Hausgemeinschaft schafft mich

„Man wohnt und wohnt und wohnt. Man wohnt so vor sich hin.“😂 Genau das mache ich seit vielen Monaten. Ich wohne hauptsächlich und das Tag und Nacht. Wohnen ist mein Hauptlebenszweck zur Zeit. Wohnen ist so richtig gemütlich. Jedenfalls bei mir. Ich habe viel Platz zum Wohnen.

„Wir haben eine Leiche im Keller!“ „Am Keller. Ist außen.“😂😂

„Die Lilly sucht ihren Dodo!“ 😂

„Ach, so was gibt´s?“ 😂 Frage ich mich auch sehr oft, besonders, wenn es um Technik geht.

Das ist doch Heinz Rudolf Kunze, oder? 😂😂😂

„Die Wohnung muss abends deutlich wärmer werden, dafür kriegt er morgens zwischen zehn und zwölf nur noch kaltes Wasser.“😂Dazu fehlen mir die Worte. Gut, dass niemand an meiner Heizungsanlage fummeln kann.

Das sind einige meiner Lieblingssätze aus dem Tatort gestern. Es gab noch viele andere und ein Dauergrinssen setzte sich fest. Ich konnte nicht fassen, wie gut mir dieser Krimi gefiel. Er war lustig!

Hausgemeinschaft schafft Kommissare und mich. Ich erkannte mich und manch andere wieder in diesen Leuten. Wie anstrengend wir doch sein können. Und wenn so viele dieser Sorte in einem Haus wohnen, kann das zum Nervenzusammenbruch führen. Also, ich hätte einen bekommen und so war ich froh, allein und ganz friedlich in einem Reihenhaus zu leben. Bis zum letzten Satz des Films, der machte mich ein wenig nachdenklich.

Und eine Leiche gab es auch, aber sogar die war irgendwie schräg.

https://www.ardmediathek.de/ard/video/tatort/tatort-das-ist-unser-haus/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3RhdG9ydC9jMzdkNDAwYi0yMzc0LTQ4NWQtOWIzYS1hZDliZWFjOTllODA/

Videokonferenz

16.00 Uhr: In zwei Stunden ist es soweit. Die erste Videokonferenz meines Lebens steht an. Ich freue mich. Ich weiß, wo ich sitzen will, mein Laptop steht bereit und funktioniert. Ich mache mich chic so gut es geht. Meine Wimperntusche ist fast eingetrocknet. Meine Haare ohne Frisur. Ich knote sie hinten einfach zusammen und schneide den Pony selbst. Sieht ja sowieso meist niemand. Obwohl gestern beim Einkaufen hatte ich schon Blickkontakt mit einem anderen Kunden: Wir trafen uns beim Gemüse und später beim Brot. Wir achteten auf Abstand und bleiben abrupt stehen oder machten einen Bogen umeinander. Oder gingen schnell vorwärts, wenn der andere ein Zeichen gab. War lustig und ich fand, es sei ja fast wie tanzen. Über diesen Einfall musste er lachen. Vergnüglich das Ganze.

17.00 Uhr: In einer halben Stunde kann ich mich zuschalten. Was ziehe ich an? Gefühlt werden sie alle gleich zu mir kommen. Dabei sind es nur die Bilder im Laptop. Auf diese freue ich mich tatsächlich. Sehnsucht nach Rudelbildung ist groß, und sei es nur der Lesebeirat. Mein Outfit steht nach einer halben Stunde, beziehungsweise ich habe es an, das Outfit. Sagt man das so? Egal. ich bin schon fünf Minuten zu spät. Beruhigend ist, dass ich alles so gut vorbereitet habe. Sogar Taschentücher, Schreibzeug, Notizen und ein Glas Wasser liegen und stehen bereit und dann ist es…….

17.35 Uhr: Laptop hochfahren und einloggen. Funktioniert!!!! Hurra! Auf Anhieb. Ich sehe schon einige Lesebeiratsmenschen, den Redakteur und mich auch. Das ist in Ordnung, denn die Bilder sind klein. Ich winke und einig winken zurück. Das Bild friert ein, der Ton ist weg und ich fliege raus aus der Gruppe und dem Internet. Einloggen, sich zurückmelden und raus fliegen. Prima. Was nun? Wahrscheinlich funktioniert mein WLAN am gewählten Ort nicht so richtig. Stimmt. Da war ja mal was. Ich nehme den ganzen Krempel und begebe mich in die „Abstellkammer“, in der sich mein Router befindet.

