Tage wie diese

Tage wie diese

😢

  • Heute hat mein verstorbener Mann Geburtstag und einer seiner Kater ist weg. Das macht dünnhäutig.
  • Eine mir sehr wichtige Freundschaft ist mir um die Ohren geflogen und ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll.
  • Träume sind geplatzt.
  • Es ist heiß.
  • Ich bin lustlos.
  • Mein Fahrradträger ist doch schwerer als ich dachte und es ist für mein operiertes Knie bestimmt nicht gut, wenn es das halbe Zusatzgewicht auch noch tragen muss. Und das andere Knie schmerzt sowieso, jetzt noch mehr. Und der Fahrradträger ist noch nicht am Auto. Schnapsidee, sowas.
  • Autofahren ist immer noch keine entspannte Tätigkeit. Ob ich es je schaffe, selbst nach Dänemark zu fahren? Mit Fahrrad hinten drauf?
  • Meine Wohnung braucht dringend eine Putzfrau.
  • Im Einkaufswagen versammeln sich heute Erdnüsse, Lakritze, Eierliköreis und eine Flasche Wein. Schlanker werde ich davon auch nicht.

😀

  • Samstag war ich mit meiner liebsten Nachbarin lecker Fisch essen an der Elbe.
  • Sonntag führte ich ein langes Telefongespräch mit einer Freundin.
  • Ich war Sonntag bei der Mutter der Freundin meine Sohnes eingeladen zum Geburtstag feiern. Die Mutter der Freundin meines Sohnes bekommt eine Fahrt nach Hamburg zum „König der Löwen“ geschenkt und ich fahre mit!
  • Ein Nachricht, dass Freunde von früher im Herbst mit mir nach Dänemark fahren wollen, verursacht Freudeblubberblasen im Bauch.
  • Meine Wohnung bleibt noch schön kühl, weil ich nachts durchlüften kann.
  • Bald kommt jemand aus der Bloggerwelt für ein paar Tage ins Wendland und wir werden uns analog kennenlernen.
  • Am 20. Juli kommen ein paar Familienmitglieder wieder zusammen, um den Tag am Gartower See gemeinsam zu verbringen.
  • Ich habe mich für eine Wochenende „Familienaufstellung“ im Oktober angemeldet.
  • Die Wäsche trocknet schnell.
  • Fahrradfahren morgens und abends ist ganz wunderbar. Die Felder sind noch nicht abgeerntet und die Vögel geben ihr Bestes!
  • In meinem Einkaufswagen versammeln sich heute Erdnüsse, Lakritze, Eierliköreis und eine Flasche Wein.
  • Schützenfest in der kleinen Stadt mit Feuerwerk am Samstag! Schützenfest ist mir egal, Feuerwerk nicht.

😀 gewinnt. Hätte ich eben auch noch nicht gedacht. Eigentlich wollte ich eine Runde jammern. Das geht nun nicht mehr.

 

 

Grenzen. Besser als ihr Ruf.

Zur Zeit sind Grenzen genau mein Thema. Wie schütze ich meine eigenen Grenzen und wie gelingt es mir, die Grenzen der anderen zu respektieren? Und warum tut genau das manchmal so weh? Dieser Beitrag erweitert mein Verständnis. Danke, dass ich ihn in den Regenbogen holen durfte!

puremyself

Ein Thema, von dem man (bzw ich) momentan wahnsinnig viel hört, ist ACHTSAMKEIT. Sorge tragen zu sich selbst, aber auch zu seinem Umfeld und zurUmwelt. So verstehe ich das. In erster Linie geht es wohl aber darum, sich selbst gut zu tun bzw sich so zu verhalten, so zu leben, dass es einem gut geht. Etwas, was für mich unbedingt zum Thema Achtsamkeit gehört, sind Grenzen. Und wenn es um mich selbst geht, geht es wohl darum, meine Grenzen zu erkennen, zu kennen, zu akzeptieren und diese dann auch zu setzen und wenn notwendig zu verteidigen.

