Zeitreisen und anderes

Es gibt so Tage, da wache ich schon vor sechs Uhr auf und kann nicht wieder einschlafen. So einen erlebe ich heute. Jetzt ist alles schon am frühen Vormittag erledigt, was zu erledigen ist. Zeitung ist gelesen, Sport ist erledigt, Essen ist gekocht, Badezimmer, Wohnzimmer, Küche und Gästklo sind sauber, Wäsche ist einsortiert und raus gehe ich nicht, denn es regnet und weht ungemütlich durch die Gegend. Was soll sie jetzt tun, die liebe Rentnerin ohne Verpflichtungen?

Fernsehen und Netflix gucken geht noch nicht. Das hält man ja nicht den ganzen Tag durch! Wobei ich gerade eine Serie gucke (Dark (Fernsehserie) – Wikipedia), zu der man ein eigenes Studium gebrauchen könnte. Vier Semester mindestens! Und dann könnte man eine Doktorarbeit über alle angerissenen Themen schreiben. Es geht um Zeitreisen und die Reisenden werden immer mehr. Also, ein Zeitreisender mischt mehrmals mit, immer im unterschiedlichen Alter und da ist es gar nicht so einfach, der Handlung zu folgen, die ja immer unglaublicher und verdrehter wird, dabei aber wohl logisch bleibt und viele Fragen aufwirft, die nur mit sehr viel philosophischer Lust zu beantworten sind. Philosophie mag ich und darum mag ich die Zeitreisen und überhaupt die ganze Serie (bis auf die manchmal recht penetrante „Filmmusik“). Gestern allerdings spielten auch noch Parallelwelten eine Rolle und ich bezweifle, ob ich heute Abend die Übersicht behalten werde.

Hier seht Ihr die wichtigsten Protagonisten (Wikipedia). Das sind ja schon viele, aber wenn einige von denen dreifach und vierfach mitspielen, muss man doch sehr aufpassen…..

Aber nein, jetzt gucke ich noch nicht. Tagsüber fernsehen will ich nicht. Wo würde das denn hinführen😬? Nur noch Netflix leben, oder was? Ja, ja, Sohn, Du hast mich angefixt! Wenn Du das liest, lieben Gruß und danke schön!😉

Gleich werde ich lesen, nämlich den neuen Eberhofer „Rehragout- Rendezvous“ (meine Güte, habe ich das jetzt richtig geschrieben?), der mal wieder super-lustig ist. Dieser Handlung kann ich leicht folgen, denn die Protagonisten vervielfachen sich nicht. Und die Oma kocht nicht mehr!

Ich könnte die freie Zeit auch noch einmal für meine Silvester-Planung nutzen. Habe ich gestern versucht und bin kläglich gescheitert😳. In Nordfriesland besuchte ich ja 2019 ein wunderbares Silvesterseminar, aber das gibt es nicht mehr. Andere Veranstaltungen gefallen mir nicht ( Kleines „Cave-Syndrom“?). Doch, eine Reise nach Schweden hätte ich gerne gebucht! Ein Schreibseminar mit Lagerfeuerromantik. Leider schreiben die nur abends, nachdem sie tagsüber durch herrliche Landschaften gewandert sind. Und wandern kann ich nicht. Das ist traurig. Ich verzichte auf so viel, weil der Körper nicht mehr so mitmacht! Das ist richtig doof, aber nicht zu ändern. Es sei denn, ich finde so eine Zeitmaschine, mit er ich 33 Jahre zurück reisen könnte. Das wäre toll! Aber mein jüngeres ICH würde ja gar nicht nachvollziehen können, wie es ist, nicht mehr stundenlang wandern zu können. Es würde mich einfach nicht verstehen, wenn ich erzähle, wie blöd das ist. Denn es weiß noch nichts von mir und meiner weiteren Geschichte. Ich weiß von meinem jüngeren ICH natürlich mehr, denn sie ist ja ich. Alles klar soweit? Egal, ich kann ja sowieso nicht zeitreisen.

