Bald

Und plötzlich ist so viel zu bedenken und zu machen und zu tun. Termine rücken näher und es wird spannend. „Bald, bald, bald“, singt mein inneres Kind und bindet sich eine Schleife ins Haar. Butterlecker hieß das wohl einmal und nein, meine Erinnerungen trügen nicht: https://www.elke-droescher.de/museum/wasistdas/.

Abenteuer locken und ich könnte heute schon mal loslegen und ein kleines wagen. Irgendwas, vielleicht zum Schützenfestplatz gehen oder so.

34 Grad und schwül.

Nein, ich fange heute lieber doch noch nicht mit den Abenteuern an. Zu heiß für alles.

Aber tief drinnen beginnt Vorfreude zu perlen und meine inneren Stimmen purzeln munter durcheinander. Und während ich mich auf mein Buch konzentrieren will, finden sie, ich hätte lang genug gelesen.

Drei Schwestern

Ich schlafe tief und fest, als es klingelt. Mitten in der Nacht mache ich natürlich nicht auf. Das ist klar. Und dann ist jemand im Haus. Ich gucke nach und finde meinen Ex-Mann in der Stube. Wir umarmen uns. Er legt sich auf das Sofa und ich deckte ihn zu. Dann gehe ich wieder in mein Bett. Ich bin traurig und kann es nicht ändern.

Mein Mann ist vor einigen Jahren gestorben. Es muss also ein Traum gewesen sein. Er war mir so nah, als wäre er da. Habe ich das Klingeln mitten in der Nacht auch nur geträumt?

Als ich am frühen Morgen aus dem Fenster gucke, begrüßt mich der Klatschmohn in roter Pracht. Die Blüten wiegen sich im Wind, so als ob drei Schwestern miteinander tanzen, denke ich und bin erleichtert.

Ein paar Stunden später sind ihre Blütenblätter fortgeweht.

Gedankenspaziergang morgens um 10.36 Uhr

Gedankenspaziergang morgens um 10.36 Uhr

Ab und zu wache ich nachts mit Druck im Bauch auf. Ich will den aktuellen Konflikt auflösen, mich erklären und ich denke darüber nach und denke und denke. Ich will hier außerdem ausziehen, weil vermeintliche Spannungen mir mein trautes Heim vermasseln. Ich würde am liebsten ins Kopfkissen weinen und mich hilflos und einsam fühlen. Und dann lese ich lieber ein paar Seiten und muss etwas später über meine Reste-Angst aus der Zeit, in der mich die Angststörung so heftig erwischte, schmunzeln. Die Angststörung ist nicht weg, aber ich habe sie im Griff. Zumindest, wenn ich richtig wach bin. Dann weiß ich auch, dass innere Monologe gar nichts bringen außer Schlaflosigkeit. Und darum bin ich jetzt übrigens sehr müde.

Gestern telefonierte ich mit dem Weitwegsohn und dort werden die Hochzeitsvorbereitungen konkreter. Schritt für Schreit tasten sie sich heran und die Trauringe sind bestellt. Sie suchen jetzt die Lokalitäten (sagt man das so?) und werden dann für die Gäste Hotelzimmer buchen. Darum brauche ich mir jetzt also keinen Kopf mehr zu machen. Alles andere wird sich dann auch finden. Sogar ein schönes Kleid für die Bräutigammutter.😉 Ist ja auch erst im September. Ich bin mir sicher, dass ich bis dahin noch so manche Nacht absurde Gedanken und Gefühle weglesen muss und will.😂

Ich bin ganz froh, dass es mir gelingt, die schlimmen Themen dieser Zeit und die dazu gehörenden Emotionen abzuspalten. Ich mache weiter mein Ding und wundere mich selbst, dass mir das ganz gut gelingt. Die Gegenwart bietet doch eigentlich einen perfekten Boden für die Angststörung. Aber mit Krieg und Pandemie will sie sich nicht befassen, dass überlässt sie gerne der echten Emotion Angst. Diese ist vernünftig und zurückhaltend. Sie nimmt die Realität nicht so recht wahr und beschwichtigt meine Seele. Das ist wohl auch gut so.

