Anker-Bilder

Wenn mich etwas oder jemand aus der Fassung bringt, liegt die Verantwortung dafür häufig bei mir selbst. Ich verliere meinen Standpunkt und mein Selbstbewusstsein will weg. Wie schön wäre es, könnte ich dem anderen die Verantwortung für meine schlechte Verfassung zuschieben. Ersatzgefühle rumoren. Unruhe und Lähmung, Fluchttrieb und „Kopf in den Sand stecken wollen“ gleichzeitig. Wie anstrengend. Ermüdend. Nutzlos.

Es dauert meist eine Weile, bis ich wieder bei mir bin. Wenn der Bauchdruck weg ist und die Gedanken nicht mehr kreisen, sondern fließen, dann ist es wieder gut und ich fühle mich in meiner Fassung wohl.

Mir hilft das Fotografieren, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, mich in die Gegenwart zu verankern sozusagen. Und darum nenne ich sie meine Anker-Bilder. Sie helfen mir, meine Fassung aufzupolieren und damit das Selbstbewusstsein zu stärken. Guter Trick, oder?

Also hier die Fotos zum Thema: Der Herbst ist da und ich bin es auch wieder!

5 Gedanken zu “Anker-Bilder

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