Aufruf

Aufruf

Es regnet🌧, es regne🌧t, es regnet🌧.

Nun müssen wir uns zusammentun, um das zu stoppen.

Die Güllespeicher laufen über, weil die Bauern nicht auf die Felder kommen.

Der Schulhof läuft voll.

Die Kühe stehen im Matsch.

Ich habe keine Lust mehr dazu!

Bitte, bitte helft!

Wie?

🤔

Als ich ein Kind war, half noch das Wünschen und Singen.

Um 15.00 Uhr singen wir alle zusammen  Liebe liebe Sonne….

Wäre doch gelacht.😂

Wir singen so laut,

bis die Sonne wissen will, was da los ist und durch die Wolken schaut 🌦.

Bis dann!

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Gar nicht so anders

Gar nicht so anders

Weil ich am Donnerstag sowieso in die reguläre Altersrente (oder wie man das nennt), gegangen wäre, habe ich mich damit abgefunden: Ich bin eine Seniorin.

Keine: Oma, Alte, weise alte Frau, Rollatorbenutzerin, alte Wachtel, lustige Alte,  vertrocknete Alte, gekrümmte Alte, jung gebliebene Alte, alte Frau, bei der man die Schönheit der Jugend noch erahnen kann, rüstige Rentnerin, Matrone, alte Vettel, abgetakelte Fregatte, alte Schabracke, Schreckschraube, alte Schrulle, alte Hexe, alte Schachtel, kein: Mütterlein, Weiblein, Großmütterchen, Graukopf, kein alter Besen…….nein, einfach eine Seniorin. Punkt.

Vielleicht noch Frau Holle, das lasse ich gelten.

Als Seniorin unter Senioren, die sich in unterschiedlichen Gruppen versammeln (z.B. im Singkreis, in der Schreibwerkstatt, zum gemeinsamen Qi Gong-Üben und zum Philosophieren) fühle ich mich angenommen, so wie ich bin. Ich kann mich entspannen. Hier geht es herzlich und lustig zu. Heute traf ich zum Beispiel als letzte zum Singen ein und wurde so herzlich begrüßt, als sei ich schon jahrelang dabei. Dabei war es erst das dritte Mal! Kaum hatte ich den Raum betreten, bekam ich Schokolade von einigen Sängern und Sängerinnen geschenkt. Mir wurde ein zusätzlicher Stuhl aufgestellt. Sitzkissen wurden gebracht und so viel Aufmerksamkeit machte mich dann auch etwas verlegen. Meine linke Sitznachbarin freute sich, mich zu sehen, denn sie ist auch in „meiner“ Schreibwerkstatt. Da hatten wir gleich etwas zu bequatschen. Meine rechte Sitznachbarin und ich konzentrierten uns nicht immer auf das Singen, weil wir so lachen mussten. Natürlich: Gesungen habe ich auch und das ganz wunderbar. Ehrlich!

Ich habe den leisen Verdacht, es ändert sich gar nicht so viel, wenn man älter wird. Also innerlich. Äußerlich….na ja.

Samstag gastierte die Kabarettistin Monika  Blankenberg  in Dannenberg. (Blankenberg in Dannenberg 😂😂😂) Na gut, ich weiß, ich bin jetzt gerade sehr albern. Darf ich! Ich bin Seniorin! Also, die Monika Blankenberg und wir Senioren aus dem Wendland bildeten ein ausnehmend gutes Team. Von den paar jungen Leuten ließen wir uns einfach nicht stören. Wir lachten über uns selbst und das ist die beste Medizin gegen alles. Mir liefen ab und zu die Freudentränen aus den Augen. Wir haben alle möglichen Wehwehchen, die politische Lage ist auch nicht gerade schön und das Wetter erst recht nicht. Aber wir leben noch! Das feierten einige von uns bis spät in die Nacht mit Getränken und Pizza-Schnecken. Ein wunderbarer Abend.

Und weil es so schön war, geht es Samstag gleich weiter:

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Auch hier werden wir Senioren in der Überzahl sein, vermute ich. Ich gehöre unbedingt dazu. Es ist gar nicht so anders als früher, nur älter!

