Das Weihnachtsfest ist vorbei und verabschiedet. Die Weihnachtszeit darf noch ein wenig weitermachen. Ist ja gemütlich, wenn es draußen stürmt. Heute beginnt also die Nachweihnachtszeit zwischen den Jahren und außerdem ist Sonntag. Genügend Entschuldigungen für mein Faulenzen auf dem Sofa mit einem neuen Buch, welches irre gut zu lesen ist. Folgendes Interview dazu ist lehrreich und dazu noch nett anzuschauen: Manfred Lütz und sein aktuelles Buch „Neue Irre“ – Was tun gegen psychische Krankheiten? | rbb (rbb-online.de)

Später vielleicht, ganz vielleicht ein kleiner Spaziergang und dann Resteessen, das bestimmt! Wahrscheinlich noch mit einer Freundin telefonieren. Quatschen lenkt vom Naschen ab. Später Film gucken und dann noch einen, Musik hören und irgendwann ins Bett. Meine Güte, was für ein ausfüllendes Programm!

Im letzten Jahr um diese Zeit packte ich gerade meinen Koffer. Ich hatte eine spannende kleine Reise vor mir. Silvester mit Fremden in Nordfriesland. Ich denke so oft daran, wie schön das war. Lernen, lachen, essen, genießen, Ausflüge machen, Neujahrskonzert und Gemeinsamkeit in einer fidelen Gruppe. Wie selbstverständlich wir zusammen waren und uns mit einem: „Vielleicht bis zum nächsten Jahr!“ verabschiedeten. Eine andere Welt damals! In diesem Jahr werde ich Silvester alleine zu Hause verbringen. Das ist ein schöner Mist! Wahrscheinlich gucke ich lustige DVDs und trinke Rotwein. Oder das doch lieber nicht, denn meine Erfahrung mit Rotwein war vorgestern auch nicht so gut: Er schmeckte, ich hatte zum Schluss keinen sitzen, dafür aber Sodbrennen. Nicht schön, so was und mit Sodbrennen will ich nicht ins neue Jahr starten.

Fragt mich mal nach meinen Vorsätzen, denn zwei habe ich tatsächlich!

  1. Wenn etwas schlimm ist, will ich mir zugestehen, das auch so zu denken und zu sagen. Und diese Pandemie ist schlimm für uns alle. Das heißt ja nicht, dass wir unsere Lebenslust verlieren und nur noch jammern und klagen. Wenn ich ehrlich bin und denke, dass es schlimm ist, kann ich leichter mit der Situation umgehen. Schönreden ist anstrengend und kostet Energie, die ich anders besser einsetzen kann. Ich habe ja auch in der vergangenen schlimmen Zeit viel Gutes erlebt, Neues gedacht, Erfahrungen gemacht und gelernt. Die nächsten Monate werden hart und ich werde mir Sorgen machen um meine Lieben und ja, auch um mich. Ich nehme mir fest vor, mit all dem Schlimmen auch das Schöne nicht zu vergessen.
  2. Und mein zweiter Vorsatz: häufig Pausen machen und an ganz etwas anderes denken. Ich werde mich weiterhin ablenken mit Büchern, Filmen, Basteleien, Fotografieren, Bloggen, regelmäßig raus gehen und die Natur genießen. Ich werde mich beschäftigen und ich weiß: Frühling kommt!

Im letzten Jahr nahm ich mir zwischen den Jahren vor, zukünftig aber nun wirklich endlich abzunehmen und mehr Sport zu treiben. So ändern sich die Zeiten!

15 Gedanken zu “Zwischen den Jahren

  1. Das hast Du schön formuliert. Es tut mir leid, dass Du allein bist. Wobei es nach dieser langen Zeit auch langsam zu zweit schwierig wird, falls dich das tröstet.
    Ich habe mir für.nächstes Jahr auch ganz andere Sachen vorgenommen. Freiheit in welcher Form auch immer (trinken bis Sodbrennen kommt, Theater, Oper, Ballett, Kino und überhaupt Trubel) reichlich zu genießen.
    Ich wünschte es wäre schon so weit.
    Die Ruhe geht mir nur noch auf den Senkel.
    Ich wünsche Dir jedenfalls einen schönen Jahresübergang und viel Glück in 2021. Uns allen.

    Lg Nicole

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    1. Ich denke, wir haben es alle nicht leicht in dieser Zeit und für viele Menschen ist es richtig schlimm. Ich fürchte, es wird nicht so schnell besser werden. Damit wollen wir zurechtkommen und das Beste daraus machen.
      Liebe Grüße🍀 ! Regine

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  2. Ja, die Prioritäten verschieben sich, der Blick auf das Leben wird klarer. Auf der Wage war ich 2020 jedenfalls nicht.
    Genieße die Erinnerungen an vergangene Reisen und die Vorfreude auf kommende, denn sie werden kommen, ach wenn wir jetzt noch nicht wissen, wann genau. Vielleicht triffst du dann auch die netten Leute vom letzten Jahreswechsel wieder! Alles Gute!

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    1. Erinnerungen an vergangene Reisen muntern mich tatsächlich auf und auf zukünftige Reisen freuen sich meine Freundinnen und ich. Ich hoffe, dass meine Polyarthritis mich das noch ein paar Jahre machen lässt!
      Sobald in Leck eine ähnlich Veranstaltung angeboten wird, bin ich auf alle Fälle wieder dabei! Kann auch gerne im Sommer sein.
      Dir wünsche ich entspannte Tage und einen fröhlichen Jahreswechsel! Regine

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  3. Drück dich ganz lieb. War heuer zu Weihnachten alleine und bin es heuer auch zu Silvester. Doch auch das ist zu schaffen, Weihnachtstag viel telefoniert, ging dann auch. Glg Hexlein Myriala☺🙏🍀🍀🍀🍃🌸🙏

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      1. Ja danke – und du hast sicherlich recht, wahrscheinlich sind wir viele. Erst gestern mit jemandem gesprochen, eine Frau sah aus dem Fenster, als ich vorbei kam, als ich erwähnte, dass ich Weihnachten alleine verbrachte und nun auch zu Silvester alleine bin, meinte sie, das ist bei ihr schon seit Jahren so…. Ganz liebe Grüße 🍀🍀🍀🍀🌈🌹🌹💖

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      2. Es ist gut, ab und zu über den Tellerrand zu schauen. Dann relativiert sich das eigene „Elend“ manchmal ganz schnell. Und dann ist vielleicht auch das Traurigsein nicht mehr so schlimm. Also, ich werde mich heute ablenken mit allem, was mir gefällt und dann ist ja auch schon ganz schnell wieder morgen. Liebe Grüße und komm gut rüber! 🍀💝🥂

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      3. Ganz genau – hatte auch vor zu zocken hihi oder mir nen spannenden Film anzusehen, oder zu lesen, vllt auch umräumen,- heut ists egal, wenn Möbel verrückt werden…soweits eben geht, gestern leider mit meinem Fuß umgeknickt, nun ja, heute aber weniger schmerzhaft als befürchtet, wollte unbedingt heute noch raus – Hammer Wetter – mal sehen, ob ich humpelnd in den Wald geh 😉 glg und eine dicke Umarmung ❤ Komm gut rüber

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