20. Dezember 🎄⭐🎍⭐🎄 ⭐🎍⭐🎄⭐ 🎍⭐🎄⭐🎍 ⭐🎄⭐🎍⭐

Dem Menschen, der die ⭐biblische Botschaft hört und sie beherzigt,🎄 ist es nicht erlaubt, sondern klar verboten, ein unfroher 🎍Mensch zu sein.“ Dies behauptet Karl Barth im schlauen ⭐Adventskalender. Hört sich im ersten Moment gut und richtig an. Aaaaber…..🤓: Ich widerspreche⭐ dem klaren Verbot. Ich will nicht 🎍immer ein froher Mensch sein müssen, der 🎄mit einem Dauergrinsen aller Welt zeigen muss, wie glücklich er ist. Nein, 💖das ist nicht mein Ding. Nun fällt mir auf, dass ich gar nicht recht weiß, wie unfroh definiert wird. Ich mache mich schlau und finde⭐ ziemlich viele Synonyme: https://www.openthesaurus.de/synonyme/unfroh🎍

Doch ja, ich will mir ⭐das Unfrohsein tatsächlich nicht verbieten lassen. Es wird immer wieder Zeiten geben, in denen es mir unmöglich ist, fröhlich 💖zu sein. Andere Emotionen überdecken dieses Gefühl. Das ist auch gut so, denn ⭐sie wollen durchlebt werden, weil sie ⭐genau so wahr sind wie die Fröhlichkeit. Ich kann daran arbeiten, mein Unfrohsein nicht an anderen Menschen auszulassen, das schon, aber ich gebe mir die Erlaubnis, ab und zu unfroh zu sein 😁. Im übrigen ist die Fröhlichkeit genau so wenig zu erzwingen, wie das Glück. Aber ich kann mich in schweren Zeiten 💖daran erinnern, dass sie noch in mir steckt, dass sie wiederkommen wird. Insofern bin ich kein durchgehend unfroher Mensch. 👍Glück gehabt!⭐

Im Kalender lese ich weiter, dass 💖ich aufschreiben soll, ⭐was mich froh macht und⭐ dann soll ich mich freuen, weil ich allen Grund dazu habe.🎄

Diese gute⭐ Strategie für schwierige Zeiten🎍 wende ich an, allerdings nicht immer🎄 schriftlich. Hier ein paar „Glücksmomente“ von gestern: Meine Lieblingsnachbarin hatte Zeit für einen langen Sonnenspaziergang und wir hatten uns viel🎄 zu erzählen. Meine Schmerzen beim⭐ Gehen hielten sich in Grenzen und so⭐ waren wir fast 💖zwei Stunden auf den Beinen. Zuhause rächte sich das, aber immerhin: den Gang habe ich gehabt! Der Postbote brachte mir ein Päckchen aus🎍 Berlin und ein kleines Paket von einer Freundin aus Hamburg. Das ist etwas ganz Besonderes und nur in diesem Jahr passiert. 🎄Ich aß so lange vom Marzipanstollen, bis ich Sodbrennen 🎍bekam, aber ⭐er schmeckte zu und zu lecker. Und als es dämmerte, 💖radelte ich in den Sonnenuntergang (⭐die Engel backen Kekse!) 🎄und anschließend durch meine kleine Stadt, um einen kleinen Rest einzukaufen, einen Brief einzustecken und die Weihnachtsbeleuchtung anzusehen. Vom Kirchturm trompetet ⭐jemand Weihnachtslieder. Der Tannenbaum auf 🎍dem Marktplatz brachte mir einen frohen💖, festlichen Moment. Ich traf eine ehemalige ⭐Kollegin und wir quatschten bis es endgültig dunkel war. Mit Mondsichel 🌙und ✨Sternengefunkel🎄 kehrte ich nach Hause zurück. Und ganz spät abends sah ich mir noch den Film „About a Boy“ an: https://www.youtube.com/watch?v=UjHC18zjZWE . Solche Filme brauche ich jetzt, sie bringen meine Emotionen zum Arbeiten und⭐ machen mich froh.🎄

Ich wünsche Euch zum vierten Advent, der ja schon ziemlich fortgeschritten ist, viele kleine frohe Momente!💖

19. Dezember 🌙⭐📯🍪🔔 🧸🌙⭐🍪🧸 🔔🌙🎄⭐🍪 🧸⭐🎁🔔

Meine Güte, wie🎁 schnell die Zeit vergeht, auch wenn fast gar nichts passiert.⭐

Also, heute beschreibt mein Kalender die Heilige Nacht. Man tritt gerne einmal aus der Tür 🎄und steht dann allein unter dem Himmel. ⭐Es ist still, alles hält den Atem an und die Sterne funkeln. ✨

🧸 Ich soll mich warm anziehen und raus gehen, wenn es dunkel ist. ⭐Am besten auf ein freies Feld✨. Ich darf zur Ruhe kommen und das🧸 himmlische Schauspiel genießen.