18.00 Uhr: Meine sorgfältigen Vorbereitungen sind obsolet. Der Hintergrund fatal, die Lichtverhältnisse auch und ich bin ein Schattenbild meiner selbst. Aber ich bin dabei! Ich hocke auf dem Stuhl und beuge mich zum Laptop runter. Das wollte ich vermeiden wegen Doppelkinnbildung. Aber egal, ich bin dabei und gebe meinen Senf dazu. Ich höre, wie es der Redaktion ergangen ist und welche Probleme die Zeitung hat. Wir bringen unsere Sicht der Dinge ein. Ab und zu fällt alles in sich zusammen und baut sich wieder auf. Aber das liegt nicht an meiner Verbindung. Manchmal schalte ich meine Kamera aus. Ich will den anderen die Einsicht in meine Nasenlöcher ersparen, wenn ich mich weit vorbeuge, um sie scharf zu sehen. Das geht mit meiner Lesebrille nur aus der Nähe. Aber egal, andere verschwinden auch hin und wieder.

19.30 Uhr: Konferenz beendet. Schade. Es war so schön sich in einer Gruppe zu treffen, sich auszutauschen, Gedanken laut werden zu lassen und zuzuhören, was andere zu sagen haben. Wie sehr mir das doch fehlt! Im Kalender steht jetzt der erste Termin des Jahres: 30. April, 18.00 Uhr. Ich bin gespannt auf den Bericht über diese Konferenz. Dann stehe ich mal wieder in der Zeitung. Mit Bild und Namen. Ich bin eine öffentliche Person! Für ein paar Minuten jedenfalls.

19.45 Uhr: Ich habe das gut gemacht, denke ich während ich Ordnung schaffe, mich abschminke und mich in die gute Stube auf das Sofa begebe. Dort taue ich allmählich wieder auf, denn in der Abstellkammer war es doch recht kühl. Schön, mal etwas anderes erlebt zu haben.

Und heute stelle ich fest, dass mein neuer Drucker den Geist aufgab. Er scannt und kopiert nicht mehr. Irgendwas ist immer! Auch wenn es gerade nichts zu scannen und kopieren gibt, macht es mich ganz wuschig, dass ich mich schon wieder um die blöde Technik kümmern muss.

Aber erst einmal ist Wochenende. Mir ist das egal, aber der arbeitenden Bevölkerung wünsche ich ein gutes!

Ziele

Ziele

Kann ich das überhaupt wieder lernen? Kann ich je wieder unbeschwert mit anderen zusammen sein? Kann ich je wieder vergnügt in ein Theater gehen? Kann ich körperliche Nähe je wieder genießen? Diese Gedanken blieben stur und lachten mich aus, als ich ihnen gestern erwiderte: „Natürlich kann ich das!“ In der Nacht träumte ich Träume vom Zusammensein und wachte mit der Gewissheit auf, dass ich mich auch wieder in das gesellige Leben einfügen kann, wenn es denn soweit ist.

Jetzt fällt mir ein, dass mir die Ziele abhanden gekommen sind. Nein, diesen Gedanken will ich auch nicht weiter denken. Ich hatte mir in den letzten zehn Jahren ein neues und gutes Leben aufgebaut und wurde von der Pandemie ausgebremst. Jetzt ist nicht die Zeit der großen Pläne, sondern die der kleinen.

Und schon habe ich wieder Ziele. Kleine Ziele sind auch Ziele. Langfristige Pläne schmieden geht sowieso gerade nicht, also bleiben die kurzfristigen, die das Leben lebenswert machen. Mein heutiges Tagesziel: Ich will Skype nach ewig langer Zeit einmal wieder ausprobieren. Denn am Freitag kommt meine erste Konferenzschaltung meines Lebens auf mich zu. Der Lesebeirat unserer Zeitung findet sich zusammen und ich will mich an mein eigenes Bild auf dem Bildschirm gewöhnen. Ich erschrecke mich darüber, wie ich aussehe. Bis mir dann einfällt, dass ich nicht mehr so aussehe, wie vor 30 Jahren. Normal und doch immer wieder gewöhnungsbedürftig. Also, mein heutiges Ziel ist es, mein eigenes Bild im Skype auszuhalten, es wenig zu beachten und ich will mich auf den Gesprächspartner konzentrieren. Hat ja keinen Sinn, wenn ich am Freitag immer wieder vor Schreck vom Stuhl falle, sobald ich auf mein eigenes Bild auf dem Bildschirm aufmerksam werde. Außerdem will ich vorher die Beleuchtung testen und den richtigen Hintergrund finden.