Ich mache also weiter, als ob alles so ist wie immer. Hier in meiner kleinen Welt ist es das ja auch. Das soziale Leben nimmt so ganz allmählich wieder Fahrt auf. Meine Lieblingsnachbarin hat ein nigelnagelneues Enkelkind und das kleine Menschlein verzaubert uns alle. Ich denke: „Wir werden geboren. Wir leben. Wir sterben“, und weiß nicht mehr, wo ich das aufgeschnappte. Ein Film war das, aber welcher nur?

Ich wurde geboren und jetzt lebe ich. Und das will ich so gut wie möglich machen. Mich einfügen ins große Ganze. Und jetzt höre ich lieber mit der Schreiberei auf, denn ich weiß gar nicht, wohin das jetzt hier führen soll. Eben kam mir mein Ex-Gartenfrosch Misi (Rubrik: Misi hier im Blog!) in den Sinn und ich vermisse ihn. Wo kommt denn das jetzt so plötzlich her?

Ach ja, ich wollte aufhören————————-.

Nach dem Frost

Nach dem Frost

„Selbst schuld“, redet mir mein schlechtes Gewissen ein. Und weiter: „All die Jahre zu wenig Sport getrieben, falsch ernährt, zu viel Stress und nun hast du den Salat.“ Mit Salat meint es meine chronische Polyarthritis, Arthrose und was sonst noch alles in mir steckt. „Aber als Kind und Jugendliche habe ich geturnt und Handball gespielt. Ich bin doch immer mit dem Rad gefahren, habe lange Wanderungen gemacht, bin zum Schwimmen gegangen und hatte jede Menge Bewegung im Haushalt, in der Kinderbetreuung und im Beruf“, wage ich zu widersprechen. Das schlechte Gewissen ist streng : „Von allem viel zu wenig, das weißt du genau. Und wenn du Dich jetzt auch mehr bewegen würdest und überhaupt unternehmungslustiger wärst, wären Deine Beschwerden weg. Selbst schuld, meine Liebe!“ Der innere Antreiber freut sich über die Verstärkung und der Kritiker nickt. Die Dreierbande macht es sich gerade so richtig gemütlich bei mir. Sie finden, ich müsste mich einfach mehr anstrengen. Dann würde es auch mit der Liebe klappen. Wo kommt das denn nun wieder her?

Es nützt also alles nichts. Biokiste, kaum noch Süßes, Radrunden, QiGong, Hausarbeit, Gartenarbeit, Morgensport…..alles zu wenig. Denn es gibt auch Tage, da komme ich gegen die Schmerzen nicht an. Ich bin angestrengt, kurzatmig und fertig mit mir und der Welt. „Selbst schuld“, rede ich mir ein und der Magen drückt. So geht das nicht weiter. Energisch schicke ich die bösen Gesellen in den Garten. Das schlechte Gewissen hat erst einmal wieder ausgedient, finde ich. Es ist, wie es ist und was nicht mehr geht, geht eben nicht mehr. Punkt.

Meine Seele wärmt sich wieder auf und schöpft Kraft. Sie ist froh, dass die Dreierbande sie zufrieden lässt. Nun wird es Zeit, mich dem Draußen zuzuwenden. Ich öffne mich und umarme die Welt. Nein, das ist jetzt zu kitschig. Das natürlich nicht. Aber ich stecke meine Nasenspitze in den Garten.