Na gut, über meine Vorliebe für Weihnachtsbeleuchtung🎄, Sterne und Spaziergänge am Heiligen Abend berichtete ich schon und will das jetzt nicht wiederholen.

Und sonst so? Gestern begegnete ich zwei Welten mitten in meiner Realität. Ich verstand wieder einmal,🧸 dass jede(r) ihren/seinen🎁 Standpunkt einnimmt und dementsprechend unterschiedlich auf ⭐die momentane Lage reagiert. Wenn ich meinen eigenen📯 Standpunkt klar⭐ definiere, fällt es mir nicht schwer, für mich die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das ist nun keine besonders neue Erkenntnis, aber ich muss immer mal wieder daran erinnert📯 werden. Jetzt bin ich ein wenig klarer im Kopf und schlafarme Nächte, in denen verschiedene Standpunkte📯 und Glaubenssätze miteinander verhandeln wollen, sobald ich im Bett liege, wird es so schnell nicht mehr geben. Es gibt in Bezug auf die Pandemie keine Verhandlungen🎁 mehr, nur noch Überprüfungen. Und die kann ich tagsüber erledigen! ☝️

Und nun📯 zurück zu den zwei Realitäten, die sich gestern bei mir einfanden. Morgens erhielt ich einen Anruf von einer Bekannten, die mir fröhliche 📯Weihnachten wünschte und mir sinngemäß nahelegte, mich nicht von der Corona- Hysterie der Nachrichten anstecken zu lassen. In ihrem Dorf hätte eine Person Corona🧸 gehabt und das war überhaupt nicht schlimm gewesen. Kleiner Schnupfen🎁 vielleicht. Die Angst vor dem Virus sei schlimmer als der Virus selbst.

Und nachmittags überraschten mich mein Sohn und seine 🎄Freundin mit einem Kurzbesuch. Ganz selbstverständlich setzten sie ihren Mund-Nasen -Schutz ⭐beim Betreten meiner Wohnung auf. Das war neu und ich holte meinen auch gleich hervor. Gewöhnungsbedürftig, aber 🧸möglich. Mein Sohn ist Erzieher und kommt mit vielen Menschen zusammen. Insofern ist die Vorsichtsmaßnahme vielleicht nicht übertrieben. 📯Wir sprachen darüber, wie wir uns am Heiligabend🎄möglichst gut schützen können. Die beiden haben sich Gedanken gemacht und ich war sehr gerührt. 🧸

Ach der Abstand, dieser schreckliche Abstand, jammert mein innerer Jammerlappen. ⭐Die Vernunft schenkt allen einen Punsch 🎁ein und verspricht, dass es trotzdem weihnachtlich wird. Die Seele freut sich über die Geste meines Sohnes, mit der er mir zeigt, wie wichtig ich ihm bin. Das innere 📯Kind kugelt sich 🧸vor Lachen beim Gedanken an die maskierten Weihnachten und die Liebe blüht auf.

Ich bin mir sicher: Wir kriegen 🎄das hin und ich freue mich, dass die anderen 📯sich auf den Weg zu mir machen werden. 🎄

Ich wünsche Euch einen⭐ sehr schön- weihnachtliches🎄 Wochenende 🎁und vielleicht treffen wir uns heute abends 🎄draußen auf dem Feld✨und genießen die Stille und das Funkeln der Sterne✨. Wenn wir großes Glück haben, gesellt sich auch noch die Mondsichel 🌙dazu!

18. Dezember 💫⭐✨⭐💫 ⭐✨⭐💫⭐ ✨⭐💫⭐✨ ⭐💫⭐

Mein Kalender hat heute gute😁 Laune. „Die meisten 🌟Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten✨ feiern (Tucholsky). Ich soll auf mein Herz💖 hören und die Frage beantworten, warum ich Weihnachten✨ feiere.