Schwierig.
Ich glaube, viele Menschen finden es schwierig, ihre Grenzen überhaupt zu erkennen. Zu wissen, wie weit sie selbst gehen können und wie nah andere kommen dürfen. Und ohne das erste funktioniert das zweite und alles weitere ebenfalls nicht.
Ich glaube auch, dass eigentlich unsere Gesellschaft schlecht darin ist, Grenzen zu akzeptieren. Meiner Meinung…

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Es plätschert so dahin

Es plätschert so dahin

Hallo Leute, Frau Holle fährt zum Glück sehr langsam, wenn sie mit dem Rad unterwegs ist. So hörte sie mich weinen, als sie am Teich vorbei fuhr. Sie hielt an und freute sich sehr, mich getroffen zu haben. Sie hatte mich schon vermisst. Sagt sie. Ich habe da so meine Zweifel. Ich glaube, sie will mich loswerden. Erst nimmt sie mich nicht in den Urlaub mit und dann lädt sie 200 Leute zum Feiern ein! Ich habe gleich gesagt, das wird zu voll. Aber nein, sie muss auch noch mit jedem Gast anstoßen und Prost sagen. Sie wurde immer lustiger und lauter und hier wurde es immer voller. Ich fiel fast vom Regenbogen.

Dann bin ich abgehauen.

Nach fünf Tagen Einsamkeit im Teich musste ich weinen, weil ich so alleine war. Und dann hat sie mich gefunden und ins Fahrradkörbchen gesetzt. Sie war auch einsam ohne mich, sagt sie und gibt mir ein Küsschen auf die Nase.

Zuhause ist es am schönsten! Ich bin glücklich, zumal die Nachbarn nebenan für Wasser sorgen. Wie lieblich plätschert dort das Wasser vor sich hin!

Jetzt habe ich Hitzefrei und hocke drinnen. Uns ist es zu heiß und wir schlabbern Eis und tiefgekühlte Mücken. Frau Holle schwitzt und findet es doof, im Sommer drinnen zu sitzen. Aber draußen geht gar nichts. Ich hüpfe mal kurz rüber in Nachbars Garten. Dort plätschert der Wasserlauf gemütlich vor sich hin und ich springe ins kühle Nass, solange Frau Nachbarin auch drinnen hockt, weil es draußen zu warm ist.

Frau Holle ist genervt. Wenn sie abends auf der Terrasse sitzt, hört sie es plätschern und plätschern und es tut ihr in den Ohren weh. Wenn sie nachts das Fenster aufmacht, hört sie es plätschern und plätschern und sie muss ständig aufs Klo. Und wenn die Nachbarn Urlaub machen, lassen sie es weiter plätschern und Frau Holle schimpft erbost, dass es eine Frechheit ist, das Plätschern. „Warum fragst du nicht, ob sie es wenigstens nachts ausstellen, das Plätschern?“, frage ich sie. „Weil sie so glücklich mit ihrem Wasserlauf sind. Und ich traue mich nicht“, antwortet meine beste Frau Holle und steckt sich Stöpsel in die Ohren. Nun hört sie nichts mehr und schreit mich an: „Meine Nachbarn selbst sind ja schwerhörig und hören das Plätschern nicht. Die haben es gut!“

Ich verstehe das nicht. Ich liebe das Plätschern und freue mich, heimlich baden zu können.

Manchmal sind Menschen schon komisch. Einerseits wollen sie mit 200 Leuten feiern und selbst Krach machen und andrerseits stört sie ein zartes Plätschern aus Nachbars Garten. Kennt Ihr das etwa auch?

Postkartenkrimi

Ich soll für unsere Schreibwerkstatt einen Krimi schreiben, der so kurz ist, dass er auf eine Postkarte passt. Ich plagte mich mit der im Lehrbuch empfohlenen guten Vorplanung. Das machte keinen Spaß und gelang überhaupt nicht. Ich probierte es eben ein letztes Mal ohne Plan und nach einigen Kürzungen kann ich morgen folgenden Kurzkrimi vorlegen:

Pech gehabt
Als der alte, reiche und berühmte Mann beim Sex über ihr zusammenbrach, kriegte erlitt seine dreißig Jahre jüngere Frau einen unheilbaren Nervenzusammenbruch. Nur mit letzter Kraft konnte sie sich aus ihrer misslichen Lage befreien und den  Krankenwagen rufen. Der Arzt verliebte sich sofort in die Witwe, ließ den Toten aber trotzdem obduzieren. Es stellte sich heraus, dass der alte Mann mit seiner letzten Viagra vergiftet wurde. Kommissarin Kernig kannte den Toten. Wenn sie es auch nicht geschafft hatte, eine seiner Ehefrauen zu werden, so war sie doch einmal eine seiner Geliebten gewesen. Sie fälschte den Laborbericht. Nun hat der Alte einen Herzinfarkt wegen Überlastung erlitten. Frau Kernig fand, dass der alte Mann und seine sehr junge Frau ihr Schicksal verdienten, so wie sie seine geschiedenen Ehefrauen und Geliebten gedemütigt hatten, indem sie ihr Glück in jeder Illustrierten und Talkshow in die Welt posaunten. Auf der Beerdigung trafen sie sich und weinten alle sehr. Eine von ihnen vergoss allerdings nur Freudentränen, denn sie war noch einmal davongekommen.

