Solange ich träume

Solange ich träume

Jede Menge Leute

um mich herum

Umarmungen

Lachen

Tanz und Musik

Jungsein

Spaziergänge Hand in Hand

Singen

Reden

Zukunft planen

und die Liebe

ja, die Liebe.

💃💖💃💖💃

Ich wache auf

und es ist wie gestern

und ich bin froh

dass ich so temperamentvoll

träumen kann!

😁💖😁💖😁

Ich ahne

auch der Traum

ist real irgendwie

insofern bin ich zufrieden

mit dem Jetzt

und meiner Phantasie.

😄💝😢💝😂

Und so vieles

was der Traum mir zeigt

habe ich gehabt

das ist sicher

und solange ich

so schön träume

bin ich bereit

für die

so genannte Wirklichkeit!

💚💛💙💜❤️🧡

Das Ende

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

Bis dahin will meine Intelligenz mein Verständnis überprüfen und es mit den USA-Wahlregeln in Einklang bringen ( https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-3-november-2020-100.html). Vielleicht sollte ich den Begriff „Demokratie“ anders definieren. Und dann ist vielleicht meine Welt wieder in Ordnung.

Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht liege ich gar nicht so falsch? Und vielleicht würde ich mir diese Frage gar nicht stellen, wenn die anderen gewonnen hätten? Und vielleicht haben sie es ja am Ende ja sogar doch noch?

Na, egal. Ich kann die Welt nicht ändern und habe genug mit mir selbst zu tun. Also, was mache ich? Fahre ich mit dem Auto in die Heide oder mit dem Rad durch die Dörfer? Ach so, stimmt, erst einmal sollte ich mein Nachtzeug aus- und meine Tagesklamotten anziehen! Oder bleibe ich heute den ganzen Tag im Bett und ziehe mir die Decke über den Kopf? Nein, Nichtstun ist keine Option! Also zuerst stelle ich mich tageslichtauglich her und dann folge ich meiner inneren Stimmenmehrheit. Diese Wahl ist einfach und schnell zu erledigen, denn ich gewinne am Ende immer. Egal, wie sie ausgeht, ich bin dabei!

Und alles andere da draußen ist mir heute vollkommen wurst! Schließlich will ich am Ende nicht noch durchdrehen!

Wenn alles so bliebe

Wenn alles so bliebe

Wenn alles so bliebe, wie es ist, dann

  • wäre Frühling
  • gäbe es keine Pandemie
  • würde ich fröhlich Silvester feiern
  • wäre ich mit Freunden in Dänemark
  • wäre ich mit meinen Freundinnen in Dänemark
  • würde mein Mann noch leben
  • wäre ich geschieden
  • wäre ich getrennt
  • wäre ich so unglücklich wie noch nie
  • würde ich denken, dass es immer so bleiben soll
  • würden wir uns ein Haus kaufen
  • würden wir im Dorf wohnen
  • würden wir auf dem Festland glücklicher werden
  • hätte ich Familienleben und meine Kinder wären noch klein
  • hätte ich mein zweites Kind in die Welt gesetzt und wäre unfassbar glücklich gewesen
  • wäre ich verheiratet
  • hätten wir ein Geschwisterchen geplant
  • hätte ich mit dem Baby akuten Schlafmangel überlebt
  • hätte ich mit der Geburt das größte Glück der Welt in meinen Armen gehalten
  • wäre ich das erste Mal schwanger gewesen
  • hätte ich meine große Liebe gefunden
  • würde ich auf einer Insel wohnen und arbeiten
  • würden meine Hunde noch leben und alle meine Katzen auch
  • hätte ich keine Schmerzen
  • wäre ich glücklich
  • wäre ich oft verliebt
  • hätte ich meine Examen gemacht
  • würde ich studieren
  • wäre ich jung und hübsch
  • wäre ich in meiner Clique gut aufgehoben
  • hätte ich einen Freund, den ich nicht liebte, aber immerhin hatte
  • würde ich am Wochenende tanzen gehen
  • würde ich bei meinen Eltern in Ungnade fallen
  • hätte ich meinen Willen entdeckt
  • wäre ich eine brave Schülerin
  • wäre ich bei meinen Eltern und Geschwistern
  • würden noch alle leben: Omas, Opas, Tanten, Onkel…..
  • wäre ich ein Einzelkind
  • wäre ich noch nicht geboren
  • wäre Krieg
  • wäre das „Dritte Reich“
  • wäre Krieg
  • wäre Mittelalter
  • dann ….