😂 Weil ich Weihnachten immer feiere und weil es so viele tun, weil ich an meine Kindheit denke, weil es so herrlich ist, weil es so schöne✨ Geschichten dazu gibt, weil wir uns etwas schenken, weil es lecker Essen gibt, weil meine Familie zusammenkommt und weil eben Weihnachten🌟 ist. Sieht man doch!

Gut, in diesem Jahr ist es⭐ nicht so herrlichschön ⭐und die Familie kommt auch nicht⭐ zusammen. Trotzdem ist ⭐Weihnachten. Überfluss ist ja immer noch. Und Liebe💖 auch. Und meine Lieben sind gesund und munter. Eben. Na bitte.⭐Also, bei mir ist es zum Glück so. Ich weiß aber auch, dass es sehr, sehr vielen Menschen nicht so gut geht. Ein Grund mehr, dankbar zu sein.

Und sonst so? 🌟Drei Weihnachtskarten erhalten von Leuten, denen ich keine🌟 geschrieben habe😂. Die Sonne scheint und das helle Licht hebt meine Laune. Ich erkenne,✨ dass ich dringend Fenster putzen müsste, wenn ich wollte. Will aber nicht.

✨Gestern hat mich Olli Dittrich glücklich😁 gemacht. Nein, er war nicht hier.⭐ Was denkt Ihr denn?🌟 Nein, er hat wieder zugeschlagen, wie es es in der Adventszeit immer tut.😂

https://www.youtube.com/watch?v=hrBq1fCRhZA

17. Dezember ⭐⭐⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 🖋⭐

„Egal wie vielen Leuten Sie auch Weihnachtsgrüße geschickt haben mögen- die erste Karte, die Sie bekommen, stammt von jemandem, den Sie vergessen haben.“

Ja, das ist schon vorgekommen und mir fällt gerade ein, dass ich meine Weihnachtspost jetzt und gleich sofort unbedingt erledigen will. Weihnachten ist doch wieder recht plötzlich.😬

Und wieder die Aufforderung im Kalender, dass ich heute jemanden glücklich machen soll. Dazu habe ich jetzt wirklich keine Zeit! Ich verabschiede mich eiligst von Euch und erledige die🖋 Handschreiberei!🙋‍♀️

Aber zuerst will ich noch einen Anruf tätigen. Meine Freundin, die mit Silvester, vielleicht erinnert Ihr Euch, hat die gleichen Gedanken und Bedenken, wie ich. Sie sagt, sogar ihr Weihnachtstreffen mit ihrer Familie ist noch nicht sicher. Wir haben unsere Verabredung zum Silvesteressen erst einmal auf Eis gelegt und lassen alles offen und spontan. Das macht mich glücklich, auch wenn wir Singles ganz schön viel aushalten müssen.

Aber das müssen wir ja alle!🍀

16. Dezember ⭐📯✨⛄💛 ⭐📯✨⛄💛 ⭐📯✨⛄💛 ⭐

Mein Kalender ⭐sagt, dass ein🎅 gewisser Henry Leigh Hunt gesagt hat, dass Weihnachten die große Zeit des Zuviel ist. Mein inneres Kind jubelt und klatscht in die Hände.⭐ Meine Vernunft nickt ernst und findet, Zuviel ist zu viel. Die Liebe✨ meint, sie könne nie⭐ zu viel sein und die Freude sagt, doch, Zuviel könne sie trüben. Der Geiz will sowieso immer ☃weniger, und der Nörgler meint🎅, es sei doch sowieso✨ nie genug.

Ich selbst bin zufrieden und denke, ein wenig Überfluss schadet mir nicht. Und⭐ Weihnachten neigt nun mal zum Überfließen.🎅

Jetzt möchte ich am liebsten⭐ Schluss machen✨ mit der Kalenderleserei, doch meine Perfektion zwingt mich weiter zu machen.

😳Und nun habe ich den Salat!☃ Ich soll mich in meiner Wohnung umschauen und alles zusammensuchen, was ich zu viel habe und nicht brauche.☃ Und diese Aufforderung wird auch noch Einladung😂 genannt! Ich werde ⭐eingeladen, mich vom eigenen Zuviel zu trennen und✨ weiterzugeben.