In der Nacht muss es sehr kalt gewesen sein. Ein paar Töpfe hatte ich vorsorglich herein geholt. Die übrigen Blumen haben gegen die Kälte angekämpft und sich später wieder erholt. Vögel frieren und gehen trotzdem ihren Sonntagsgeschäften nach. Der Ostereierbaum gegenüber sieht angeschlagen aus, finde ich. Oder ist das nur eine ganz geniale Übertragung, um von mir abzulenken? Weiß ich gerade nicht.

Gefühlen folgen

Gefühlen folgen

„Du übertreibst mal wieder“, sagt der innere Kritiker.

„Mach dich nicht lächerlich“, schimpft das Über-Ich und guckt streng um die Ecke.

„Ich fühle mich bedroht“, flüstert das Innere Kind.

„Und schön ist es auch nicht, das jeden Abend wieder zu erleben,“ fügt die Selbstsorge hinzu.

„Du darfst dich nicht so anstellen und du musst jetzt mal das Richtige fühlen“ sagt der innere Antreiber.

„Du fühlst, was du fühlst“, sagt mir meine Seele.

Ich traue also meinen Gefühlen und gehe nicht mehr gegen sie an. Schon geht es mir besser und ich werde etwas unternehmen auf meiner Seite des Zauns.

Fortschritte

Fühlen, Tiefe, Nähe, Lachen, Erzählen, Knuddeln, Essen, Lernen, Erkenntnisse, Klarheit, Fragen, Frühlingserwachen, Annehmen, Akzeptieren, Schmerzen, Verstehen, Einsehen, Freude und Zusammensein- das alles und noch viel mehr bekam ich am Wochenende mit Familienaufstellungen und ich genoss den Überfluss der Emotionen, das Getragenwerden und die Zugehörigkeit.

Die Schrecken der Kriege und die Erschöpfung der Pandemie fügten sich ein und ließen Platz für alles sonst so Wichtige.

Und heute? Heute lasse ich mich treiben, verwöhne die geschundene Regine der Vergangenheit und zeige ihr: DAS IST VORBEI. Es wird allerdings nicht vergessen, aber neu eingeordnet.

Das Gesagte und Gewollte stimmte oft nicht überein mit dem, was wirklich war. Genau das fühlte ich und dachte, es lag an mir. Ich arbeitete hart daran, besser zu werden, die ganze Zeit über. Ein Hamsterrad oder ein Kampf gegen die Windmühlen, Kräfte zehrend, Angst machend. Ich bin nicht richtig als Grundgefühl zeigte in Wirklichkeit: In der Familie stimmt etwas ganz und gar nicht. Vorgetäuschte Wärme konnte die Eiseskälte und Einsamkeit leider nicht vertreiben, auch wenn die Elternliebe spürbar war, das schon, aber trotzdem…..

Ich übernahm viel davon in mein Erwachsenwerden, weil ich dachte, es muss so sein. Ich kannte es nicht anders. Die Verantwortung dafür trage ich und mit dem Wissen arbeitete ich ja schon lange und erfolgreich an Veränderungen.

Familiengeheimnisse verdunkeln das Leben und wenn sie gelüftet werden, übernimmt das Verstehen und dann kann sich das meiste vielleicht auflösen. Dann bin ich frei und brauche nicht mehr zu wünschen und mich daran abzuarbeiten, was nicht ist und niemals wird.

Und das ist gut so, denn die Gegenwart ist herausfordernd genug und ich will meine Kräfte bündeln.

Für mich

Jeden Tag verabschiedet sich das Licht

und ich weiß

in Wirklichkeit tut es das nicht

die Erde dreht sich nur weiter.

Und tiefschwarz-dunkel

bleibt es nicht.

Während die Erde sich weiter dreht

und die Sonne jeden Tag wieder neu

auf-und untergeht….

….weiß ich, in Wirklichkeit tut sie das nicht

doch ist mein Erleben

wahr

jedenfalls für mich.

Geschlossene Systeme

Geschlossene Systeme

Die Kirche steht in Katenbüll, das ist Fakt, meint Sörensen.

