Das blühende Leben

Mein Weg führt mich von Geburt an ins Ungewisse und sicher in den Tod. Ja.
Mit dieser Gewissheit in diesem Moment fällt es mir leicht, mich gelassen darauf einzulassen, nicht zu wissen, was kommt. Zu sehen, was ist, ist schon eine große Aufgabe. Ab und zu zurückzublicken und zu erkennen, wie lang dieser Weg schon war, erfüllt mich mit Freude, denn es gibt so viel am Wegesrand zu entdecken.

8 Gedanken zu “Das blühende Leben

  1. Das Leben, das findet jetzt statt. Und schon Epikur schloß daraus: der Tod geht uns nichts an. Denn sind wir da, ist er nicht da. Ist er aber da, sind wir nicht mehr.
    Fürchten müssen wir also allenfalls die Stolpersteine auf dem Weg. Sie tun weh und unser Stolpern ist uns peinlich. Erinnern wir uns in 2 oder 20 Jahren daran, ist es oft nur ein Witz am Rande. So laßt uns leben, von Fehltritt zu Fehltritt.

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    1. Philosophische Betrachtungen sind das eine, das Alter und den Tod zumindest ab und zu gedanklich ins reale Leben einzubeziehen, es zu fühlen, dass ich sterben werde, ist etwas ganz anderes. Das hat jetzt seinen Schrecken verloren, unheimlich ist mir allenfalls der Sterbeprozess. Danach ist Ruhe und der Tod geht mich tatsächlich nichts mehr an.
      Von Fehltritt zu Fehltritt leben, das gefällt mir. Und oft sind die vermeintlichen Fehltritte im Nachhinein goldrichtig gewesen.
      Danke für Deinen Kommentar! 🙋‍♀️

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