Weniger ist oft viel mehr!☝️☝️☝️

Oh weh. Er hat ja recht, mein altkluger Advendskalender. Ich weiß, wie schön es ist, auszusortieren und Übersicht ✨zu schaffen! Mein Trotz steht auf und reckt die Faust! Nein, ich will mich heute ganz und gar nicht trennen! Von nichts. Und überhaupt: Wo fängt ein Zuviel an? Ich ⭐umgebe mich gerne ✨mit meinen Büchern, CDs und DVDs, meinen ☃Erinnerungsstücken und allerlei Kram. Mein Kleiderschrank könnte natürlich geleert werden. Aber überall wird abgewunken: Bloß keine Kleidung mehr spenden, 🎅die haben wir im Überfluss!

Außerdem habe⭐ ich heute wirklich keine Lust zum Aussortieren, ich gebe die Aufgabe gerne an✨ Euch weiter!🎅

Meinen Vorsatz, mir nicht mehr so viel zu kaufen, setzte ich in diesem Jahr übrigens um. Ausnahmen bestätigen die Regel, ✨so schlug ich weiterhin bei Büchern und DVDs zu. In Maßen natürlich.☃

Und sonst so?⭐ Ganz früh war ich im fast menschenleeren Supermarkt und ✨mein Großeinkauf wird wahrscheinlich bis ins nächste Jahr reichen. Weihnachten🎅 kann kommen. Allerdings hält sich die Vorfreude doch sehr zurück, was ja durchaus verständlich ist. Und leider bin ich nicht mehr so gelassen, ☃wie ich es gerne sein will. ⭐Gestern verabredete ich mit einer Freundin 🎅, dass wir Silvester den Abend zusammen verbringen und das neue Jahr⭐ begrüßen wollen. ⭐

Ein Bauchgefühl warnt : Lass es sein! Ich frage, warum und bekomme erklärt: Du bist Weihnachten mit🎅 drei Menschen aus einem anderen Haushalt zusammen und sie mit ihrer ✨Tochter, die aus Hamburg kommt, ihrer Schwester und dem Neffen aus Hannover. Ein paar Tage später trefft Ihr beide Euch und sitzt zusammen in der Stube.✨ Das könnte die Pandemie freuen. ⭐Ihr geht einfach davon aus, dass die anderen den Virus schon nicht in sich tragen werden. Vernünftig ist das nicht. 🎅

Mein anderes Bauchgefühl ✨widerspricht: Sei nicht zu☃ ängstlich. Guck, dass Du auf Abstand achtest und ab und zu durchlüftest. Man muss Silvester auch⭐ nicht die ganze Zeit drinnen sein, ihr könnt☃ einen Spaziergang durch die weihnachtsbeleuchtete Stadt machen. Vereinsamen ist auch doof.

Meine beiden☃ Bauchgefühle sind gleich stark🎅🎅und darum werde ich dem einen🎅 sehr bald mitteilen,✨ dass es still sein soll. Ach, könnte mir doch⭐ jemand sagen, was richtig ist und was nicht. Aber ich ahne schon, das kann nur ich selbst entscheiden. ✨

15. Dezember ✨⭐✨✨⭐ ✨✨⭐ ✨✨ ⭐✨⭐✨✨

Das ist das Wunder der✨ Heiligen Nacht, dass in die Dunkelheit🌚 der Erde die helle ☀Sonne scheint. (Friedrich von Bodelschwingh) Das sagt ⭐mein Kalender heute und ich✨ übersetze in der Hoffnung, nicht ganz falsch zu liegen: Es kommen immer wieder bessere Zeiten. Nach der Ebbe kommt die Flut. Alles hat zwei Seiten. ⭐Nach Regen folgt Sonnenschein.🌈 Nur Mut, es wird wieder gut. Wir sind in guten 🌈Händen. Bald🌈 werden die Tage wieder länger.⭐ Die langen Nächte werden kürzer.✨

Und ich lese weiter, dass⭐ ich heute Wärme tanken soll. In die Sonne gehen oder mich in ⭐eine Decke hüllen oder mit einer Wärmflasche auf das Sofa setzen ⭐und spüren, wie sich die Wärme behaglich ausbreitet. Gut, könnte ich machen. Aber nicht jetzt.

Jetzt ⭐wird gerade meine Heizung gewartet. Dazu ist sie ausgestellt und das finde ich nicht schlimm, weil ich sie eben in jedem Zimmer 🌟ganz aufdrehen sollte und es mehr als behaglich war⭐. Es wurde mir zu warm in meiner Wohnung. Nun kühlt es langsam ab und ✨die Raumtemperatur wird allmählich angenehmer. Hoffentlich machen die schnell, denn zu kalt soll es ja auch nicht werden.