Radius erweitern

Radius erweitern

Einleitung:

Ihr habt es sicher schon mitgekriegt: technisch und handwerklich bin ich kein Überflieger. Nicht mal begabt.😂

So habe ich auch kein gutes Verhältnis zu meinem Auto🚗. Zu viel Technik. Zu schnell. Also für mich. Zu gefährlich und unberechenbar. Ich fühle mich dem nicht so recht gewachsen. Fast bringe ich es öfter in die Waschanlage als auf die Straße.

Ja, Waschanlage kann ich. Tanken und in die Werkstatt bringen auch👍. Ab und zu muss das ja sein. Zum Nachgucken und zum TÜV und so. Nein, Reifenwechsel kann ich mir ersparen, seit ich Ganzjahresreifen besitze. Die genügen.

Warum ich mein Stehauto behalte? Es ist rot🚗. Und gemütlich, wenn ich mal an den See will🏊‍. Oder ganz viel einkaufen muss. Hier auf dem Land ist es sehr praktisch ein Auto zu haben, zum Beispiel wenn man mal Freundinnen besuchen will. Busse kann man vergessen und die Bahn sowieso. Ab und zu bewege ich mein Auto also und ganz selten werde ich mit ihm gefahren, wenn ich mal nach Hamburg muss und mich nicht selbst traue.

Ja, so bin ich. Ich liebe es, nicht selbst zu fahren. Es ist zu und zu schön, einfach nur zu sitzen und der Landschaft zuzuschauen, wie sie an mir vorüberzieht 😎.

Das war nicht immer so. Ich brachte mich schon einige Male selbst in den Urlaub! Sogar die Autobahn bewältigte ich💪. War aber immer ziemlich mit Stress verbunden.

Hauptteil:

Das will ich ändern. Ich möchte meinen Radius vergrößern. Unabhängig sein. Einfach losfahren können. Dieser Gedanke treibt mir schon die Schweißperlen auf die Stirn😰. Kann ich nicht einfach im Garten hocken bleiben?

Nein.

Ich kann ja noch nicht mal mein Fahrrad mitnehmen🚲. Das ist übrigens auch rot.

Rad mitnehmen? 🤔

Niemals habe ich mich um die Frage gekümmert, wie ich mein Rad mit dem Auto  transportieren könnte. Es schien mir unmöglich zu sein, mich damit zu beschäftigen. Zu technisch das ganze. Und mein Rad zu schwer. Und überhaupt. Kein Interesse. Kann ich sowieso nicht.🙈

Gestern platzte meine Denkblockade, denn ich entdeckte meine Anhängerkupplung. Die war natürlich schon immer da, wurde von mir aber geflissentlich übersehen. Also, ich entdeckte gestern meine Anhängerkupplung und freute mich. Dann guckte ich im Internet nach, sah mir kleine Filmchen an und plötzlich erschien es mir realistisch zu sein: ich kann das auch! Einen Fahrradträger kaufen und anbringen💪💪💪. Und wenn es mit meinen Arthrose-Händen zu schwer sein sollte, kann ich mir Hilfe holen.

😲Aber doch lieber eine Nacht drüber schlafen, bevor ich mich weiter damit beschäftige! Ist doch ganz schön aufregend, so eine Neuerung für mein Auto zu planen.

Heute beschäftigte mich das Thema weiter. Es gibt so viel zu bedenken. Mein innerer Angsthase stampft mit den Füßen und zählt auf, was alles passieren kann. Der Kritiker traut mir das schon gar nicht zu, der Nörgler meint, ich fahre ja sowieso nicht Auto und das Innere Kind will das aber unbedingt! Ich prüfe, gucke, vergleiche und lerne die Wörter Adapter, Siebenpolig und dreizehnpolig. Ich wurschtle mich durch und lernte nebenbei so einigen technischen Kram😄.

Schluss:

Ja, ich habe es getan! Einen Kupplungsträger (auch das Wort war mir neu!) und Adapter zur Abholung bestellt. Wo ich ein Nummernschild machen lassen kann, weiß ich und wie man es anbringt, werde ich sehen🤓. Ich bin ja lernfähig, sogar wenn es um die Technik geht.

