12. 12. 😁🌟🌟🌟🌟 🌟🌟🌟🌟🌟 🌟🌟

Besitz macht nicht glücklich, sagt mein Kalender, sondern das Geben, denn wer andere glücklich macht, wird glücklich. 🌟

Na ja. 🌟Ich weiß nicht so recht. Ehrlich gesagt bin⭐ ich schon glücklich über das, was ich besitze⭐ und bewohne. Ich möchte das meiste nicht missen. Ich brauche keine Reichtümer, aber es ist schon ein gutes Gefühl, genug Geld zu haben,⭐ um sich ein wenig Luxus oder einen neuen Fernseher leisten ⭐zu können, wenn der alte kaputt geht.

Es gab allerdings Zeiten, in denen wollte ich unbedingt wertvollen ⭐Schmuck besitzen. Diamanten am liebsten. Niemand ⭐schenkte mir so etwas, also nahm ich mir vor, ihn mir selbst zu kaufen. Ich tat es dann aber doch nie. Unglücklich war ich über den fehlenden echten Schmuck niemals und heute habe ich diesen ⭐Wunsch auch gar nicht mehr. Er würde mich🌟 nicht glücklich machen.

Als Studentin hatte ⭐ich wirklich wenig Geld 🌟zur Verfügung. Einmal entdeckte ich bei einem Juwelier einen dünnen silbernen Fingerring mit einem klitzekleinen blauen Saphir in Herzform💙, mit bloßem Auge kaum zu sehen. 60 Mark🌟 sollte er kosten. 🌟Die hatte ich eigentlich nicht übrig. Immer wieder zog es mich zum Schaufenster und eines Tages ging ich in den Laden und kaufte mir das ersehnte Schmuckstück. Und ich war überglücklich! An dieses ⭐Gefühl erinnere ich mich gut und⭐ den Ring habe ich immer noch, auch wenn er nicht mehr passt.🌟Er erinnert mich an das Wünschen und wie schön es sein kann, wenn ein ⭐Wunsch erfüllt wird.⭐

Wie ⭐komme ich jetzt aus dieser egoistischen⭐ Nummer wieder heraus?🌟 Es heißt doch, wer andere glücklich macht, wird glücklich. Bin ich 🌟überhaupt in der Lage, andere glücklich zu machen? Nein. Für mein eigenes Glück bin ich zuständig, nicht für das Glück der anderen.

Eine Freude machen, ja, das geht! Ich kann anderen ein Freude⭐ machen und dann habe ich auch ein gutes Gefühl. Manchmal stellt sich auch das Glück kurzfristig ein. Das schon.🌟

Nun lese ich weiter im Kalender 🌟: Lächeln😁 tut gut. Auch mein Spiegelbild😁 freut sich, wenn ich ihm bewusst zulächle😁. Mein Spiegelbild freut sich? Im Ernst? 😂

Ich schenke ⭐mir ab und zu ein Lächeln😁, wenn ich in den Spiegel schaue. Manchmal stellen sich dabei sogar freundliche 😁Gedanken 🌟 ein. Ich bin also nett zu mir selbst und dem Spiegelbild ist das wahrscheinlich ganz egal.

Damit ist aber noch nicht Schluss mit den Ratschlägen: Heute ist der Tag des Lächelns😁! Alle 😁😁😁freuen sich über mein Lächeln 😁und ich soll es heute unbedingt ausprobieren.

Das⭐ stimmt natürlich. Bekomme ich draußen ein Lächeln😁 geschenkt, freut es mich und meine Seele. Das war nicht immer so. Früher fiel es mir schwer, ein Lächeln😁 anzunehmen. Ich interpretierte es nicht als freundliche Geste, sondern eher als ein Auslachen.🌟Dementsprechend selten lächelte😁 ich wahrscheinlich selbst andere Leute an. Ich setzte den grimmigen Blick 😡auf, um ja nicht angelächelt zu werden.

Ich trainierte und übte und heute kann ich lächeln😁 und freundlich 🌟gucken. Sogar dann,⭐ wenn mich jemand anlächelt, bleibe⭐ ich gelassen und schenke ein Lächeln 😁zurück.

Das ganze wird ⭐jetzt mit dem Mund-Nasenschutz deutlich erschwert, oder? Nein, eigentlich nicht. Ich🌟 verschenke oft ein⭐ Lächeln⭐ draußen und manchmal 🌟erhalte ich eins zurück. Sehe ich an den Augen.

