Kopf frei

Kopf frei

Ich lese „Kopf frei“ von Volker Busch (Home – Kopf Frei von Prof. Dr. Volker Busch (kopf-frei.info)) und bin sehr stolz auf mich. Und weil ich sowieso schon alles so mache, wie der Herr Busch empfiehlt, werde ich das Buch weitergeben und in den Bücherschrank stellen. Vielleicht findet es jemanden, der es gut gebrauchen kann.

Ich werde weiterhin mit großer Freude durch die Natur radeln oder auf meiner Terrasse sitzen, die Gedanken schweifen lassen und vor mich hinträumen, während ich den Blüten zusehe, wie sie sich hübsch machen. Für meinen Eindruck, dass ich so zu den besten Ideen komme, gibt es nun eine wissenschaftliche Bestätigung und das ist doch toll! Vielleicht gibt es Studien, die das Gegenteil belegen, aber die würden mein lieb gewonnenes Faulenzen und „mich treiben lassen“ nicht beeinflussen.

Herbstfarben im Grau

Herbstfarben im Grau

Während ich allerlei denke und fühle, erledige ich so dies und das. Nachdem alles erledigt, gemacht und getan wurde und es draußen grau, aber auch windstill ist, fahre ich über zwei Stunden mein Fahrrad spazieren. Nein, nein, nicht mit dem Auto! Ich radle selbst und trete und trete und genieße die frische Luft und die Herbststille. Es gab Zeiten, da habe ich sonntags mit meinem Mann diese Strecke zu Fuß bewältigt. Wir waren stundenlang unterwegs und erzählten uns so allerlei. Vorbei. Das ist vorbei. Es ändert sich immer alles und das ist auch gut so!

Auch schön

„Heute fahre ich ans Meer!“, dachte ich gestern und schlief weiter. „Zu spät“, dachte ich später. „Fahre ich eben morgen.“ Dann setzte ich meine 150 Tulpenzwiebeln, fuhr mit dem Rad in der Gegend herum und genoss die Sonne auf meiner Terrasse mit dem Buch “ Sörensen am Ende der Welt“ von Sven Stricker. Das spielt zumindest in Nordfiesland….äh, Nordfriesland. Es war ein herrlich sonniger Samstag, auch ohne Meer!

„Heute fahre ich ans Meer!“, dachte ich heute und stieg rechtzeitig aus dem Bett. „Nach Poel und zurück werde ich es doch schaffen“, dachte ich weiter und bereitete mich seelisch auf eine lange Autofahrt vor. Ich wollte das nicht, aber da das keiner für mich erledigte, musste ich es einfach selbst machen, was nicht so einfach für mich ist. Aber die Sehnsucht nach dem Meer war jetzt mal größer als meine Furcht vor dem Fahren.

Meinen Fahrradträger hatte ich schon am Auto, aber ich konnte ihn nicht richtig einstöpseln. Ich kriegte das mit dem Stecker nicht hin und so funktionierte das Blinklicht nicht. Mist. „Ich fahre heute doch nicht ans Meer“, dachte ich. Ohne Fahrrad wollte ich nicht an die Ostsee, denn das Gehen ist beschwerlich und außerdem fühlte ich mich ganz zufrieden, dass mir die Technik die Entscheidung abnahm. Es war sowieso noch ziemlich kalt. Der erste Nachtfrost löste sich gerade auf und ich verfrachtete meinen Fahrradträger in sein Winterlager. Weil mein Auto unbedingt Bewegung brauchte und ich so froh war, heute nicht so weit weg zu müssen, fuhren wir zwei fröhlich und entspannt erst einmal nach Hitzacker. Dort fand der Gallusmarkt statt und viele, viele Leute wollten sich dort amüsieren. So war es nicht geplant und ich mochte das nicht. Ich stellte das Auto an der Promenade ab und wackelte an die Elbe. „Auch schön“, dachte ich auf einer Bank sitzend und die Sonnenwärme genießend.

Leider konnte ich dann nicht so lange spazieren gehen, wie ich es vorhatte, denn ich musste mal und das so dringend, dass ich mich nicht mehr in die Stadt wagte, um das öffentlichen WC zu suchen. Zum Auto schaffte ich gerade noch und dann musste ich schnell den nächsten Wald-Parkplatz ansteuern. Puh.

Erleichtert fuhr ich mich durch den Landkreis spazieren. 106 Kilometer weit brachte mein Auto mich durch wunderschöne Gegenden und dann war ich wieder zu Hause, wo ich mein Fahrrad bestieg und eine große Runde drehte. Denn so war es geplant: Erst Auto, dann Rad!

Ich setzte mich in der Feldmark auf eine Bank und die Sonne schien mir ins Gesicht. Blätter rauschten, ein Wind wehte mich an und wenn ich die Augen schloss, schien das Meer ganz nah. Und statt Muscheln sammelte ich eben Kastanien. „Fast wie am Meer“, dachte ich und war fast ganz zufrieden mit meiner Sonntagsgestaltung.

Spätestens im nächsten Frühjahr werde ich ans Meer reisen. Dann aber richtig!

Gruß zum Donnerstag

Einen schönen Donnerstag Euch allen! So, und jetzt muss ich schnell weiterfressen, bevor die Spatzen hier anflattern. Sagt man fressen bei uns Vögeln? Das kommt mir ein wenig übertrieben vor. Also, die Spatzen fressen schon. Die lassen kaum noch etwas übrig. Also muss ich Euch jetzt sofort verabschieden, damit ich in Ruhe speisen kann. Tschüß!

Noch….

Nun heißt es bald Abschied nehmen. Ich genieße meinen kleinen Garten jeden Tag und freue mich, dass sie noch so fleißig blühen. Demnächst setze ich hundert Tulpenzwiebeln und dann bin ich fertig mit diesem Jahr. Also, dem Gartenjahr. Mit 2021 schließe ich noch lange nicht ab. Vielleicht, wer weiß, wird die dunklere Jahreszeit noch richtig, richtig gut.

Familientreffen

Habe ich jetzt gehabt, das Familientreffen. Viel unternommen, viel gegessen, viel gelacht und überhaupt: zu schnell vorbei! Aber das ist es ja immer, egal, wie lange die schöne Zeit dauert. Es bleiben die Erinnerung, ein paar Fotos und das Wissen um das nächste Mal. Leuchtfeuer werden wieder gesetzt und somit wächst meine Unternehmungslust. Wie schön!