Und sonst so? Die meisten Menschen haben⭐ es zur Zeit schwer. In vielen Familien wird getrauert⭐. Eine große Anzahl muss hart arbeiten, auch an den Feiertagen. 🌟Finanzielle Sorgen oder das Wegfallen der Existenzgrundlagen bringen große Unsicherheiten und Ängste ins Leben. Es gibt wirklich schlimmere 🌟Probleme, als die Sorge um Weihnachten und Silvester. Und wir sind in Deutschland immer noch vergleichsweise⭐ gut dran, dass will ich nicht vergessen.

Als Rentnerin 🌟lebe ich recht komfortabel. Seit elf Monaten mache ich es mir zu ⭐Hause so richtig gemütlich und behaglich. Corona- Cocooning sozusagen. Entspricht meinem Naturell weitgehend. Insofern leide ich nicht wirklich. In meiner Kleinstadt ist es ruhig und der Natur ✨um mich herum ist die Pandemie egal. Sie macht einfach ihr Ding, sofern sie in Ruhe gelassen wird. ⭐ Mir macht allerdings die Isolation⭐ und das Fehlen der sozialen Kontakte mit der Zeit doch zu schaffen. Es ist anstrengend und ermüdend. Aber hilft ja nichts⭐, es ist eben jetzt so, wie es ist und mit dem Wissen, dass es wieder✨ bessere Zeiten geben wird, kann ich die nächsten Wochen und Monate gut so weitermachen wie bisher, vorausgesetzt meine Lieben und ich bleiben gesund.

Vielleicht ist mein Kalenderspruch heute doch gar nicht so banal, wie ich im ersten✨ Moment dachte.

14. Dezember ⭐⭐💛⭐🍪 ⭐🎁⭐🍪⭐ ⭐🌲💛🎁

Mein Kalender ⭐behauptet, dass es heller wird in unserem✨ Leben, wenn⭐ Weihnachten🌲 näher rückt. Weihnachtliche✨ Erwartung ⭐sei so wie eine schöne Musik.

Es ist🎁 schön, dass die Advents-und Weihnachtszeit in den ⭐dunkelsten Teil des Jahres fällt. Weihnachtsbeleuchtung erhellt meine Welt✨schon am Nachmittag. Manchmal dämmern die Dezembertage den ganzen Tag über im Halbdunkel dahin, dann freut🌲 mich das künstliche Licht draußen✨ umso mehr. Schon⭐ immer mochte ich gerne mit dem Auto durch die Landschaft und Dörfer spazieren gefahren werden. Wunderbar, wenn es dazu noch schneite und die kitschige Postkartenstimmung ließ 🎁 meine Seele singen. 😳Oh nein, nun wird es aber doch zu kitschig hier auf dem Regenbogen!😂

Wahrscheinlich meint mein⭐ Kalender sowieso etwas anders. Weihnachtliche⭐ Erwartung ist wohl eher eine Umschreibung für das Warten auf den EINEN Geburtstag und die Hoffnung auf Erlösung. Damit tue ich mich etwas schwerer.

Nun ja. ⭐

Ich lese weiter, dass es in zehn 🌲Tagen so weit ist und ob ich die Vorfreude spüre? Ich soll mir Zeit nehmen und überlegen, worauf ich mich auf Weihnachten⭐freue und dann werde ich staunen, wie viele Dinge mir einfallen.

Es ist das dritte Weihnachten ohne meinen🎁 zwar geschiedenen, aber doch an diesen Tagen⭐ anwesenden Mann und Vater ⭐meiner Kinder. Wir vermissen ihn, aber es ist nicht mehr so schmerzhaft. Das ist schon mal gut. Die Zeiten bringen es mit🎁 sich, dass mein Sohn aus 🌟Berlin und seine Freundin nicht kommen werden. Das ist schon lange verabredet und es wird auch das dritte Weihnachten⭐ ohne die beiden sein. Es ist o.k. und wir sind mental miteinander verbunden. Wir verstehen uns besser denn je und das ist ein Grund zur Freude.

