Zimmerreisen ist ein spannendes Schreibprojekt, welches mich immer wieder in meine eigene Vergangenheit führt. Das Regelwerk findet Ihr hier: Einladung zu den Zimmerreisen 06/2021 | Puzzleblume ❀ (wordpress.com) Ich danke Almuth (naturaufdembalkon – Für mehr Natur in der Stadt und auf dem Land ! (wordpress.com)) und Puzzleblume für die Anregung zum mentalen Reisen.

Ich gucke mich um und finde wenig in meiner Wohnung mit L, das mich interessiert. Aber mir fallen so viele L-Wörter ein. Darum gibt es heute eine Zimmerreisen-Liste von mir!

Nachnamefangt mit L an
Geburtsname fängt mit L an
WohnortLüchow
BerufLehrerin, na ja, heute nicht mehr, aber so ganz werde ich das nicht los.
LiebeDie Liebe lässt sich nicht festhalten und will in Bewegung bleiben. Sie ist immer bei mir, auch wenn sie sich nicht ständig zeigt. Die Liebe braucht ihre Freiheit, sonst geht sie ein.
LebenspartnerHabe ich gehabt. Heute fehlt er mir als Vater unserer Kinder. Und wenn ich reise, vermisse ich ihn sehr. Reisen mit einem Liebsten sind durch nichts zu ersetzen.
LieblingsessenAls Kind gab ich Spinat mit Rührei an, wenn es um ein Lieblingsessen ging. Heute esse ich vieles gerne, aber täglich meinen Gewürzquark. Ich könnte mich von Schokolade, Kuchen und Lakritze ernähren, aber das ist ja ungesund. Leider.
LieblingsfarbeBlau und Glitzer. Ich weiß, Glitzer ist keine Farbe, aber alles, was glitzert, mag ich sehr. Ob ich einmal eine Elster war? Oder im nächsten Leben eine werde?
LieblingsbuchMeist das, welches ich gerade lese. Aktuell: „Die Verlassenen“ von Tom Perrotta. Ist sehr spannend und empfehlenswert!!!!
LieblingsfilmAktuell: Gundermann, Fraktus, Magical Mystery, 25 km, Wege des Herrn, Die Erbschaft…..
LieblingsmenschenMeine Kinder und ihre Lebenspartnerinnen, meine Freundinnen, ich.
LoslassenDas ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Allerdings ist es so: Je besser mir das Loslassen gelingt, umso besser geht es mir!
LernenGeht zum Glück immer. Als Rentnerin genieße ich das Lernen ohne Zensuren und Prüfungsdruck. Ich lerne das, was mir wichtig scheint. Allerdings habe ich auch viel von dem vergessen, was ich früher wusste. Das ist in Ordnung, ich muss ja schließlich Platz für Neues schaffen. Ich achte darauf, dass das Wissen wächst und die Seele sich entfalten kann. Beides kann zusammengehen, kann sich aber auch unterscheiden.
LachenKam im letzten Jahr etwas kurz. Ich lache gerne! Am liebsten in der Gemeinschaft.
LamettaFrüher war mehr! Mochte ich immer sehr…..
Lesen (Bücher)Ist ein großer Bestandteil meines Lebens. Ich dachte, das wäre bei jedem so. Ich habe aber festgestellt: es gibt viele Menschen, die ganz wunderbar ohne auskommen.
LeerlaufIst mir willkommen und ich fülle ihn nicht mit dem Smartphone. In der Leerlauf-Zeit genießen meine Gedanken und inneren Bilder ihre Freiheit.
LustLebenskraft!
LederIch besaß Lederhose, Lederjacke und einen sexy Lederrock. Heute sind meine Schuhe und Taschen noch aus Leder. Reine Gewohnheit und kann neu gedacht werden.
laufenKonnte ich noch nie richtig gut und seit einigen Jahren gar nicht mehr. Zum Glück geht Gehen noch.
lästernMacht(e) mir leider mehr Spaß, als es sollte. Habe ich mir weitgehend abgewöhnt, oder?
leidenIn jungen Jahren fand ich das laute Leiden schick. Ich dachte, wer leidet, wird geliebt und getröstet. Ist leider nicht so.😂
Und es gibt das wahre Leiden. Das kenne ich auch, weil es zum Leben gehört.
LobLoben kann ich. Also, die anderen loben. Selbstlob ist schon schwerer. Gehört sich irgendwie nicht. Selbstlob stinkt, haben wir als Kinder gesagt. Das stimmt nicht! Niemals! Und jetzt versuchen wir es mal alle mit einem ordentlichen Selbstlob. Also, ich….äh, ich, also ich bin……ist das schwer! 😳
ListeIch mag Listen!
Lack„Alles im Lack“ ist eine Redensart, die ich nicht verstehe. Gestern habe ich meine Holzbank lackiert. Sie ist jetzt im Lack und kann wieder im Garten stehen. Das ist eine Tatsache, die ich verstehe. Und nun kann ich das Eigenlob nachholen: Ich habe gut lackiert!
LebenDas Leben ist kurz und lang zugleich. Die größte Strecke liegt hinter mir. Im Rückblick hielten sich das Gute und das Schlimme die Waage. Mal überwog das eine, mal das andere. Beides ist wichtig für mich gewesen. Und so sehe ich auch die Gegenwart: Alles ist drin und ich halte das Gleichgewicht. Ich nenne diesen Zustand Zufriedenheit.

Diese Zimmerreise ist eine Kurzreise ins ICH geworden. Aber sie begann immerhin im Zimmer vor meinem PC!

Lecker! Lebensfroh! Liebevoll! Lebendig!

16 Gedanken zu “Zimmerreisen 6: L wie Liste

    1. Liebe Gisela, natürlich hat jede(r) ihre/seine eigenen Vorstellungen von Zufriedenheit. Empfehlungen zu geben, liegt mir fern. Dies ist meine ganz eigene, persönliche, unvollständige und aktuelle Liste. Vor ein paar Jahren hätte ich sie mit anderen Inhalten gefüllt und zukünftig sieht sie vielleicht auch anders aus. 🌻Liebe Grüße!

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    1. 💝lichen Dank und liebe Grüße zurück🙋‍♀️! Das Projekt „Zimmerreisen“ fällt mir von Buchstabe zu Buchstabe schwerer. Die Beiträge sollen sich doch nicht zu sehr ähneln. Da war ich froh, dass mir die Liste eingefallen ist.😆

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