„Aber schon, wenn es darum geht, ob die Kirche schön ist oder langweilig oder vielleicht sogar eher beklemmend, gibt es unendlich viele Sichtweisen“, fuhr er fort. „Und alle sind richtig. Denn jeder Kopf hat sein eigenes Universum. Für Menschen, die noch nie in Katenbüll waren und nie etwas darüber gelesen oder gehört haben, existiert das gar nicht. Katenbüll. ……Was sich nicht in dein Gehirn festsetzt, ist nicht da. Zumindest nicht in deiner Welt. Es gibt nichts außerhalb deines eigenen Gehirns. Wir sind alle in sich abgeschlossene Systeme. Verstehst du, was ich meine?“

Jennifer zeigte ihm den Vogel, den Ole vor kurzem noch unterdrückt hatte…..

Sven Stricker: Sörensen hat Angst, Seite 208

Ich schmunzle beim Lesen. Sörensen mit seiner Angststörung kann wunderbar philosophieren, oft in völlig unpassenden Situationen. Es ist eine seiner Strategien, sich selbst von sich selbst abzulenken und aus seiner von der diffusen Angst dominierten Gefühlsspirale herauszukommen.

Er hat ja recht, der Sörensen. Was ich nicht weiß und nicht kenne, gibt es für mich nicht. Es existiert natürlich trotzdem, aber nicht in meiner Welt. Ich habe es meist selbst in der Hand, wie viel ich wissen und womit ich mich auseinandersetzen möchte.

Um das große Ganze komme ich natürlich nicht herum. Und um die sogenannten „Schicksalsschläge“ auch nicht. Aber ich entscheide, wie ich diese in mein System integriere. Manchmal brauche ich etwas länger, bis mir das gelingt, aber so ist das eben. Es gibt Themen, die wollen nicht so recht in meine „heile Welt“ passen. Ich erlebe genau das als lebenslangen Lernprozess. Schicht für Schicht arbeite ich mich vor. Es gibt oft so vieles abzuwägen. Wie gelingt es mir zum Beispiel meinen eigenen Moralvorstellungen zu folgen, wenn sie offenbar nicht allgemeingültig sind? Wie kann ich es mir schön machen, auch wenn dunkle Wolken das erschweren? Wie gehe ich mit meiner Trauer um? Wie kann ich für die glücklichen Momente stets offen bleiben? Wie kann ich Schweres ertragen ohne den Gedanken an die Zukunft zu verlieren? Vieles habe ich gut geschafft. Die schlimmen Ereignisse überfielen mich bisher nicht alle auf einmal, sondern ich durchlebte sie nacheinander und immer konnte ich sie (er)tragen. Bis hierher hatte ich also in meiner Welt ein gelungenes Leben. Zumal es auch jede Menge unglaublich intensive und schöne Momente gegeben hat.

Wenn ich meine Angst, von der ich gestern schrieb, in meiner Welt akzeptiere, ihr einen Platz zuweise und aufpasse, dass es um mich herum nicht zu dunkel wird, dann bin ich auch in der Lage, meine anderen Emotionen lebendig zu halten. Und wenn zeitweise die Farben verschwinden, verliere ich nicht die Zuversicht, denn die Erfahrung und die Hoffnung sagen, dass nichts verloren, sondern nur verändert ist.

Ich werde immer wieder Farben finden für meine Welt. So ist das Leben. Mein Leben.