Ich wünsche Euch 🌟ein freundlich gesinntes Wochenende! ⭐

11. Dezember ⭐⭐⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐⭐⭐ ⭐

Die Stille⭐stellt keine Fragen aber sie kann auf alles eine Antwort geben (Ernst Ferstl), sagt mein Kalender und fordert mich auf, eine halbe Stunde lang ruhig zu⭐ sein. Sogar das Telefon soll ich ausschalten und der Stille lauschen. Es würde sich lohnen.

Ich wage zu bezweifeln, dass die Stille keine Fragen hat, aber auf alles ⭐eine Antwort weiß. Meine Erfahrung ist anders. Oft fallen⭐ mir Fragen erst in der Stille ein. Antworten erhalte ich nicht immer, aber manchmal helfen ja schon die richtigen Fragen weiter.⭐

Als ich diesen alternativen ⭐Adventskalender vor vielen Jahren kaufte, konnte ich mehr mit ihm anfangen als heute. ⭐Damals waren mir seine Tipps willkommen, denn ich gehörte zu den Getriebenen. Nur wenn etwas zu tun war, hatte ich ein reines⭐ Gewissen. Und ⭐ich hatte damals ja auch jede Menge Arbeit: Familie, Beruf, Haushalt…..Ihr kennt das. Besonders zur Weihnachtszeit musste alles möglichst perfekt⭐ sein! Traditionen ⭐gaben vor, was gemacht werden musste und die⭐ Werbung tat alles, um mich auf Trab zu halten. ⭐Ich bekam Bauchschmerzen und die Gewissheit, vieles nicht so hinzubekommen, ⭐wie ich es sollte und natürlich auch wollte, machte⭐ mich krank. Das Ziel war ein perfekter Weihnachtsbaum⭐ mit glückseligen Menschen drumherum, die die Bescherung mit strahlenden Augen kaum erwarten konnten.⭐. Die Wirklichkeit war nie so und dabei dudelte Weihnachtsmusik aus dem Radio, die ⭐irgendwie nicht richtig passte, weil es nicht die Weihnachtslieder⭐ waren, die ich aus meiner Kindheit kannte.

Damit⭐ will ich nicht sagen, dass wir keine schönen Weihnachten hatten. Doch, doch. Ich erinnere mich gerne an die Feste, als unsere Familie noch zusammen lebte. Wir hatten es gut miteinander. Dabei fällt mir gerade ein, dass mein Mann sich immer mal wieder etwas Neues ausdachte, ⭐um diese Weihnachtsfreude-Klischees zu boykottieren.⭐Die Kinder fanden es nicht lustig,⭐ als einmal der Schlüssel zum Weihnachtszimmer kurz vor der Bescherung verschwunden war und wir ihn gefühlte Ewigkeiten suchen mussten, bis mein Mann ein Einsehen hatte und ihn endlich „fand“. Einmal hat er uns gebeten, keine Namensschilder⭐für die Weihnachtspakete zu verwenden. Wir sollten raten, wem⭐ was gehört. Fanden wir gut, weil wir nicht wussten, dass er massenhaft altes Zeug in Weihnachtspapier hüllte, so dass der Weihnachtsbaum⭐ in der Geschenkeflut förmlich ⭐ertrank. Meine Güte, es wurde nicht so lustig, wie er es sich dachte. Es dauerte ewig lange, bis sich jede(r) über seine/ihre echten ⭐ Geschenke freuen konnte, weil wir ja immerzu raten sollten. Und einmal……Oh, entschuldigt, ich schweife vom Thema ab.

Zurück zum Adventskalender. Am 11. Dezember ⭐2020 lache ich über den heutigen Tipp und denke, dass ich realistisch gesehen nicht⭐ noch mehr Stille brauche. Ich selbst bin im Laufe der Jahre viel ruhiger geworden und⭐ den Unterschied zwischen Realität und Weihnachtsfamilienwerbungsglück kenne ich längst. ⭐Ich bin alt, meine Kinder keine Kinder mehr und in „Großfamilie“ saßen wir Weihnachten schon seit ⭐gefühlten tausend Jahren nicht mehr zusammen. Kleine Geschenke bauen längst keinen ⭐Druck mehr auf und unsere Freude ist sowieso stiller geworden.⭐

Die ⭐Pandemie beherrscht meine Weihnachts- und Silvesterplanung⭐. Die letzten Monate brachten mir Ruhe und Stille fast bis zum Überdruss. Gerne hätte ich jede Menge Leute um mich und der Vorbereitungsstress wäre ein reines⭐ Vergnügen. Ich träume von Nähe und Trubel und werde⭐ beides in diesem Jahr nicht bekommen. Das ist nicht so schlimm,⭐denn ich passe auf, dass mir die Stille in diesen Tagen nicht zu sehr auf die Pelle rückt.