Mein jüngerer⭐ Sohn wohnt nicht allzu weit weg und er, seine ⭐Freundin und ihre Mutter werden Heiligabend zu mir kommen, sofern wir 🎁gesund sind. Ich freue mich sehr, in diesem Jahr mal wieder einen eigenen Tannenbaum im Haus zu haben und Weihnachtsgastgeberin🌲 zu sein. Traditionell wird Raclette auf dem Tisch⭐ stehen, der groß🌟 genug ist, um den nötigen Abstand zu wahren. Die drei können eng zusammen sitzen, die Glücklichen, sie sind ein Haushalt, und ich werde mich etwas ✨zurückziehen. Frisches ⭐Gemüse wird mir am 22. Dezember in meiner ⭐Biokiste geliefert und alles andere kann ich schon diese Woche besorgen. Doch ja, eine klitzekleine Vorfreude spüre ich. 🌟Es wird kein rauschendes Fest, aber immerhin wage ich es, drei Menschen auf einmal ins Haus zu lassen! 🌟

Alle Geschenke🎁 liegen hier schon herum und warten auf ihre⭐ Verpackungen. Diese Woche werde ich noch ein paar Weihnachtskarten verschicken.🌲 Eine kleine weihnachtliche🎁 Erwartung stellt sich insbesondere abends ein, 🌟wenn um 18.00 Uhr die Kirchenglocken🔔 bimmeln und ich in den Garten gehe, damit ich sie besser höre🔔. Wenn dann noch die Sterne✨ funkeln, freut sich mein inneres Kind besonders heftig auf den 24. Dezember. Zehn Tage noch…….

Ich bin sehr dankbar darüber, dass meine Lieben noch alle gesund sind. Wie ist es bei Euch?

13. Dezember 🌟💎🌟🔔🌟 📯🌟💫🌟🌈 🌟🎼🌟

Mein Kalenderspruch zum dritten Advent sagt, dass auch Unbegreifliches🌟 wahr ist und fragt, ob ich schon einmal etwas 🌟erlebte, was mir mein Verstand nicht erklären konnte.

Ja, habe ich. Besonders tief 🌟beeindrucken mich intensive ✨Gefühls-Erlebnisse in Familienaufstellungen, für die es keine wissenschaftlich Erklärungen gibt. Über welche Kanäle es mir gelingt, die Gefühle und das Wissen ✨anderer Menschen aufzufangen und nachzuspüren, ist mir unbegreiflich. Für mich ist das immer wieder ein✨ Wunder und trotzdem wahr und heilsam. Meine Jahresgruppe vermisse ich sehr! Wir können🌟 uns nicht treffen, darum schicke ich auf diesem Wege liebe Grüße und kommt gut durch🌟 diese nicht ganz einfache Zeit! Aber was ist schon einfach? Wir haben schon viel zusammen „durchgemacht“ und gelernt, einfach ✨ist das Leben nie. Vielleicht erreichen Euch meine Gedanken 🌟jetzt zum dritten Advent auf eine wundersame Weise.

Unbegreiflich ist mir im Alltag vieles, was trotzdem wahr ist. Wobei wir uns jetzt darüber unterhalten könnten, was Wahrheit🌟 ist und wir wissen ja sowieso, dass es diese gar 🌟nicht gibt. Insofern sparen wir uns das Gerede und Gedenke und spüren einfach in uns hinein oder nach draußen in die Welt. Das ist nämlich meine 13. Adventsaufgabe : Achten Sie heute ganz besonders auf die kleinen Wunder, die um Sie herum passieren, und staunen Sie🌟 darüber.

Mal sehen, was der Tag mir bringt. Und wenn kein kleines Wunder passiert, so habe ich doch immer noch diese: das Entstehen jeglichen Lebens; Samenkörner sind🌟 so klein und sie wissen doch, was sie werden sollen; frisches Verliebtsein; klarer Sternenhimmel; Stand der Technik heute; mein Bewusstsein; 🌟wie wunderbar Gehirne funktionieren; das ich mich noch so🌟 gut fühle in diesen Zeiten; unsere Kommunikationsfähigkeit; Kunst; Gefühl und Mitgefühl; Medizinische Errungenschaften; einmal war ich sehr leichtsinnig und mein Schutzengel hat gute Arbeit geleistet; meine Phantasie……

Es würde mich wundern,🌟 wenn Euch nicht noch massenhaft andere Gedanken zu diesem Thema einfallen würden!

12. 12. 😁🌟🌟🌟🌟 🌟🌟🌟🌟🌟 🌟🌟

Besitz macht nicht glücklich, sagt mein Kalender, sondern das Geben, denn wer andere glücklich macht, wird glücklich. 🌟

Na ja. 🌟Ich weiß nicht so recht. Ehrlich gesagt bin⭐ ich schon glücklich über das, was ich besitze⭐ und bewohne. Ich möchte das meiste nicht missen. Ich brauche keine Reichtümer, aber es ist schon ein gutes Gefühl, genug Geld zu haben,⭐ um sich ein wenig Luxus oder einen neuen Fernseher leisten ⭐zu können, wenn der alte kaputt geht.