Und heute morgen fiel mir beim Zeitungslesen auf, dass im Regionalteil allen Menschen ab 70(!) zum Geburtstag gratuliert wird. Nächstes Jahr bin ich also auch dran und so alt bin ich dann doch schon und das ist doch erwähnenswert.😆

Nun ist gleich Mittag und ich weiß, was ich tun kann: Suppe kochen! Mit Würstchen. Und dann werde ich weiter sehen! Irgendwas ist ja immer.

PS: Finde den logischen Fehler im Text, lieber Leser und liebe Leserin!😂

17 Gedanken zu “Zeitreisen und anderes

  1. Hallo – wenn du um 11:57 Uhr sagst oder schreibst „Ist gleich so weit“, dann warte ich immer noch eine Stunde länger, weil ich abends nicht konsequent bin und oft noch am sehr späten Abend was essen muss, weil ich sonst vor Hunger nicht einschlafen kann.
    Da ich im Normalfall nie vor 1:00 Uhr schlafen gehe, eher später, ist 6:00 Uhr nicht meine Aufstehzeit – ich schaffe es sehr oft, bis 9.00 Uhr zu schlafen – das sind dann 7 Stunden und das ist ok.
    Tagsüber fernsehen ist bei mir auch nicht – Tablet und Handy sind da schon Medienkonsum genug.
    Bloß gut, dass du wenigstens noch Rad fahren kannst, was ja bei mir durch die Schwindelei (und das geklaute Fahrrad) wegfällt – da könnte ich noch eher wandern. aber die Lust dazu hält sich in Grenzen.
    Bei uns sind sie mit dem Gratulieren etwas säumiger – vielleicht fangen sie bei den zähen Berlinern erst mit 80 oder gar 85 an.
    Gestern hatte ich eine schöne Sache mit dem Alter erlebt. Wir haben Doppelkopf gespielt (ich würde dir das so beibringen, dass du es bedingungslos lernen würdest) und die eine erwähnte ihren 70. Geburtstag, der vor einem Jahr war. Und ich meinte: „Du jungsches Huhn, ich bin lässig locker 5 Jahre älter!“ Und das wollten zwei am Tisch nicht glauben – das ist mir natürlich runter gegangen wie Öl, auch wenn ich ihre lobenden Kommentare nicht 100%ig verstanden habe. – Das ist eben mein großes Handicap
    Berliner Grüße ins Emsland.

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    1. Ich frühstücke nicht und esse zwischen 12.00 und 13.00 Uhr das erste Mal. Und dann höre ich leider nie so richtig auf mit dem Essen. Immer mal wieder zwischendurch einen Keks oder so und abends ist das snacken ganz besonders schlimm. Das will ich noch ändern. Ich gehe nach 24 Uhr ins Bett und schlafe meistens bis 8.00 Uhr. Aber manchmal wache ich eben sehr früh auf und schlafe nicht mehr ein. Dann bin ich so überdreht, dass ich alles ganz schnell schaffe, was zu schaffen ist……

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      1. Ich sehe mit Belustigung, dass unsere Essens- und Schlafgewohnheiten sehr ähnlich sind. Bis 13 Uhr nichts zu essen, das fällt mir überhaupt nicht schwer. Aber nach 20 Uhr nichts mehr zu essen, das ist eine riesige Hürde. Aber Frau kann ja nicht überall vorbildlich sein *hahahihi*
        Hier regnet es auch gerade kleine Schusterjungen. Gruß zu dir

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    1. Ich habe nachgedacht und wahrscheinlich, würde ich erst einmal zuhören. Und auf jeden Fall der jungen Mutter sagen, dass sie alles so gut macht, wie sie es kann und dass die Kinder sich prächtig entwickeln werden. Vielleicht würde ich ihr etwas von unseren heutigen Erkenntnissen über toxische Beziehungen erzählen und von narzisstischen Persönlichkeitsstörungen, die sie nicht heilen kann. Und weil sie das Wandern sowieso ausgiebig geniest, würde ich ihr vielleicht gar nichts von meinem späteren Rheuma erzählen wollen. Sie soll sich nicht noch mehr Sorgen um die Zukunft machen, wie sie es ohnehin schon tut. 😃 Danke für Deinen Denkanstoß!💝

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