Ich wünsche mir, dass wir alle gut und hoffentlich gesund durch diese Zeit kommen!

8. Dezember ⭐🌟⭐🍪⭐ 🌟⭐ 🌟

Heute steht im Kalender, dass ich meinem Leib etwas Gutes tun soll, damit meine Seele⭐ Lust hat, darin zu wohnen.

Oha, das ist ein wunder✨ Punkt. Meine Seele hat schon Lust, in meinem Körper zu wohnen, aber mein innerer Kritiker hat Lust, über ihn zu meckern. Schon immer. Im Alter ist es ✨zum Glück etwas besser geworden. Die alte Seele hat andere⭐ Bedürfnisse als der ewige Kritiker. Dieser ist stiller geworden, denn alles Meckern nützt ja nichts. Mein innerer Doktor ist nicht ganz so zufrieden⭐mit dem Leib und er freut sich über meine heutige Aufgabe.

Ich lese weiter: Haben Sie schon Weihnachtsplätzchen gebacken?😳 Mein Kalender meint, heute sei der ideale Tag dafür, mir meine Lieblingsplätzchen🍪 zu backen und anschließend zu essen und dabei den Duft in meiner⭐ Wohnung zu genießen.

Das ist ja blöd. Mein innerer Doktor schüttelt den Kopf und erinnert mich daran,⭐ dass ich vorgestern die selbst gebackenen⭐ Kekse meiner Nachbarin in✨ einem Rutsch wegputzte wie nichts und dazu noch Schokolade und Marzipan. ⭐Ganz schlimm, seufzt er,⭐ ganz schlimm. Und der Kritiker⭐ erinnert mich, dass ich sowieso schon viel⭐ zu dick sei und meine Seele sagt, die Kekse seien lecker gewesen und hätten⭐ sie erfreut.

Mein inneres Kind will unbedingt Weihnachtsbäckerei, ich habe aber keine Lust dazu. Duft kann ich sowieso nicht genießen, weil mein 🍪Geruchssinn zu mager ist, um solche Feinheiten in der Wohnung wahrzunehmen. Das Kind schmollt, aber nein, heute nicht!

Meinem Leib✨ etwas Gutes zu tun wäre allerdings völlig in Ordnung. Er will⭐ Bewegung und nichts Süßes. Also nehme ich mir vor, mich gleich auf das Rad zu ⭐setzen und meine Runde zu drehen, auch wenn es draußen grau und kalt ist. Mein inneres Kind schmollt, mein Schweinehund will lieber⭐ Sofa und fragt, was das soll, die Seele ist erfreut und der innere ⭐Doktor lobt mich.

Und ich✨? Würde eigentlich lieber drinnen bleiben😁.

7. Dezember 🌟⭐🌟⭐🌟 ⭐🌟

Gott, wohnt, wo man ihn einlässt⭐, sagt mein Kalender und lässt mich etwas ratlos aus der Wäsche gucken. Dann lese ich weiter und werde dazu eingeladen, eine Lieblings-CD einzulegen, die Augen zu schließen und einfach mal drei Minuten ⭐gar nichts zu tun, außer der Musik🎼 zu lauschen.

⭐Gut, damit kann ich etwas anfangen. Das Wort Gott 💫übersetze ich mir und dann ⭐verstehe ich das mit der Musik und öffne mein Herz💖. Allerdings reichen mir drei Minuten dafür nicht aus.