Zu diesem Zwecke rief ich eine Freundin an und bat um ein Skype-Treffen. Hahaha, hat sie schon Jahre nicht mehr genutzt und sie findet sich selbst immer so doof, wenn sie sich sieht. Wir lachen uns schlapp. Nun werde ich meinen Sohn bitten und das hat den Vorteil, dass ich ihn mal wieder sehen kann. Dann gäbe es noch meinen Bruder und mehr Skype-Nummern habe ich nicht. Sagt man Nummer bei Skype?

Um das alles umzusetzen, brauche ich meinen alten Laptop wieder, der abgelegt wurde, weil er nicht mehr so wollte wie ich. Den brachte ich ganz selbstständig wieder zum Laufen und er funktioniert jetzt einwandfrei. Das ist schon mal gut und macht mich sehr zufrieden. Montagsziel wurde locker erreicht!

Eigentlich ist mein Aussehen am Freitag gar nicht so wichtig. Ist ja kein Date😂! Ich sollte mir eher Gedanken darüber machen, was ich sagen will. Ein paar Notizen habe ich mir gemacht, aber mir erscheinen meine Punkte so unwichtig. Das Draußen ist auf irgend eine seltsame Weise weiter weg gerückt von mir und meiner Realität. Ich lese jeden Tag Zeitung, aber ich fühle immer häufiger, dass die Nachrichten aus der Region recht wenig mit mir zu tun haben. Sie sind fast so weit weg wie Amerika. Ich denke, es würde mir anders ergehen, wenn ich berufstätig wäre. Dann wäre ich mehr im Geschehen. Vielleicht kann das mein Ansatz sein. Vielleicht kann die Redaktion mit meiner Befindlichkeit etwas anfangen. Darüber denke ich morgen nach! Schön, wenn man täglich neue Dümpel-Ziele hat! Davon können viele Menschen nur träumen, die gerade nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht. Die Welt ist ungerecht, ich weiß!

Was für ein Abend!

Gestern sah ich mir „Für immer Sommer 90“ an. Ich mag Impro und noch lieber mag ich Charly Hübner. Für immer Sommer 90 – Videos der Sendung | ARD Mediathek

Ein Film, der meine Gefühle mitnimmt. Der etwas mit mir zu tun hat. Und es ist der erste Spielfilm, den ich gesehen habe, in dem die Pandemie am Rande thematisiert wird. Längst überfällig, finde ich!

Und dann interessierte mich im Anschluss die Reportage über Hans Albers. Reportage & Dokumentation: Die Liebe des Hans Albers | ARD Mediathek. Was für eine lehrreiche und anstrengende Geschichte! Perfekt umgesetzt für mich. Tief tauchte ich ein in die Nazizeit und deren Aufarbeitung. Der Film wurde abgebrochen, stattdessen guckte ich auf den USA-Tumult. Ich hatte die Nase voll von Zeitgeschichte und Gegenwart und ging ins Bett. Mit Stephen King wollte ich zur Ruhe kommen, aber „Der Anschlag“ brachte es nicht. Da blieb nur noch: Licht aus, Augen zu und an etwas Schönes denken.

Nachher schaue ich mir in der ARD-Mediathek an, wie das mit Hans Albers zu Ende ging! Außerdem lese ich gerade: „Die Zerstörung Amerikas. Wie Donald Trump sein Land und die Welt für immer verändert“ von Elmar Theveßen

Meine Güte, was für ein Gegensatz: Zuhause eingekuschelt in höchstmöglicher Sicherheit und mental tobt das Leben!

