Heißer Frühling

Natürlich war es mir gestern mit 29 Grad im Freien viel zu warm. Aber es kam überhaupt nicht infrage mit dem Besuch, ein Paar und zwei Mütter ergaben zwei Haushalte und das war erlaubt, in der Stube zu hocken. Und weil es so geplant war, vertilgten wir unser Mittagessen draußen unterm Sonnenschirm, gingen spazieren, tranken auf der Terrasse Kaffee und aßen Kuchen. Auch das Jungvolk schwitzte und erschöpfte sich in der ungewohnten Wärme. So entließ ich sie am frühen Abend, weil doch einige die Augen kaum noch aufhalten konnten.

Fröhlich räumte ich auf, bis es bei mir so aussah wie immer. Ist doch lustig, wie mich das Herstellen der gewohnten Ordnung vom aufgekratzten Besuchhabenmodus zum friedlichen Alleinsein wieder herunterbringt. Wobei meine Batterie in der fröhlichen Runde ordentlich aufgeladen wurde und ich heute ganz vergnügt meinen Pflichten nachgehe. Wäsche ist dran und der Gang durch den Garten!

Dritte Fortsetzung und Ende der Geschichte

Und nun zur dritten und letzten Fortsetzung meiner Foto-Reihe. Am 1. Mai wollte ich etwas erleben und erlebte den Sonnenaufgang und den ersten Kuckucksruf in diesem Jahr. Ich radelte durch die Natur und schlängelte mich anschließend durch meine kleine Stadt, die Lüchow heißt. Natürlich ist es in Wirklichkeit nicht meine Stadt, aber man sagt das so. Und Stadt ist auch relativ. Also meine kleine Stadt zeigte sich menschenleer und weil ich sowieso Urlaubslaune hatte, spielte ich Touristin und fotografierte meine Speicherkarte voll.

Die ersten Hunde mussten mal und gingen mit ihren Menschen in den Park und auf den Deich. Nun war ich nicht mehr allein und fuhr nach Hause. Hier war es auch schön!

Im Gegensatz zu den Tulpen freuten sich die kleinen Hausrotschwänze nicht über mein Dasein hier im Vorgarten. Sie schimpften und schickten mich fort, denn sie nisten über meinem Küchenfenster. Dort wollen sie ihre Ruhe.

Also ging ich ins Haus und hinten wieder raus in den Garten. Ich setzte mich in die Sonne und trank meinen Kaffee. Trotzdem wurde ich müde und das blieb den ganzen Tag so. War aber schön, dieser 1. Mai!

Und nun ist die Geschichte aus!

Zweite Fortsetzung

Zweite Fortsetzung

Ein Blick aus dem Fenster lohnt sich gerade. Störche fliegen tief. Ganz nah sehe ich sie, direkt über meinem Haus. Doch ehe mein Fotoapparat startklar ist, sind sie schon wieder weit weg. Ich hoffe, es sind unsere „Kirchenstörche“.

Und jetzt komme ich direkt zur zweiten Fortsetzung.

Meine morgendliche Radrunde am 1. Mai zieht sich. Anfangs denke ich, es gibt keine neuen Motive. Alles schon tausendmal festgehalten. Aber wenn ich erst einmal anfange zu fotografieren, kann ich mich kaum bremsen. Also, ich muss schon bremsen, um vom Rad zu steigen, aber das ist ja auch etwas ganz anderes.

Der Mond wird blasser und das Himmelrot kündigt das baldige Erscheinen der Sonne an. Gleich ist sie zu sehen und dann geht es ganz schnell mit ihrem Aufgang. Sie bleibt nur eine kleine Weile rot, bis sie aussieht wie immer. Ich spüre ihre Wärme und die Magie ist vorbei.

Ich probiere mit den Fotos einiges aus und kann auch hier schlecht aufhören. Mein Programm bietet unzählige Möglichkeiten und ich freunde mich mit meiner Idee an, rechtzeitig einen Fotokalender 2022 für meine Lieben und mich zu erstellen.

Und jetzt verabschiede ich mich, danke für Euer Interesse, wünsche einen schönen Tag und kündige an: Fortsetzung folgt!

Befindlichkeit und erste Fortsetzung

Befindlichkeit und erste Fortsetzung

Schon wieder Frühling und ich bin immer noch allein. In dieser Jahreszeit fällt es mir besonders auf und mittlerweile kann ich sagen: Ja, so ist es seit vielen Jahren und nein, mit meinem Mann konnte ich meine Vorstellungen von einer Mairomantik auch nicht leben. Damals war meine Sehnsucht danach noch viel größer als heute. Weil sowieso niemand da ist, gehe ich damit gelassen um. Auch mit dem Gedanken, dass ich vielleicht keinen Menschen mehr treffen werde, mit dem ich mein Leben teilen möchte. Dafür erlebe ich anderes und das ist auch wichtig. Ja, ja, ich weiß: Wir wissen nie, was noch kommt! Kann ja alles passieren. Später werde ich das wissen.

Und weil die Öffnungsdiskussionen wieder losgehen, fühle ich mich manchmal hin-und hergerissen. Möchte ich verreisen? Möchte ich bald an einer Familienaufstellung teilnehmen? Möchte ich unter Leute und wieder einmal umarmen und in den Arm genommen werden? Ja, ja und noch mal ja. Aber ich tue es nicht. Ich werde mich noch eine Weile zurückhalten. Ich warte auf meine Impfbenachrichtigung und versuche dann, mir meine Dosis beim Hausarzt zu ergattern. „Aber was soll denn passieren, wenn alle getestet oder geimpft sind, die sich treffen wollen?“, fragt mein innerer Nörgler. Ja, die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass ich mich in einer solchen Situation anstecke. Aber ich will kein Risiko mehr eingehen, schließlich bin ich in der Gruppe Drei und es ist abzusehen, dass es mit dem Impfen in den nächsten Wochen klappen wird. Nun habe ich schon so lange durchgehalten, wäre schade, das aufs Spiel zu setzen. Mein Selbstbewusstsein macht sich stark und der Kummer darüber, dass ich im Mai noch nicht mitmischen kann, trinkt erst einmal einen Tee und gibt Ruhe.