Gute Aussichten: 12

Zeilenende startete vor langer Zeit ein damals neues  Fotoprojekt . Zwölf Monate lang begleiten wir ein Motiv und veröffentlichen es am letzten Sonntag im Monat. Wer sonst noch mitmacht, könnt Ihr hier lesen.

😭 Nun heißt es Abschied nehmen von den „Zwölf Monaten“. Sie werden mir fehlen. Ich danke Dir für diesen Spaß, liebes Zeilenende . Erstaunlich, wie schnell das Jahr vergangen ist. Aber das fragte ich mich in fast jedem Beitrag: Wo bleibt die Zeit, wenn sie vergangen ist und wieso wird sie für mich immer schnelllebiger?

Auf meiner Terrasse scheint sich auf den ersten Blick von oben nichts verändert zu haben. Der Schein trügt und weil dies mein letzter Beitrag in dieser Reihe ist, halte ich mich wieder einmal nicht an die Regeln, gehe runter und zeige Euch meine ersten Frühlingsboten hier am Haus.

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Und zum Abschluss noch einmal alle zwölf „Gute Aussichten“ vom Fenster meines Arbeitszimmers auf die weltbeste Terrasse.

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Ich bin selbst ganz gerührt, wenn ich mir die Fotos in Folge ansehe. Nichts bleibt, wie es war.

Es war schön mit Euch! Vielleicht bis zum nächsten gemeinsamen Projekt!

 

Ratgeber

Bärbel R. aus L. schreibt:

Lieber Sparfuchs, ich lese regelmäßig mit großem Interesse den neuen Ratgeber „Sparfuchs“. Nun habe ich eine Frage. Vielleicht kannst Du sie mir beantworten: Wie spare ich mein sauer verdientes Geld?

Sparfuchs antwortet:

Liebe Bärbel, da stellen Sie eine sehr wichtige Frage. Es ist nicht einfach, regelmäßig einen Betrag vom sauer verdienten Geld zu sparen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben aber einen Weg entdeckt, der einfach ist und für alle anwendbar.

  • besonders hilfreich ist es, sich wöchentlich einen Termin für eine Stunde Sparen freizuschaufeln und im Terminkalender einzutragen
  • Sie benötigen ein kleines Heftchen, das ist dann Ihr persönliches „Sparbuch“
  • Sie nehmen sich zum festgesetzten Termin alle Kataloge vor, die Sie haben, und suchen sich heraus, was sie kaufen möchten
  • je mehr, desto besser
  • zur Not geht auch Internet oder Schaufensterbummel
  • dann füllen Sie die Bestellkarten aus und rechnen den Betrag zusammen, den Sie ausgeben müssen
  • und dann schicken Sie die Bestellkarte nicht ab und tragen sich die von Ihnen ausgerechnete Summe in Ihr privates „Sparbuch“ ein

So einfach ist das Sparen. Hätten Sie das gedacht, liebe Bärbel? Ich habe 2018 mit dieser Methode schon 356 Euro gespart. Das ist viel Geld!

Liebe Grüße und viel Spaß beim Sparen! Ihr Sparfuchs

Nopupa im Wendland

Nopupa im Wendland

Hallo Leute, ich melde mich hiermit nach einer längeren kreativen Pause zurück. Ich war zur Erholung ein paar Wochen bei Frau Elke in Köln. Dort durfte ich zusammen mit ihren Anstell-Wesen so richtig Frosch sein. Bis auf den irrsinnigen Dino-fast-Fußab-Schock war alles prima. Bei Elke durfte ich alles, was Frau Holle mir verbietet. Sie mag es nicht, wenn ich ihre Möbel umstelle oder auf dem Bett tobe.

Elke hat Nopupa, dem Quatschwörter-Wesen, frei gegeben und es ist mitgekommen. Manchmal, wenn ich mir richtig gute Quatschwörter ausdenke, kann ich ihn sehen, aber meistens nicht. Es ist so lustig mit ihm, ob ich es sehe oder nicht, ist völlig egal.

