechnik mindestens 20 erfolgreiche Staffeln dabei heraus.

Ich mag diese Idee und bin zufrieden. Auch wenn es jetzt ruhiger um mich herum ist, ein turbulentes soziales Leben habe ich gehabt! Und es wird ja auch noch ein paar neue Folgen geben……