Und ich denke mir aus, wie schön das sein wird, wenn alles klappt.

Dann kann ich zumindest hier im Landkreis mal wieder weitere Touren unternehmen. Weil ich nicht schmerzfrei gehen kann, bin ich auch nicht mehr soviel unterwegs. Aber um den Arendsee mit dem Rad! DAS GEHT! Und um den Gartower See. Und an der Elbe entlang fahren. Und durch Salzwedel. Alles neue, realistische Möglichkeiten.💃

☝Vorausgesetzt, ich kann das Ding tatsächlich anbringen. Und den Adapter richtig einsetzen. Und das Fahrrad richtig auf den Fahrradträger bringen.  Und prüfen, ob die Rücklichter funktionieren. Und mich ins Auto setzen und losfahren.

Nein, ich fange nicht wieder von vorne an. Ich packe das! 💪

Nachtrag:

Ach du meine Güte, was habe ich da bloß wieder angestellt?😳

 

 

 

200!!!

200!!!

Liebe Festgemeinde,

wir haben uns hier versammelt, um zu feiern. Der zweihundertste Verfolger hat sich soeben auf den Regenbogen getraut und ich sage: Herzlich willkommen  lieber Blinderfuchs . Schön, dass Du da bist! Schön, dass Ihr alle da seid. Manche von Euch kenne ich schon ziemlich lange und Ihr bereichert die bunte Welt des Regenbogens! Das könnt Ihr gerne glauben! Es ist so wahnsinnig schön mit Euch, mir kommen jetzt gerade glatt die Tränen. Tränen der Rührung😭. 200! Was für eine Zahl! Da sind sofort ein paar Freudentränen fällig: 😂

Ich gebe einen aus!🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨🥤 🍸🍹🥂🥂🥤🍻🍻🍷🍸🍹🥂🥤🥂🥂🍻🍻🍷🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍨🍻🥂🥂🥂🥂🍻🍻🍻🍷🍹🍹🍹🍨🍹🍹🍹🥤🥤🥤🥤🥤🥤🍼🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍸🍸🍸🍸🍨🍨🍨🍨🍨🍨

Was es alles nicht zu erzählen gibt

Was es alles nicht zu erzählen gibt

Ich bin geschieden. Das ist doof. Wenn ich auf amtlichen Bögen nach meinem Familienstand gefragt werde, muss ich eintragen: geschieden. Auf der Sterbeurkunde meines geschiedenen Mannes steht natürlich auch:  geschieden. Auf meiner Sterbeurkunde wird das auch zu lesen sein. Das ist doch wirklich 💩. Einmal geschieden- immer geschieden. Es sei denn, ich heirate neu😱.

😂Das wird aber nicht passieren.

Vermutlich.

Nach der Scheidung sagte ich zu meiner Anwältin, dass ich keine Geschiedene sein will. Sie meinte, ich soll froh sein. Wenn ich meinen Familienstand mit „ledig“ angeben müsste, würden die Leute denken, ich wäre nie verheiratet gewesen. 😂

Immerhin hatte ich mal einen abgekriegt. 😂😂 😂

Das wollte ich aber gar nicht erzählen.

Also noch mal: Ich lebe allein. Damit das nicht immer so bleibt, schaue ich mich klammheimlich um. Will ich es noch einmal wagen? Also, nicht heiraten😱, das nun wirklich nicht. Aber vielleicht verlieben?💕 So richtig mit Krabumm und allem, was dazu gehört? Könnte das möglich sein, wo mein Herz doch eigentlich eher so aussieht: 💔? Ich weiß nicht.

Das wollte ich aber auch nicht erzählen.

Also neuer Versuch: Ich lebe allein und manchmal will ich das nicht. Aber was tun? Alle Männer in meinem Alter sind selber alt, leben in einer Partnerschaft, gefallen mir nicht oder gefallen mir doch und ich bin zu schüchtern und völlig aus der Übung. Bevor ich mich entschließe, meinem Fluchttrieb nicht nachzugeben und doch lieber mit ihm anzubändeln, ist der längst weg.

Ich war auch im Internet unterwegs und meine wenigen schriftlichen Kontakte auf der Single-Börse sind kläglich gescheitert. Ein persönliches Treffen hat nie stattgefunden. Ich stand mir selbst im Weg, weil ich zu feige war. Oder dachte, ich kann nicht mithalten. Oder einfach nicht bereit war, ins kalte Wasser zu springen.