Heute noch 💖werde ich mir Yann Tiersens „All“ auflegen und den 7. Dezember⭐ erklingen 💖lassen! 🎧

⭐Und als Sahnehäubchen verschenke ich ein paar Minuten dieser himmlischen🎼 Musik💫! Ist ja bald Weihnachten!🌟

Yann Tiersen – Tempelhof (Official Audio) – YouTube

6. Dezember ⭐⭐🎁⭐⭐🎅

Mein Kalender macht mich darauf aufmerksam, dass Leute, die anderen etwas schenken, sich ⭐selbst beschenken und zwar mit der ⭐Freude, Freudenspender zu sein. Er fordert mich auf, mir heute zum Nikolaustag 🎁selbst etwas zu schenken.🎅

Wenn ich mich selbst beschenke🎁, habe ich also eine doppelte Freude. 😂 Mal überlegen, was könnte ich mir denn schenken…..mir fällt gerade nichts⭐ ein. Geschäfte sind geschlossen und alles andere, was ich mir schenken könnte, wäre nichts besonderes. 🎅Und das Schönste, was ich mir am ⭐liebsten schenken möchte, gibt es nicht.🎁

Mit dem Schenken ist es heutzutage sowieso etwas schwierig.🎅 Weihnachtsgeschenke ⭐zum Beispiel stressen, wenn man nicht aufpasst.⭐ Meine Leute haben alles oder 🎁können es sich schnell besorgen. Und mir geht es ähnlich. Ich will meine Wohnung nicht füllen mit Dingen, die ich nicht brauche. Trotzdem mögen wir uns gegenseitig 🎅gerne beschenken. Übrigens: nichts ist schlimmer, als wenn man verabredet, sich in diesem Jahr zu Weihnachten nichts zu schenken und man bekommt trotzdem ein ⭐riesiges Paket, während man selbst mit einen Flasche Wein dumm dasteht. In diesem Fall hat nur der Schenker oder die Schenkerin etwas davon….

Auf der anderes Seite gehören Geschenke für mich⭐ zu Weihnachten🎅 wie der Topf zum Deckel. Meine Lieben und ich schicken uns Wunschzettel zur Orientierung. Ich fühle mich tatsächlich richtig gut⭐, wenn ich mich🎁 an den Listen abarbeite und mindestens eins der gewünschten Dinge heraussuche. Dann bin ich sicher, dass ich auch wirklich⭐ Freude verschenke. Beim Verpacken oder Verschicken kribbelt tatsächlich eine kleine Vorfreude und schon sind wir wieder beim inneren Leuchten von vorgestern!⭐

Ach, eine Geschichte fällt⭐ mir zum Thema gerade ein: Mein Sohn war damals Erstklässler und machte Anfang Dezember einen Schulausflug nach Lüneburg zum Weihnachtsmarkt. Für uns Provinzler*innen ein riesiges und aufregendes Ereignis. Als er nachmittags müde und aufgeregt nach Hause⭐ kam, platzte aus ihm heraus, dass er ein Weihnachtsgeschenk🎁 für mich hat. Er hielt ein kleines Päckchen in der Hand und wollte es mir unbedingt jetzt gleich und sofort geben. Als ich sagte, er solle das Geschenk bis Weihnachten🎅 in seinem Zimmer verstecken, brach⭐ er in Tränen aus😭. Ihm fiel es so schwer⭐, sich zu gedulden und das Schenken bis zum Heiligabend zu verschieben! Er war nicht in der Lage sich vorzustellen, dass er noch so lange warten konnte! Niemals!

Ich gucke mal eben, ob ich den Ring noch finde. Wartet mal…….ja, ich habe ihn! Und er passt sogar noch auf meinen linken kleinen Finger. Die Erinnerung an diese Geschichte🎁 ist heute mein selbst geschenktes Geschenk! Super, Aufgabe erfüllt!⭐

Lustig finde ich übrigens den Begriff Freudenspender🎅. Ich kenne den aus anderen Zusammenhängen und werde gerade rot wie ein Weihnachtsmannmantel😂😂😂. Ich bin mir sicher, mein Kalender meint es nicht so…..

Ich wünsche Euch einen heiteren zweiten Advent und Nikolaustag!

Und das muss heute auch unbedingt sein, gehört für mich einfach dazu: YouTubehttps://www.youtube.com/watch?v=Ot6fER77Zog&feature=emb_title

5. Dezember ⭐💝⭐⭐⭐

Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit. Friedrich von Bodelschwingh

Dazu🌟denke ich: Alle Lichter,⭐ die ich anzünde, erinnern mich daran, dass nichts bleibt, wie es ist und doch alles zusammengehört: dunkel und hell, schwer und leicht, 🌟Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Kummer und ⭐Freude, Lust und Leid, Leben und Tod, Krieg und Frieden, Krankheit und Gesundheit, Einsamkeit und Gemeinsamkeit, Sonne und Regen (die uns sogar den Regenbogen schenken, wenn sie zusammen arbeiten), böse und gut, traurig und ⭐vergnügt und so weiter und so fort. ⭐

🌟Es gibt in dunklen, schweren Zeiten also immer die Hoffnung 💛auf einen Wechsel zum Guten. Auch jetzt, wo meine Gegenwart nicht so lustig ist, gibt es 🌟Hoffnung auf bessere Zeiten.