Es gab allerdings Zeiten, in denen wollte ich unbedingt wertvollen ⭐Schmuck besitzen. Diamanten am liebsten. Niemand ⭐schenkte mir so etwas, also nahm ich mir vor, ihn mir selbst zu kaufen. Ich tat es dann aber doch nie. Unglücklich war ich über den fehlenden echten Schmuck niemals und heute habe ich diesen ⭐Wunsch auch gar nicht mehr. Er würde mich🌟 nicht glücklich machen.

Als Studentin hatte ⭐ich wirklich wenig Geld 🌟zur Verfügung. Einmal entdeckte ich bei einem Juwelier einen dünnen silbernen Fingerring mit einem klitzekleinen blauen Saphir in Herzform💙, mit bloßem Auge kaum zu sehen. 60 Mark🌟 sollte er kosten. 🌟Die hatte ich eigentlich nicht übrig. Immer wieder zog es mich zum Schaufenster und eines Tages ging ich in den Laden und kaufte mir das ersehnte Schmuckstück. Und ich war überglücklich! An dieses ⭐Gefühl erinnere ich mich gut und⭐ den Ring habe ich immer noch, auch wenn er nicht mehr passt.🌟Er erinnert mich an das Wünschen und wie schön es sein kann, wenn ein ⭐Wunsch erfüllt wird.⭐

Wie ⭐komme ich jetzt aus dieser egoistischen⭐ Nummer wieder heraus?🌟 Es heißt doch, wer andere glücklich macht, wird glücklich. Bin ich 🌟überhaupt in der Lage, andere glücklich zu machen? Nein. Für mein eigenes Glück bin ich zuständig, nicht für das Glück der anderen.

Eine Freude machen, ja, das geht! Ich kann anderen ein Freude⭐ machen und dann habe ich auch ein gutes Gefühl. Manchmal stellt sich auch das Glück kurzfristig ein. Das schon.🌟

Nun lese ich weiter im Kalender 🌟: Lächeln😁 tut gut. Auch mein Spiegelbild😁 freut sich, wenn ich ihm bewusst zulächle😁. Mein Spiegelbild freut sich? Im Ernst? 😂

Ich schenke ⭐mir ab und zu ein Lächeln😁, wenn ich in den Spiegel schaue. Manchmal stellen sich dabei sogar freundliche 😁Gedanken 🌟 ein. Ich bin also nett zu mir selbst und dem Spiegelbild ist das wahrscheinlich ganz egal.

Damit ist aber noch nicht Schluss mit den Ratschlägen: Heute ist der Tag des Lächelns😁! Alle 😁😁😁freuen sich über mein Lächeln 😁und ich soll es heute unbedingt ausprobieren.

Das⭐ stimmt natürlich. Bekomme ich draußen ein Lächeln😁 geschenkt, freut es mich und meine Seele. Das war nicht immer so. Früher fiel es mir schwer, ein Lächeln😁 anzunehmen. Ich interpretierte es nicht als freundliche Geste, sondern eher als ein Auslachen.🌟Dementsprechend selten lächelte😁 ich wahrscheinlich selbst andere Leute an. Ich setzte den grimmigen Blick 😡auf, um ja nicht angelächelt zu werden.

Ich trainierte und übte und heute kann ich lächeln😁 und freundlich 🌟gucken. Sogar dann,⭐ wenn mich jemand anlächelt, bleibe⭐ ich gelassen und schenke ein Lächeln 😁zurück.

Das ganze wird ⭐jetzt mit dem Mund-Nasenschutz deutlich erschwert, oder? Nein, eigentlich nicht. Ich🌟 verschenke oft ein⭐ Lächeln⭐ draußen und manchmal 🌟erhalte ich eins zurück. Sehe ich an den Augen.

Ich wünsche Euch 🌟ein freundlich gesinntes Wochenende! ⭐

11. Dezember ⭐⭐⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐⭐⭐ ⭐

Die Stille⭐stellt keine Fragen aber sie kann auf alles eine Antwort geben (Ernst Ferstl), sagt mein Kalender und fordert mich auf, eine halbe Stunde lang ruhig zu⭐ sein. Sogar das Telefon soll ich ausschalten und der Stille lauschen. Es würde sich lohnen.