Als wir Zuhause ankamen, spielten wir Frau Holle einen Streich. Sie saß gerade am PC und schrieb. Was sie schrieb, ist jetzt mal ein Geheimnis, davon erzähle ich Euch, wenn Nopupa wieder weg ist. Also, als Frau Holle mich begrüßen wollte, quatschte Nopupa gleich los und ich machte nur mein Maul auf und zu. Das ging so:

„Retuschkasp Himmelsau Sahnebeutel!“

„Ach Misi, wie schön, dass du wieder da bist!“

„Quirula sateri Mehlgranatenmatsch murtsch wau wau sopil kopil still.“

„…..?“

„Quirula sateri Mehlgranatenmatsch murtsch wau wau sopil kopil still.“

„Ich verstehe dich nicht!“, sagte Frau Holle und ich dachte, das ist ja so neu nun auch wieder nicht. Ich konnte kaum noch vor Lachen und Nopupa machte vor Vergnügen ein Püpschen. „Kirre sirre dolchefolg. Quatsche Matsche swup Bauchweghose“, sagte er noch ganz ernst und dann fiel er rückwärts hin und lachte sich fast kaputt. Ich lachte auch und fiel Frau Holle um den Hals. Ich gab ihr ein Küsschen auf die Nase und erklärte, dass wir Besuch haben, den sie aber nicht sehen kann. Frau Holle war sehr erleichtert, dass ich noch verständlich sprechen konnte und sie freute sich über den Besuch. Sie fand es schade, dass Nopupa nicht zu sehen ist und hoffte, nicht andauernd über ihn zu stolpern. Aber Nopupa beruhigte sie: “ Goktei laktoseei Fußabstreifergummitonne grimm!“, und Frau Holle war beruhigt. Dann überraschte uns Nopupa. „Guten Tag und schön, dass ich hier sein darf, gute Fraa!“ Na, dass war ja fast fehlerfrei. Ich fragte, ob Nopupa nicht immer so mit uns sprechen könnte. Er sagte aber: „Nö!“ Schade. Das hätte vieles erleichtert.

Xaver ist sofort sein bester Freund geworden. „Ich finde es scho söhn, dasch Nopupa unsch beschucht! Ich scheige ihm allesch!“ sagte er bei Nopupas Anknunft und seitdem sind die beiden nicht mehr zu trennen. Frau Holle seufzt manchmal und braucht starke Nerven, wenn Xaver und ich vor Lachen rumkugeln und Quatschwörter erfinden und Nopupa auf dem Schrank sitzt und vor Vergnügen quietscht. Er wollte gleich auf das Bett und sich austoben, aber das hat Frau Holle sofort unterbunden und meine Güte, kann die streng gucken!

Der Frosch mit dem Handy redet immer noch nicht. Er hat so viel mit seinem Telefon zu tun. Ich glaube, er weiß gar nicht, dass ich weg war. Sonderbarer Zeitgenosse, aber nach dem Gequatsche vom Quatschwörter-Wesen ist er ab und zu sehr erholsam.

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Wie Ihr hier seht, fühlt sich Nopupa in unserer kleinen Froschgemeinde sehr wohl. Er fragt, ob er Frau Elke grüßen und ihr sagen darf, dass er gut angekommen ist. Na klar!

„Gute Frau Elke Speidel, nichttraurigsei! kommebaldzurück und drückdrück! Grüße an alle Füße dolgoll! Dein NOPUPa (pups und lach)!“

Und Ihr so? Habt Ihr auch Besuch?

Irgendwas ist immer

Irgendwas ist immer

Grau und trüb dieser Tag. Nichts los auf meinem Weg.

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Fast wäre ich an ihnen vorbei geradelt.

Lange  beobachtete ich das Treiben. Meine Güte, was für ein Geschnatter und Geflatter. Ab und zu erhoben sich ein paar und flogen ihr Gänse-Ballett. Fehlte nur noch die passende Musik dazu!🎼🎶

Mich sprangen zum ersten Mal in diesem Jahr erste leichte Frühlingsgefühle an.

Diese zwei hatte es auch schon erwischt! Sie schmusten beherzt miteinander und er versuchte noch mehr. Aber sie wollte noch nicht so recht. Das fand er zickig.

Die anderen hatten genug damit zu tun, nicht zu versinken. Sie fanden es nicht schön und würden wohl auch gerne wie die Gänse fliegen können, um sich wenigstens ab und zu die Füße zu trocknen. Aber wie würde das denn aussehen! 😂

Nur Mut! Der Frühling hat sich schon auf den Weg gemacht, das kann ich vom Regenbogen 🌈 aus sehen!