Struktur

Struktur

Struktur ist wichtig. Auch für Rentnerinnen. Mit diesem Wissen strukturiere ich gerne meine Tage, und zwar so:

  • ausschlafen (ohne Zeitangabe)
  • Kaffee trinken im Bett mit Zeitungslesen (ohne Zeitangabe)
  • mindestens eine Aufgabe erledigen (Einkaufen, Staubsaugen, Badezimmer, Aufräumen, Kochen, Garten- nicht jetzt, aber bald wieder! Fenster putzen…..
  • PC und anderes
  • mindestens eine Bewegungseinheit mindestens 30 Minuten, gerne mehr (Fahrradfahren, Spaziergang, Autofahrt mit Spaziergang, Tanzen, dehnen, Crosstrainer und anderes zu Hause bei schlechtem Wetter)
  • erste Mahlzeit
  • Mittagsstunde (ohne Zeitangabe)
  • Kreatives
  • Lesen
  • Abendbrot
  • Fernsehen (ohne Zeitangabe) möglichst ohne zu essen, da ist noch viel Luft nach oben
  • Bettgehen, Lesen, schlafen

Früher gab es noch: Sport, Besuche, Einladungen, Volkshochschule, ab und zu Kultur, Ausflüge, Reisen…

Heute nach dem Aufwachen legte ich die Aufgaben bis zum Wochenende fest: Baum wegbringen, Kontoauszüge holen, Badezimmer putzen, Flaschen wegbringen. Das ist übersichtlich und kann mit Bewegungseinheiten verbunden werden.

😳Dumm nur, dass jetzt schon alles erledigt ist! An einem Vormittag mit dem ersten richtigen Schneeregen! Kaum zu glauben, meine Güte, wo kam denn dieser Energieschub her?

Nun muss ich mir für morgen eine neue Aufgabe überlegen. Vielleicht könnte ich den gestrigen Vorsatz (mich an einem der Tische kreativ zu betätigen) ausführen? Gestern bin ich nämlich beim Lesen hängen geblieben und die Tische standen alleine herum.

Nein, mein Leben war nicht immer so tiefenentspannt. Ja, es gab auch Zeiten, in denen ich niemals mit meiner Arbeit fertig wurde. Jetzt ist Ruhestand angesagt und auch vor den Coronazeiten habe ich auf das Wort RUHE großen Wert gelegt. Klar, schlechtes Gewissen wollte mich zur Eile treiben, aber meine Vernunft fragte: Wozu? Schließlich bin ich hochsensibel und komme jetzt endlich dazu, mir meine kleine Welt so zu gestalten, wie ich sie haben möchte, nämlich mit einem Minimum an Struktur und einem Maximum an (inneren) Erleben.

Alles nicht so einfach

Alles nicht so einfach

Weihnachtstraum ist ausgeträumt

Weihnachten wird weg geräumt.

🌟🌟🌟

Sterne und ein paar Engel bleiben

bis die ersten Krokusse treiben.

✨🌷✨

Der Jahreslauf geht stetig weiter

das stimmt meine Seele heiter

und fragt nach meinen großen Zielen

gute Frage!

❓❓❓

Ziele?

Ziele?

😳

Also, heute erst einmal räumen

und vom Meer dabei träumen.

🏖

Genau, da ist es ja!

Hurra!

💃

Ich will wieder am Meer wohnen

dafür könnte das Leben sich lohnen.

🌊⛵🌊

Ach du Schreck

will ich wirklich hier weg?

😬😲😬

2020

2020

Schade, dass Du nun bald vorbei bist. Ich fand 2020 immer gut. 3030 werde ich nicht erleben und 1010 ist schon ziemlich lange her.

Liebes 2020, gut, dass ich Dich erleben durfte. Ich möchte mich dafür bedanken. Mein Leben in Dir wurde so ganz anders, als ich es zuvor kannte und plante. Nein, ich wollte es so nicht haben, wirklich nicht. Aber schon als Kind musste ich lernen, dass ich vieles, was ich nicht wollte, doch musste. Du hast mir sehr deutlich gezeigt: Ich bin nicht allmächtig. Das große Ganze kann ich nicht beeinflussen. Ich kann nur ganz klein dazu beitragen. Du machtest deutlich: Es ist gut, sich auch mit unvorstellbar blöden Gegebenheiten zu arrangieren. Ich habe gelernt, wie gut es sich anfühlt, wenn ich meinem Verstand traue und meiner Vernunft folge. Mich beeindruckt, wie lange ich die handfeste soziale Isolation aushalte. Ich kann mehr damit anfangen, als ich jemals ahnte. Ich bin meinen Lieben nah, ohne ihnen wirklich zu nahe zu kommen. Ja, es ist schlimm für mich als Alleinstehende, dass das soziale Leben kaum noch stattfindet. Aber hilft ja nichts und Du, liebes 2020, kannst ja auch gar nichts dafür.