Mein Adventskalender regt an:🌟 Kerze anzünden und darüber nachdenken, worüber ich dankbar bin und erstaunt sein, was da alles zusammenkommt.

Auch das gehört zu meiner Strategie, so gut wie möglich durch Krisen zu kommen. Ich bin dankbar für die Dinge,🌟 die dazu beitrugen, dass ich heute⭐ da bin, wo ich bin. Ich komme immer besser mit mir klar, und das macht mich froh. 🧡

Es gibt natürlich so manches, was ich gerne ganz anders hätte! 🌟Einige Wünsche kann ich mir vielleicht noch erfüllen, andere nicht. Ich bin🌟 dankbar für meine (mühsam erworbene) Fähigkeit, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe 🌟und wie ich lebe, auch wenn ich manchmal alles, wirklich alles gerade doofschrecklichblöd finde. Im Allgemeinen bin in der Lage, mit Krisen und auch mit der Pandemie🌟 gut zurechtzukommen🌟. Schmerzen schränken mich⭐ ein, aber ich bin dankbar für alles, was noch geht. Insbesondere danke ich meinen Augen, dass sie noch so gut für mich arbeiten, auch wenn sie nicht so ganz in Ordnung sind. Fast alles,💛 was mir Freude macht, hat mit meiner🌟 Sehfähigkeit zu tun. Insofern 💛bin ich besonders dankbar ⭐in einer Zeit zu leben, in der ein beidseitiger grauer Star gut behandelbar ist.

Vieles 🌟geht gerade nicht, was mir im Advent, zu Weihnachten 💛und Silvester Freude machte. Es tut ein wenig weh, darauf zu verzichten. ⭐Aber es ist wie es ist und ich komme zurecht. Meine Lieben sind ja trotzdem da, auch wenn sie nicht bei mir sind. Es gibt doch diesen🌟 schönen Spruch, von den Türen. Eine wird geschlossen,🌟 eine andere öffnet sich. Ist nicht immer so, ich weiß. Trotzdem halte ich die Augen offen.

Zumindest mein Innenleben ist lauter geworden🌟. Da tut sich so einiges! Ist auch schön.🌟

Ich werde mir heute Nachmittag um ⭐16.00 Uhr eine Kerze anzünden, ein Lebkuchenherz essen und spüren:

Ich bin nicht allein. Wir sind ganz viele! Lasst uns🌟 aneinander denken und Luftherzen verschenken!

💝💛💟💖💝💛💟💖💝💛💟💖💝💛💟💖💝💛💟💖💝💛💟💖💝💛💟💖💝💛💟💖

PS: Und eben in diesem Moment klingelt der 🧡Postbote😂 und übergibt mir🌟 ein Nikolaus-Päckchen von X, welches mich überrascht und erfreut. Wir können uns gerade nicht treffen, aber uns auf diesem Wege begegnen. 🌟Passt zum Beitrag und zum Advent⭐! Danke!

4. Dezember ⭐⭐⭐⭐

Weihnachten⭐ bedeutet, dass unsere Tage von innen heraus zu leuchten beginnen und mein Kalender rät mir, mich in eine Kirche🌟 zu setzen und für zehn Minuten die Stille zu genießen.

✨Als Kind empfand ich die Adventszeit und Weihnachten als etwas ganz Besonderes. Die Vorfreude kribbelte im Bauch und ich konnte den Heiligabend kaum erwarten. Vorher aber musste noch so viel getan werden! Backen, ⭐Basteln, Wunschzettel schreiben und bemalen, Gedicht lernen, Lieder flöten ✨üben, Weihnachtsmärchen im richtigen Theater(!!!) erleben⭐, brav sein und jeden Adventssonntag⭐ durften wir ein Päckchen vom Adventskranz pflücken. Der Inhalt? Schokolade! Die gab es bei uns selten und darum entzückten uns Kinder auch die bunten Teller, die unter dem Weihnachtsbaum lagen. So viel Süßes ganz für uns allein! Die Apfelsinen und Nüsse störten da kaum, denn Marzipan, Weihnachtssüßigkeiten und ein riesengroßer Weihnachtsmann aus Schokolade glichen das Gesunde locker aus. Auch der süße Weihnachtsschmuck am Baum⭐ weckte Begehrlichkeiten, aber die Erwachsenen waren streng und das Ernten zog sich bis Silvester hin.