Ich kriegte Anfragen von Männern, die noch keine 50 waren. Einen fand ich sogar richtig nett. Aber 20 Jahre jünger? Geht das überhaupt? Bevor Ihr jetzt alle schreit: „Na klar geht das!“ überlegt noch mal genau. Das ist eine ganze Generation Unterschied. Ich bin ja so schon völlig überfordert.

Einmal stand ich kurz vor einem Treffen. Ich wollte mich aber erst nach meinem Urlaub, der gerade anstand, verabreden und wurde daraufhin per Mail heftig beschimpft. Ein anderer älterer Herr kriegte die Krise, weil ich nicht zusagte, bei ihm einzuziehen. Wohlgemerkt: persönlich kannten wir uns noch gar nicht. Er war so sauer, dass ich von der Höhe seiner Pension nicht so angetan war, wie er es für angemessen hielt. Ein dritter schickte mir Komplimente, weil mein Bild so sympathisch rüberkam. Das war mir schon wieder zu viel und vor lauter Schreck floh ich aus der Single-Börse.

Und dann starb mein geschiedener Mann und ich hatte gar keine Lust mehr, mich um andere Männer zu kümmern.

Ich stelle fest:  Ich kann mir die Zweisamkeit gar nicht mehr vorstellen. Ich bin außerstande, aktiv auf Partnersuche zu gehen. Weil ich das eigentlich gar nicht will. Weil ich so viel mit mir selbst zu tun habe. Weil ich nie wieder verletzt werden will. Weil mir die Unabhängigkeit so wichtig ist. Weil meine Hormone nicht mehr verrückt spielen. Weil ich immer noch mehr Gründe finde.

Nein, ich will auch nicht vom Gegenteil überzeugt werden. Ich weiß, wie schön es ist, das Leben mit einer geliebten Person zu teilen. Das ist aber im Moment nicht dran.

Aber wer weiß, immerhin fühle ich mich noch lebendig. Da kann ja noch so einiges passieren💖!

Wollte ich Euch das eigentlich erzählen? 

Nein, es ist ja ganz schön privat. 

 

Wörter im Kopf

Was fange ich mit meiner Zeit an?

was: was fällt Dir ein? Was? Was? Was? Was ist das? Was denkst du gerade? Was kommt? Was bleibt? Was brauche ich? Was willst du? Was kann ich? Was bin ich? Was sagst du? Was gibt’s Neues? Was gibt’s im Fernsehen? Was soll das? Was wünschst du dir? Was ist bloß aus mir geworden? Da kommt noch was! Was denn?

fange: Fangen spielen, einfangen, abfangen, anfangen. Fänger im Roggen. Fangleine. Fang doch nicht wieder damit an! Fang den Hut. Gefangen. Traumfänger. Fischfang. Anfang.

ich: Ego. Ich bin. Ich kann. Mein Ich. Ich kriege euch alle. Egoismus. Egozentrik. Ich. Ich. ICH. Ich will. Ich nicht. Ich auch. Ich bin. Ich denke.

mit: mitgehen, mitkommen, mitnehmen, mitten, mitsingen, mitlachen, mit mir, mit dir, mit allem, mit nichts, mit Sorgen, mit Freuden, mitleiden, mitfühlen, mitbringen, mitreisen, mitfahren, mitfeiern, mittrauern, mitlesen, mit Strom, mit Phantasie,

meiner: meins, meins, meins, Meineid, mein Ein und Alles, mein Geld, mein Gold, mein Garten, mein Kummer, meine Liebe, meine Welt, mein Mann, mein Kind, alles meins.

Zeit: Zeitmesser, Zeitung, Zeitgeist, ZEIT, lange Zeit, Wartezeit, kurze Zeit, Zeitreise, keine Zeit, niemals Zeit, Zeit für mich, Zeit für Dich, ich habe Zeit, das ist meine Zeit, beste Zeit ist jetzt, Freizeit, Arbeitszeit, Reisezeit, Familienzeit, Kaffeezeit, Essenszeit, Zeitleiste, Zeitwende, das Zeitliche segnen, zeitgleich, Uhrzeit, Sommerzeit, Winterzeit, Eiszeit.

an: ankommen, anecken, anmeckern, anlehnen, anbauen, anzweifeln, ankleben, anführen, anbinden, anstehen, anfahren, anwenden.

?: Weiß nicht. ???

Also: Was fange ich mit meiner Zeit an?