So leer wie in Dir war mein Terminkalender noch nie. Scheinbar kaum etwas erlebt und doch wieder so viel. Keiner deiner Vorgänger war so intensiv wie Du. Ich werde Dich heute noch einmal feiern. Ich werde Dich genießen, so gut es geht. Wir sind allein und ich kann mich nachher ganz in Ruhe von Dir verabschieden. An Dich werde ich mich immer erinnern, denn Du hast mein Leben so schnell verändert, dass meine Seele kaum folgen konnte. Und es ging mir trotzdem noch gut dabei. Dafür bin ich dankbar.

Liebes Jahr 2021, Dein Einstieg ist nicht so leicht. Ich werde Dich in aller Stille willkommen heißen, bevor ich schlafen gehe. Ab morgen werden wir sehen, wie wir zurechtkommen.

Euch wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr! Schön, dass Ihr mich so regelmäßig auf dem Regenbogen besucht. Schön, dass ich bei vielen mitlesen kann. 2020 seid Ihr mir sehr ans Herz gewachsen, denn Ihr tragt dazu bei, dass ich mit meiner Situation gut zurecht komme. Danke!

Bleibt gesund und zuversichtlich🍀! Regine

Gute Laune😊

Wenn sich in mir ein Gefühlskuddelmuddel aufbaut, äußert sich das in schlechter Laune. So war es gestern. Die Gefühle sind heute gut sortiert, Eure Kommentare und ein Spaziergang mit der Lieblingsnachbarin bauten mich auf und die Sonne scheint schon seit Stunden. Ich kann vermelden: Beste Laune für diesen Moment.😆

Ich entwirrte meine Gefühlsgemengelage: Silvester alleine macht mir mehr zu schaffen, als ich wahrhaben will (traurig). Die Gesamtsituation ist schwierig (traurig, unsicher). Das Meer fehlt (traurig, sehnsüchtig). Perspektive irgendwie auch (unsicher). Dazu die Gelenkschmerzen, die mit zunehmenden Süßkramkonsum eben auch zunehmen (nervig). Und überhaupt blickt mir im Spiegel eine alte Frau entgegen (ärgerlich). Ist doch alles blöd (schlechte Laune).

Nachdem das nun geklärt ist, will ich Silvester angenehm und entspannt verbringen, auch wenn es Mist ist, an diesem Tag alleine zu sein. Nur einmal im Leben machte ich das durch. Werde ich nie vergessen: Silvester durchgeheult, weil Liebeskummer mich fast zerriss. Ist ein paar Jahre her und morgen kommt mir das Heulen nicht ins Haus. Morgen verabschiede ich das alte und begrüße das neue Jahr in angemessener und unvernünftiger Weise. Und jetzt mache ich mein Silvesterprogramm öffentlich. Nachdem ich abends gut gegessen und einen Spaziergang durch die Stadt absolviert haben werde, stehen mir folgende Vorräte zur Verfügung (Achtung: WERBUNG!):

Vielleicht kommen ein paar Nachbarn um 24.00 Uhr vor die Haustür. Vielleicht bimmeln dann auch die Kirchenglocken. Das wäre fein.

Und übermorgen wird wieder vernünftig ernährt. Meine Gelenke freuen sich schon darauf. Und dann purzeln auch wieder ein paar Gramm von mir ab.

Schlechte Laune

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie schlecht meine Laune💩heute ist! Meine Laune ist so grottenschlecht, dass ich gerade auch nichts Gutgelauntes schreiben kann.

Darum wünsche ich Euch schlecht gelaunt einen guten Tag! 😬 Oh, das kommt jetzt etwas ruppig rüber. Wollte ich nicht. Tschuldigung. Neuer Versuch:

Ich wünsche Euch einen gutgelaunten, sonnigen, humorvollen, freudigen, entspannten Tag!💝

Und ich bleibe jetzt weiter bei meiner schlechten Laune💩 und pflege sie ein bisschen. Dann verfliegt sie leichter!