✨Die ganze Familie traf sich ⭐ an den Weihnachtstagen⭐, mal hier, mal da ⭐und das fand ich toll. Ein helles Leuchten von Innen spürte ich, wenn wir Heiligabend❄ nach dem Essen und der Bescherung✨zu meiner🌟 Tante und ihren Kindern aufbrachen. Eine halbe Stunde Fußweg im Dunkeln schenkte mir einen besonderen Weihnachtszauber. Ich liebte die Weihnachtsbeleuchtung, die Blicke in die Wohnzimmer ✨mit ihren Weihnachtsbäumen, die damals✨ erst am Heiligabend aufgestellt wurden, und das Kichenglockengebimmel. In meiner Erinnerung lag immer Schnee❄, aber ⭐sicherlich war das nicht jedes Jahr so. Und bei meiner Tante wurde es dann lustig und wir Kinder spielten✨, bis wir dann spät durch die Nacht wieder nach Hause stapften❄. Die Sterne funkelten✨✨✨, der Schnee glitzerte❄❄ und zu Hause lockte das neue Spielzeug. ❄🌟

Manchmal kann ich das schöne⭐ Gefühl von damals nachempfinden, wenn ich meinen Spaziergang am Heiligabend 🌟 tätige, denn diese Tradition hielt ich mein Leben lang aufrecht. Jetzt ist es natürlich so, dass Weihnachtsbäume in den Häusern manchmal schon✨ Wochen vor Weihnachten eingeschaltet sind…..

✨Als Erwachsene nehme ich dieses Leuchten von Innen kaum noch wahr. Es ist eher die Erinnerung🌟 an meine Kinderweihnachten, die mich das Zauberhafte⭐ dieser Zeit spüren lässt. Vielleicht wäre es anders, wenn ich praktizierende Christin wäre. Dann ginge ich vielleicht heute auch in eine Kirche. 🌟Stille habe ich aber auch so im Überfluss und meistens genieße ich sie. Heute werde ich probieren, ob auch meine Gedanken 🌟einmal 10 Minuten wirklich richtig still sein können.⭐

3. Dezember ⭐⭐⭐

Freude⭐ ist ein herrliches Gefühl. Wenn sie da ist, kann so ziemlich alles andere fehlen. Aber ohne Freude nützt auch der größte Luxus nicht.

Mein Aufgabe heute: eine halbe Stunde in Erinnerungen schwelgen und an liebe Menschen💛 und alte Freunde denken.

Eine meine Strategien, gut durch diese Zeit zu kommen, ist genau dies! Ich denke häufig ⭐an Familienfeiern und Feste mit Freunden, an Zusammensein mit lieben Menschen und an gemeinsame Unternehmungen. Die habe ich gehabt, sagt mein innerer Glücksbringer und die Freude rappelt sich auf, setzt sich ihr Glitzerdiadem auf und die Erinnerungen funkeln. 🌈

Dieser Luxus🌟 wird gerade nicht durch aktuelle Sorgen getrübt. Meine Lieben sind gesund und ich bin es auch. Ich habe ein gutes Auskommen mit dem Einkommen. Darum ist es leicht⭐, mir meine tägliche kleinen Freuden über Kleinigkeiten⭐ zu erhalten, die früher nicht so wichtig erschienen. Diese Zeit macht es mir leicht, mich zu erkennen, die Selbstliebe zu finden und zu stärken. Ohne große Ablenkungen!

Und damit wird es immer einfacher, die Liebe zu meinen Kindern zu spüren⭐⭐ und die Freude darüber, wer und was sie sind.⭐

Und alles andere wird sich finden. ⭐⭐⭐

Selbstverständlich lade ich meine anderen Gefühle herzlich in mein Leben ein! Die sind neben der Freude auch wichtig!⭐

2. Dezember ⭐⭐

Echte Feiertage sind die Atempausen der Seele. Walter Nenzel

Meine Aufgabe heute: ich soll es mir gemütlich machen, den Augenblick genießen, Tee trinken und eine Praline auf der Zunge zergehen lassen. So steht es im Adventskalender geschrieben. ⭐

Ich genieße Augenblicke allerdings schon immer und seit Renteneintritt habe ich fast jeden Tag zahlreiche genussvolle Augenblicke. Manchmal wird es mir in Zeiten der Pandemie sogar etwas zu viel mit diesen Momenten, die sich zu gefühlten Stunden ausdehnen können.