….dann bin ich ziemlich froh, das nichts so bleibt, wie es ist.

Erinnerungen stoppen Trübsal

Nein, die Entwicklung überrascht mich nicht wirklich. Ich war den ganzen Sommer über vorsichtig, darum ändert sich für mich nicht allzu viel. Ich bin in der guten Lage, Rentnerin zu sein, eine große Wohnung und genug Geld zu haben, um es mir schön zu machen. Einsamer wird es gerade wieder, aber damit bin ich nicht allein und schon fühle ich mich besser.

Wie unsere Regierung handelt und was sie anordnet, finde ich nicht immer optimal. Aber ich habe mich entschlossen, die Pandemie ernst zu nehmen und mich an die Regeln zu halten. Das ist meine freie Entscheidung. Weitere Gedanken dazu werde ich hier nicht näher ausführen. Ich bin keine Wissenschaftlerin und sogar die wissen nicht, was wirklich am besten für alle ist. Die Meinungen gehen auseinander und das ist auch gut so. Wenn wir vernünftig streiten und die Vielfalt der Meinungen anerkennen, dann kann es gelingen. Aber eigentlich bin ich nicht so optimistisch gestimmt, wenn ich mir, wie gestern geschehen, den Umgang im Parlament anschaue, wo einer Partei der Respekt ausgegangen ist. Und ich befürchte…..ach ja, dazu wollte ich mich hier ja nicht äußern.

Ich bleibe lieber privat und will mich nicht von der Pandemie und ihren Folgen unterkriegen lassen, wobei mir bewusst ist, dass ich privilegiert bin und darüber bin ich dankbar.

Eine meiner Strategien gegen Trübsal ist die Erinnerung an schöne Zeiten. Heute öffne ich für Euch die Glastür meines Schrank-Museums der Erinnerungen.

Hier stehen echter Sand aus der Sahara und ein paar Kleinigkeiten aus Afrika herum. Mit den Erinnerungen an die Abenteuer dort vor vierzig Jahren könnte ich einen neuen Blog füllen.

Der kitschige Löwe steht für einige von mir besuchte Vorstellungen der Musicals „König der Löwen“ in Hamburg. Ich lege mir immer noch ab und zu die CD ein, höre die Musik und fühle mich dabei sehr gefühlig. Dieses Lied wünschte ich mir für die Trauerfeier meines Vaters:
https://www.youtube.com/watch?v=9NDIEylLUqw
Mir fällt gerade ein, dass mir mein Sohn Weihnachten 2019 einen Gutschein für eine weitere Vorstellung geschenkt hat. Wir wollten alle hin, aber dann kam Corona. Irgendwann werden wir es nachholen. Das Musical mag kitschig sein und einige finden es rassistisch, aber mir geht es direkt ins Herz. Und das bleibt auch so. So.
Und die Regenbogenkerze? Die erinnert mich an das Silvester 2019/2020.https://frauholle52site.wordpress.com/2020/01/03/ruem-haart-klar-kiming/
Damals dachte ich, es geht alles immer so weiter. 😂

Wäsche und Moral

Ach wie ist das schön

heute lässt sich die Sonne seh´n

schnell die Wäsche draußen aufgehängt

zeitlich ist das doch sehr gedrängt

denn die Tage werden kürzer.

💥💥💥

Ich sehe der Wäsche beim Trocknen zu

wie ich es immer gerne tu´

und als wäre nichts gewesen

nehme ich mir dabei Zeit zum Lesen

denn ich will verstehen

warum die Menschen nicht so sind

wie ich sie gerne hätte.