Ich wage zu bezweifeln, dass die Stille keine Fragen hat, aber auf alles ⭐eine Antwort weiß. Meine Erfahrung ist anders. Oft fallen⭐ mir Fragen erst in der Stille ein. Antworten erhalte ich nicht immer, aber manchmal helfen ja schon die richtigen Fragen weiter.⭐

Als ich diesen alternativen ⭐Adventskalender vor vielen Jahren kaufte, konnte ich mehr mit ihm anfangen als heute. ⭐Damals waren mir seine Tipps willkommen, denn ich gehörte zu den Getriebenen. Nur wenn etwas zu tun war, hatte ich ein reines⭐ Gewissen. Und ⭐ich hatte damals ja auch jede Menge Arbeit: Familie, Beruf, Haushalt…..Ihr kennt das. Besonders zur Weihnachtszeit musste alles möglichst perfekt⭐ sein! Traditionen ⭐gaben vor, was gemacht werden musste und die⭐ Werbung tat alles, um mich auf Trab zu halten. ⭐Ich bekam Bauchschmerzen und die Gewissheit, vieles nicht so hinzubekommen, ⭐wie ich es sollte und natürlich auch wollte, machte⭐ mich krank. Das Ziel war ein perfekter Weihnachtsbaum⭐ mit glückseligen Menschen drumherum, die die Bescherung mit strahlenden Augen kaum erwarten konnten.⭐. Die Wirklichkeit war nie so und dabei dudelte Weihnachtsmusik aus dem Radio, die ⭐irgendwie nicht richtig passte, weil es nicht die Weihnachtslieder⭐ waren, die ich aus meiner Kindheit kannte.

Damit⭐ will ich nicht sagen, dass wir keine schönen Weihnachten hatten. Doch, doch. Ich erinnere mich gerne an die Feste, als unsere Familie noch zusammen lebte. Wir hatten es gut miteinander. Dabei fällt mir gerade ein, dass mein Mann sich immer mal wieder etwas Neues ausdachte, ⭐um diese Weihnachtsfreude-Klischees zu boykottieren.⭐Die Kinder fanden es nicht lustig,⭐ als einmal der Schlüssel zum Weihnachtszimmer kurz vor der Bescherung verschwunden war und wir ihn gefühlte Ewigkeiten suchen mussten, bis mein Mann ein Einsehen hatte und ihn endlich „fand“. Einmal hat er uns gebeten, keine Namensschilder⭐für die Weihnachtspakete zu verwenden. Wir sollten raten, wem⭐ was gehört. Fanden wir gut, weil wir nicht wussten, dass er massenhaft altes Zeug in Weihnachtspapier hüllte, so dass der Weihnachtsbaum⭐ in der Geschenkeflut förmlich ⭐ertrank. Meine Güte, es wurde nicht so lustig, wie er es sich dachte. Es dauerte ewig lange, bis sich jede(r) über seine/ihre echten ⭐ Geschenke freuen konnte, weil wir ja immerzu raten sollten. Und einmal……Oh, entschuldigt, ich schweife vom Thema ab.

Zurück zum Adventskalender. Am 11. Dezember ⭐2020 lache ich über den heutigen Tipp und denke, dass ich realistisch gesehen nicht⭐ noch mehr Stille brauche. Ich selbst bin im Laufe der Jahre viel ruhiger geworden und⭐ den Unterschied zwischen Realität und Weihnachtsfamilienwerbungsglück kenne ich längst. ⭐Ich bin alt, meine Kinder keine Kinder mehr und in „Großfamilie“ saßen wir Weihnachten schon seit ⭐gefühlten tausend Jahren nicht mehr zusammen. Kleine Geschenke bauen längst keinen ⭐Druck mehr auf und unsere Freude ist sowieso stiller geworden.⭐

Die ⭐Pandemie beherrscht meine Weihnachts- und Silvesterplanung⭐. Die letzten Monate brachten mir Ruhe und Stille fast bis zum Überdruss. Gerne hätte ich jede Menge Leute um mich und der Vorbereitungsstress wäre ein reines⭐ Vergnügen. Ich träume von Nähe und Trubel und werde⭐ beides in diesem Jahr nicht bekommen. Das ist nicht so schlimm,⭐denn ich passe auf, dass mir die Stille in diesen Tagen nicht zu sehr auf die Pelle rückt.

Ich wünsche mir, dass wir alle gut und hoffentlich gesund durch diese Zeit kommen!