Sind nun Feiertage ⭐Atempausen für meine Seele? Ja. Das Zusammensein mit Freunden und Familie an Feiertagen kann erfrischend, aufbauend, kraftvoll und abwechslungsreich sein. Ich erinnere mich an einige fröhlich lustig-laute-besinnliche Familientreffen, die allerdings nicht🌟 immer an Feiertage gebunden waren.

Die Weihnachtszeit ⭐ist ja nun vergleichsweise lang und kann nicht als Feiertag bezeichnet werden. Adventssonntage schon eher und ich schmücke sie gerne mit Kerzen, Glitzer und festlichen Kugeln. Das mag mein inneres Kind und kommt zur Ruhe, wenn es sich in der Dämmerung umschaut und sich vorfreut.⭐Der ganze Dezember🌟 ist ja allgemein festlich gestaltet. Wenn ich abends noch einen Rundgang mache, genieße ich die Weihnachtsbeleuchtung und wenn ✨um 18.00 Uhr dann noch die Kirchenglocken✨ läuten, jubelt mein inneres Kind und findet alles rundum schön. 💙

In diesem Jahr beleuchte ich draußen mehr als sonst⭐. Die wenigen Leute, die vorbei gehen, wird es vielleicht erfreuen.⭐

Die Erinnerungen an die Weihnachten meiner Kindheit sind definitiv reinstes Seelenfutter⭐. Und das wollte ich an meine Kinder weitergeben. Vielleicht ist es geglückt, ich werde sie mal fragen. Oh, verfehle ich jetzt gerade das Thema? Na ja, Seelenfutter kann die Seele zur Ruhe kommen lassen. Insofern……

Und heute werde ich keine Praline lutschen sondern mit einer Bekannten spazieren gehen. In diesem Jahr ist so ein Ereignis eher eine Atempause für meine Seele⭐, weil es so selten geworden ist.

1. Dezember ⭐

✨Ich besitze einen „etwas anderen Adventskalender“. Meine Idee, ihn jeden Tag zu fotografieren, verbietet das Gesetz, weil auch Adventskalender urheberrechtlich geschützt sind. Ich werde mich also frei nach den täglichlen Anregungen orientieren. Quelle: Sternenglanz. der etwas andere Adventskalender. 2013 SCM-Verlag Collection

Rundum versöhnlich gestimmt zu sein: Das ist eben der Zauber dieser Zeit. Wilhelm Schmid

Rundum versöhnlich gestimmt sein. ✨✨✨Die Idee finde ich schön.
Ich bin es noch nicht, aber ich kann ja die nächsten Wochen daran arbeiten.

Wie geht es mir, wenn ich an Weihnachten denke?

Ich würde in diesem Jahr den Dezember, also auch Weihnachten, am liebsten verschlafen. Anders als die vergangenen Weihnachten wird es zwangsläufig und es liegt nicht alles in meiner Hand.

Was bedeutet mir Weihnachten?

Ich muss aufpassen, mich nicht in Werbeklischees zu verlieren.

Ich habe keinen christlichen Hintergrund, mag aber die Weihnachtsgeschichte und meine Engel, die ich in der Adventszeit heraushole. Ich mag die Weihnachtslieder, auch wenn ich nicht alles glaube, was ich da singe. Ich mag den Gedanken an den Weltfrieden, auch wenn es nur ein Gedanke ist. Und man kann sich das ja gerne mal ausdenken: Frieden auf Erden! Wie wäre das schön! Nicht nur zu Weihnachten.

Aber was bedeutet mir denn nun dieses Fest? Familientreffen. Auf jeden Fall! Aber ist dieses Jahr nur im kleinen Rahmen möglich. Das geht in Ordnung. Wir sind miteinander verbunden, auch wenn wir uns nicht anfassen können. Sehen werden wir uns vermutlich im Internet. Ansonsten Tannenbaum, Kerzen, Kekse und Glitzerkram⭐. Geschenke nicht vergessen!!! Geschenke gehören dazu.

Und jetzt überdenke ich die Sache mit der umfassenden versöhnlichen Stimmung sehr intensiv, während ich zwei Marzipankartoffeln verputze. ⭐