Ich weiß, ich gucke zu viel Fernsehen. Aber gestern gab es drei Filme am Stück, mit denen ich viele wichtige Erinnerungen verbinde. 1: Der Gott des Gemetzels (Film) – Wikipedia, der mich immer wieder zur Selbsterkenntnis und zum Fremdschämen führt. 2: Harold und Maude – Wikipedia, den ich als ganz junge Frau im Kino sah und jetzt mit ganz anderen Augen sehe. Damals war ich Harold nahe, heute bin ich es naturgemäß der Maude. Der Roman zum Film steht im Regal und ich werde ihn später lesen, wenn ich „Später“ von Stephen King durch habe. Ganz beschwingt und mit bester Laune blieb ich dann noch bei 3: We Want Sex – Wikipedia hängen, wobei mir einfiel, dass ich mein eigenes Frauenbild noch einmal genauer ansehen und hinterfragen will. Viele Denkmuster, mit denen ich aufgewachsen bin, sind unerkannt hartnäckig, immer noch!

Und nun komme ich zur ersten Fortsetzung, die gestern hier auf dem Regenbogen angekündigt wurde.

Zum 1. Mai wollte ich etwas Besonderes erleben. Also stand ich um 5 Uhr auf und radelte los. Ihr lacht vielleicht und fragt Euch, was denn daran so toll sein soll. Für mich sind die frühen Morgenstunden in der Natur immer besonders, weil ich sie so selten erlebe! Sogar meine übliche Radrunde fühlt sich dann ganz anders an. Es wird langsam hell. Der Mond scheint auf der einen Seite und auf der anderen macht sich die Sonne bereit. Ferienstimmung pur und mein inneres Kind bekommt gute Laune. Die Vögel zwitschern und ich höre das erste „Kuckuck, Kuckuck!“ in diesem Jahr. Jetzt ist wirklich Frühling! Wie schön! Meine Lieblingskuhherde frühstückt, die Hütehunde pennen noch und die Schafe dösen vor sich hin. Rehe sind unterwegs und lassen sich nicht stören. Hasen hoppeln und Kraniche trompeten in der Ferne. Die anderen Leute sind noch in ihren Häusern und ich bin der einzige Mensch auf der Welt. Ach, doch nicht. Schade, da kommt mir ein Auto entgegen. Ich genieße das Leben und mache mindestens tausend Fotos! Ein paar davon zeige ich Euch:

Fortsetzung folgt!

Schattenwesen

Gestern Abend erkannte ich, es gibt sie also doch, die Schattenwesen!

Hier ein Original und seine Fälschung😁

Am frühen Morgen gibt es auch im Haus Schatten, die mir sagen: „Draußen scheint die Sonne! Auf und munter ans Tageswerk, du faule Trine.“ Manchmal schlafe ich aber trotzdem weiter und stehe erst auf, wenn sie weg sind.🥱

Realitätsflucht

Kalt, windig, sonnig, wolkig. Heute sieht meine kleine Sonntagsspaziergehwelt folgendermaßen aus:

Ja, ganz schön. Aber nicht genug. Zuhause schaffe mir eine eigene Zaubertraummärchenwelt. In der gibt es alles, aber keine Gedanken an die Pandemie! Von der mache ich eine kleine Sonntagspause. Ist ja sonst schwer auszuhalten das Ganze!

Seelenfutter

Augenblicke im Garten. Ich bin zufrieden und still. Meine Seele lässt Träume wachsen und das innere Kind bleibt friedlich. Es gibt keinen Stillstand, auch wenn scheinbar nichts passiert. Das Kleine ist doch ziemlich wunderbar!

Collagen digital

Ich bearbeite meine Fotos mit „Picasa“. Dort kann ich Collagen herstellen. Ich zeige Euch mal ein paar Beispiele.

Ich wähle Fotos aus, packe sie in einen Ordner und klicke auf Collage/Einstellungen: Kontaktabzug Miniaturansichten mit Infokopfzeile.

Es gibt noch eine Reihe anderer Einstellungen und unendliche viele Möglichkeiten der Bearbeitung. Hier ein paar Beispiele:

Kürzlich entdeckte ich eine interessante Einstellung, die mich bisher nicht interessierte. Es ist folgende: Mehrfachbelichtung: Bilder überlagern. Mit den oben gezeigten Fotos sieht das so aus:

Und diese Collage kann ich neu bearbeiten und bearbeiten und bearbeiten……

Damit könnte ich nun Stunden verbringen und Tage und Wochen. Ich kann das als Kunst bezeichnen. Ich kann Kalender und Fotobücher erstellen oder mir Leinwände bedrucken lassen. Es wird die nächsten hundert Jahre nicht langweilig und ich bin mir sicher, ich habe all die Möglichkeiten, die Picasa (oder andere Bildbearbeitungsprogramme bieten) noch lange nicht ausgeschöpft. Und das Gute ist: Es ist kinderleicht!

PS: Gehört nicht dazu, aber ich lese gerade: Baerbock wird Kanzlerkandidatin für die Grünen. 😁