Um den See

Gestern wollte ich unbedingt etwas unternehmen. Den Frühling in der Natur genießen. Ich war lange nicht mehr am See. Also nichts wie hin. Meine Arthrose wollte ich einfach mal ignorieren. Schmerzen bei jedem Schritt und trotzdem: Auf geht´s. Meine Güte, ich war überhaupt nicht mehr im Training.  Diese Strecke spazierte ich früher so ganz nebenbei. Gestern fiel sie mir schwer. Ich war ganz schön tapfer und der See mal wieder wunderschön.

Mist, den Fotoapparat hatte ich vergessen. Also, keine Fotos heute. Oder? Warum musste ich andauernd an mein Handy denken? Für den Notfall hatte ich es in der Tasche. Immer wieder dachte ich: Handy! Handy! Ach ja, damit kann man ja auch Fotos machen. Machte ich.

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Blindfotos sozusagen. Aber einige sind doch ganz schön geworden!

Alle Anstrengung vergaß ich am Ende meiner Tour, als ich auf einer Bank saß, die Wasservögel beobachtete, die Geräusche, die Sonne und ein kühles Lüftchen genoss und zufrieden mit meiner Leistung war.

Wie lange noch schaffe ich die vier Kilometer um den See? Ich beginne mich so allmählich nach künstlichen Kniegelenken zu sehnen. Einmal machen lassen und dann wieder durchstarten. Ach ja, wenn das man so einfach wäre!

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5 Gedanken zu “Um den See

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