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Der Schatten scheint stärker zu sein als das Licht. Mal sehen, ob es tatsächlich so ist:

Licht: meine Lieben alle noch da (wenn auch weit weg), ich bin mir selbst genug, ich habe Platz, Frühling, Fotoapparat, Licht, Sonne, Bücher, Musik, DVDs, Fernsehen, Farben zum Malen, Telefon, Auto, Fahrrad, Bewegung, genug zu tun, Zeit (ich bin übrigens eine Zeitmillionärin!), Gedanken, meinen Blog, Eure Blogs, Träume, relative Gesundheit, Gefühle, meine Rente, Optimismus, Erinnerungen, Landschaft, Abgrenzung, Alleinsein, Nachbarin zum Klönen (übern Gartenzaun) und zum gemeinsamen Spazierengehen ab und zu, gute Lebensmittel, mein Zuhause und Phantasie.

Schatten: Ungewissheit, Alleinsein, keine Pläne, keine Besuche, keine Termine, keine körperliche Nähe, Sehnsucht, Heimweh nach alten Zeiten, Sorgen um die Zukunft, schlimme Erinnerungen, Gesichtsmaskenabscheu, Pessimismus und Abgrenzung.

Licht überwiegt!

Ist das bei Euch auch so?

 

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Ich mag nicht: blauer Himmel, Ostern, Sommerwärme im Frühling, blühende Bäume, Supermond, meine steile Gewichtszunahme, Süßhunger, Ruhe, Stille, Alleinsein, Corona.

Schlecht gelaunt genieße ich den Küchenfensterausblick.

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Schlecht gelaunt bin ich immer noch. Ich weiß aber: es wird besser im Laufe des Tages!

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Das Leben wird noch viele Überraschungen und kleine Freuden für mich übrig haben. Auch wenn alles gerade so übersichtlich scheint.

Trotzdem: Da kommt noch was! Vieles wird gut werden und vieles auch nicht. So ist es eben. Und bis jetzt sind alle meine Lieben gesund. Das ist das Wichtigste.

Heute gönne ich mir einen Tag ohne Nachrichten. Ich will eine Pause einlegen.

Gestern gab es so viel Schönes durch das Telefon. Alles auf einmal. Das kann ich heute noch spüren.

Und eine „Schwiegertochter“ näht mir Masken und die andere ruft mich regelmäßig an. Ich freue mich schon so darauf, mit meiner Familie das Wiedersehen zu feiern!

 

 

 

 

 

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Als ich gestern die Sendung mit der Musik von  Yann Tiersen  gesehen habe, hörte ich fast bewegungslos zu und lies die Bilder wirken. Ich rührte mich kaum und wollte keinen Ton verpassen. Gefühle befreiten sich und ab und zu flossen Tränen.

Spät ging ich ins Bett. Ich schlief sehr wenig. Nein, es war keine schöne Nacht.

Und heute ist ein neuer Tag. Ich nehme Abstand von meinen tiefsten Gedanken und Gefühlen, möchte mich im Hier und Jetzt verankern. Ich höre gerade noch einmal diese Musik und sie berührt meine Seele. Klingt kitschig, ist aber so.

Ich kannte Yann Tiersen bisher nicht. Was für eine wunderbare Entdeckung.

Und nun mache ich mich auf die Suche nach dem Mutmachbild 15.

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