Weit weit weg

Vor ein paar Tagen radelte ich sehr früh los. Ich wollte die übliche Radrunde absolvieren, aber mein Fahrrad hatte andere Pläne. Und so fuhr ich immer weiter und weiter. Urlaubsgefühle und Abenteuerlust machten mich froh und am besten war das Pferd mit Pony und Zöpfen. Meine Phantasie gaukelte mir Schweden vor. Aus Spaß war ich in Schweden, meinem Sehnsuchtsort. Am Wegesrand genossen zwei echte Touristen mit Kaffeebechern in den Händen auf Campingstühlen vor ihrem Auto sitzend die Weite und Landschaft. Und ich genoss meine kleine Freiheit zu sein, wo ich sein wollte und suchte stille Wege. Und später war ich glücklich wieder zu Hause und dachte, dass ich jetzt aber mal richtig weit weg gewesen bin. Fast in Schweden. Aber auf meiner Fahrradkarte sah ich dann, es waren nur ein paar Zentimeter!

18 Gedanken zu “Weit weit weg

      1. Vielleicht ist dieses „sich sehen“ doch nicht so unmöglich, obwohl Berlin und das Wendland doch einiges auseinander sind.
        Eine nicht ganz so enge Schulzeitbekannte wohnt auch im Wendland, und zwar in Lingen.
        Würden ich und meine Ohrdremmel die Aussprache dort verstehen? Bayern, Hessen, Schwaben und einige andere machen mir das Verstehen ziemlich schwer – aber frau soll ja die Hoffnung nicht aufgeben.
        Dienstagsgrüße zu dir

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      2. Berlin ist von Salzwedel aus mit der Bahn in einer Stunde schnell zu erreichen, wenn man die richtige Verbindung erwischt.
        Ein Lingen ist mir hier nicht bekannt. Eher Lüchow oder Dannenberg. Lüneburg ist auch nicht weit. Also, wir sprechen ziemlich nordeutsch. Bei mir kommt der Hamburger Schnack noch durch. Es wird eine Zeit geben, in der ich das Reisen wieder genießen werde und dann besuche ich meinen Sohn in Berlin. Ich nehme mir ein Hotelzimmer und werde Dir Bescheid geben. Vielleicht wagen wir einen kleinen Ausflug zusammen?! Liebe Grüße! Regine

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      3. Geografie und ich – nicht nur der Orientierungssinn und ich stehen auf Kriegsfuß, die Geografie und mein Gedächtnis und ich auch.
        Lingen ist richtig – da verwechsle ich sicher, dass sie was vom Wendland erzählt hat, das hieß bestimmt anders.
        Ich würde mich sehr freuen, auch wenn du schon alles kennst in Berlin.
        Touristen kennen vieles besser als die Einheimischen, haha!
        Wenn, dann gehen wir hier bei mir in einen Park – den kennst du garantiert noch nicht!

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    1. Als Kind liebte ich es, Blumen zu pflücken. Niemals kam ich von einem Ausflug ins Grüne ohne heim. Aber das mache ich heute natürlich auch nicht mehr. Ich fotografiere die Blumen lieber. Sie laufen nicht weg, wie die blöden Tiere, und ich freue mich, dass Dir die Fotos gefallen!

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    1. Herzlichen Dank, Sonja! Ich lasse mir ab und zu etwas einfallen, denn das wirkliche Reisen wird doch immer beschwerlicher. Und alleine komme ich fast gar nicht mehr los. Vielleicht ändert sich das wieder, wenn Corona sich tatsächlich verzogen hat. Aber im Moment reichen die Ecken meiner näheren Umgebung, die ich selten ansteuere. Liebe Grüße aus Lüchow-Dannenberg! Regine

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