💥💥💥

Die Kunst kein Egoist* zu sein

finde ich doch wirklich fein

und schnell will ich mir erlauben

etwas von Prechts Wissen abzustauben

und ich lerne

so richtig gerne

warum jeder Mensch** meint, er habe recht

das ist nicht schlecht

denn immer zeigt sich zuerst das Gefühl

und der Verstand veranstaltet ein großes Gewühl

um passende Argumente zu finden

um die dann an das Gefühl zu binden

und das ist dann die Moral.

💥💥💥

Ihr denkt:

Das klingt noch recht unausgegoren

der Durchblick ist noch nicht geboren.

🤓

Ihr habt recht und ich muss zugeben

ich habe erst bis Seite 123 gelesen

und jetzt mache ich mich auf die Socken

denn meine Wäsche ist nun trocken.

😂😂😂

*Egoist: gemeint sind alle: männlich, weiblich, divers, groß, klein, dick, dünn, jung, alt, gestreift, kariert…..

**Mensch: gemeint sind auch alle: männlich, weiblich, divers, groß, klein, dick, dünn, jung, alt, gestreift, kariert…..

2020 – Jenseits der Komfortzone

puremyself

2020
Ein Jahr, das uns aus unserer Komfortzone gezerrt, ja geradezu katapultiert hat… Dass so eine Situation hier bei uns mal eintreffen könnte, das haben bestimmt die wenigsten erwartet. Auch wenn in vergangenen Jahren immer mal wieder irgendwo auf der Welt Krankheiten gewütet und Todesopfer gefordert haben, der Kelch ging an uns vorbei. Und wir fühlten uns sicher.
Aber dieses Mal ist alles anders. Auch wir sind betroffen. Und ich habe das Gefühl, es gibt immer noch viele, die das nicht wahrhaben wollen. Viele, die sich noch immer sicher fühlen. Viele, die den Berichten der Fachpersonen nicht glauben mögen. Oder anders vorgehen würden. Viele, die von den vielen Nachrichten von Medien und selbsternannten Experten verwirrt und verunsichert sind. Viele, die sich aufhetzen lassen.

2020
Ein Jahr, das anders ist.
Ein Jahr, das uns zwingt, auch selbst anders zu leben, uns anders zu verhalten. Anders als gewohnt, anders als es uns…

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Ganz ehrlich

Ganz ehrlich?

Ganz ehrlich schrieb ich eben einen Text darüber, wie anstrengend das Alleinsein in Zeiten der Pandemie allmählich für mich wird. Aber nein, es macht wenig Sinn, darüber zu berichten, diese kleine Andeutung genügt ja völlig. Und darum löschte ich ihn schnell und lasse damit die dunklen Gedanken für heute ziehen. So schaffe ich Platz für die hellen Seiten meiner sonntäglichen Existenz. Vielleicht ein Sonntagsei zum Frühstück? So wie früher? Eigentlich lasse ich ja diese Mahlzeit seit ein paar Monaten aus und das ist nicht schlimm. Aber um das Sonntagsei ist es schon schade. Ich denke, ich gönne mir heute ausnahmsweise ein kleines Frühstück mit Ei und Butterbrot.

Ganz ehrlich? Ganz ehrlich ist gerade nicht alles gut. Aber vieles eben doch. Und ich habe genug Kraft und Ausdauer, um das Viele, was geht und gut für mich ist, zu tun. Und das Hängenlassen, welches so verführerisch um die Ecke schaut, weitgehend zu lassen. Das hilft mir über die Gefühle der Einsamkeit schneller hinweg. Denn die werden häufiger, das ist klar.

Ganz ehrlich? Ach Quatsch, lassen wir die Ehrlichkeit heute im Schrank. Was soll´s, ich lege den Farbfilter ein und dann wird das Leben gleich viel freundlicher.

Na also, geht doch! Ablenkung tut gut. Außerdem kann ich gar nicht wirklich einsam sein, denn ich bin doch eingebunden ins große Ganze. Na ja, das ist nun auch gerade nicht so wunderschön, wie ich es gerne hätte, aber darauf gibt es keinen Anspruch und darum ist es eben so, wie es ist. Habe ich den Sprung zur optimistischen Seite geschafft? Ich bin mir, ehrlich gesagt, nicht ganz sicher.

Und wie geht es Dir? Ganz ehrlich?