Ich staune, wie so ein kleines Zitat mein Denken in Schwung bringen kann. Vielleicht zeigt Ihr mir innerlich auch einen Vogel und seid froh, in Euren eigenen Systemen zu leben. Vielleicht bekommt Ihr aber trotzdem Lust auf die drei Sörensen-Romane (https://reihenfolge.org/buecherreihe/soerensen/)

Durchhalten

Durchhalten

Der Saal ist gut gefüllt mit allem, was das Herz begehrt. Zahlreiche Menschen feiern und ich fühle mich wohl. Als das Fest zu Ende geht, packe ich meinen Koffer ins Auto und will nach Hause fahren. Mir fällt ein, dass ich für das Aufräumen zuständig bin und die Verantwortung für eine saubere Übergabe trage. Also beginne ich zu räumen und bitte um Hilfe. Aber niemand hört mich, ich räume und räume, doch die Müllberge werden immer größer. Ich komme nicht dagegen an. Und ich will doch schnell nach Hause! Ich weiß nicht, wohin mit all dem Zeugs. Als ich es schaffe, wenigstens einen Tisch zu säubern, bin ich froh. Es scheint vorwärts zu gehen. Ich bin müde, aber es muss ja noch bis morgen fertig werden und ich bin verantwortlich. Also putze und räume ich weiter, obwohl ich mich völlig ausgelaugt und kraftlos fühle.

Erschöpft wache ich auf. Ja, solche Träume kenne ich schon. Sie tauchen immer dann auf, wenn sich die Welt verändert und mein Inneres in Unordnung gerät, weil es nicht so schnell hinterherkommt. Sie bedeuten, dass ich meine Strategie, wie ich am besten durch die Zeiten komme, überdenken muss, damit ich nicht am Boden bleibe und mich weiterhin bewegen kann.

Ich will jetzt gar nicht darauf eingehen, dass einige Leute in meiner nächsten Umgebung meinen, dass unsere „Lügenpresse“ die Wahrheit auch zum Thema Krieg und Putin schon wieder verdreht und einseitig berichtet. Nein, damit setze ich mich nicht auseinander, denn ich erlebe das ganz anders. Auch in den Öffentlich-rechtlichen Medien werden unterschiedliche Sichtweisen diskutiert und ich kann mir selbst eine Meinung bilden und diese auch äußern. Ich habe hier keine Lust zum Meinungsaustausch, ob Putin nun recht hat oder nicht. Jeder kann denken, was er will und jede auch.

Ich möchte aber erzählen, wie es mir geht. Ich bin furchtbar traurig und wütend über die Berichte aus der Ukraine. Das Leid macht mich fassungslos. Natürlich gab es schon immer Kriege und Not, aber dieses hier hat für mich eine andere Qualität, weil ich mich persönlich bedroht fühle. Ich mache mir große Sorgen und fürchte, dass sich der Krieg ausweitet. Noch nie habe ich gehört, dass so deutlich mit einem Nuklearkrieg gedroht wird, wie vorgestern. Ich nehme das ernst und denke: „Das kann passieren.“

Die letzten zwei Tage hatte ich das Gefühl, dass ich nicht mehr kann. Aber Aufgeben ist jetzt keine Option und ich will mich aus der inneren Erstarrung wieder herausarbeiten. Und so begann ich in meinen Träumen mit dem Aufräumen. Bisher fand ich für mich immer eine Strategie, weiterzumachen und mein Leben auszukosten. Zur Zeit weiß ich noch nicht, wie das gehen soll. Ich weiß aber, dass ich nichts tun, nichts ändern kann. Ich bin so machtlos, wie ich mich fühle. Ja, es gibt die Möglichkeit für die Flüchtenden zu spenden. Das werde ich auch tun, aber groß ändern kann ich auch damit nichts. Also werde ich die Zeit, in der ich mich mit dem Krieg beschäftige, einschränken. Ich werde mir Auszeiten nehmen, mich beschäftigen und an ganz andere Dinge denken. Ich will wahrnehmen, was es in meiner Nähe Schönes gibt. Dabei helfen mir Fahrrad, Fotoapparat, Frühling und Sonne. Ich werde mich gleich durch den Tag treiben lassen. Diese Strategie hat bisher immer geholfen. Und es gibt ja auch noch die Hoffnung, dass es für uns hier nicht zum Schlimmsten kommen muss. Ja, die will ich nicht vergessen.