Etwas, das mich glücklich macht, ärgert andere sehr. Trotz vorheriger Absprache scheint sich ein heftiger Streit anzubahnen.

Und mir fällt es schwer, bei mir zu bleiben; abzuwarten, was auf mich zukommt; erschreckende Phantasien nicht weiter auszumalen; es nicht schlimmer zu machen, als die Angelegenheit vielleicht ist; gelassen die weitere Entwicklung zu verfolgen; fest auf meinem Standpunkt stehen zu bleiben und nicht in die Gefühlslagen der anderen abzugleiten; nicht an mögliche Kosten eines Rechtsstreits zu denken, den ich nicht will.

Ich war mir sicher, alles getan zu haben, um diese Situation zu vermeiden. Aber es liegt leider nicht alles in meiner Hand, die anderen mischen mit.

Und vielleicht, dass will ich hoffen, bedeuten die Unmutsäußerungen der anderen eben nur, dass sie damit ihr Entsetzen über meine Initiative ausdrücken. Vielleicht sind sie auch sauer, zugestimmt zu haben. Das will ich aushalten und ist ja eigentlich nicht mein Problem. Ich bin jetzt eine gestandene Frau und kein wehrloses Kind mehr. Mein Bauch streitet das ab. Mein Verstand kommt nicht so recht zu Wort und das Herz schweigt.

Ich will, dass dies ein Ereignis unter vielen ist. Es soll nicht die Vorfreude auf meinen Besuch überschatten. Unbeschwert will ich mich vorbereiten und am Freitag meine liebsten Menschen um mich haben. Das ist jetzt wichtig. Sagt mein Verstand. Mein Bauchgefühl blubbert und sagt: Sei nicht so naiv!

Mein Herz schweigt. Vielleicht wacht es auf, wenn ich morgen einen Kuchen backe! Und Freitag übernimmt es die Führung, da bin ich mir sicher!

5 Gedanken zu “Herz, Bauch und Verstand

  1. Ich weiß zwar nicht, was Dich da so sehr beschäftigt, doch ich Drücke Dir die Daumen, dass sich alles in Wohlgefallen auslösen wird.
    Liebe Grüße für Dich, Kaya

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    1. Danke, liebe Kaya, in Wirklichkeit ist es, wie ich hoffe, kein echtes Problem, nur was mein Wunsch nach Harmonie daraus macht, bringt mich ein wenig aus dem Gleichgewicht. Das kann ich mir gut mit meiner Geschichte erklären. Nach dem Schreiben erkannte ich: wenn ich mich abgrenze, geht es mir besser. Regine

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      1. Das freut mich für Dich. Ich finde auch oft Lösungen, wenn ich geschrieben habe, so kann ich, glaube ich, ganz gut nachvollziehen, was Du da beschreibst.

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  2. Ach, Regine, nimm’s gelassen und mach Dich nicht verrückt, es wird sich schon richten, egal, was es gerade ist, was Dich so bedrückt. Ich drück Dir die Daumen und wünsch Dir viel Freude mit Deinen Lieben. Liebe Grüße von der verregneten Ostseeküste

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    1. Mir ist vollkommen klar, warum ich nicht gelassen bin und mich lieber verrückt mache. Wenn ich verstehe, dass und wie ich mich abgrenzen kann, gibt der Bauch Ruhe und der Verstand übernimmt. Freitag sehe ich meinen ältesten Sohn mit Freundin das erste Mal seit Februar wieder. Und mein jüngerer Sohn kommt auch mit Freundin. Darauf freue ich mich so sehr, auch wenn wir uns wahrscheinlich nicht zu nahe kommen. Hoffentlich hört es bis dahin auf zu stürmen und zu regnen. Wäre einfach schöner, wenn wir in die Heide können oder so. Liebe Grüße an die Küste und Tagesausflüge sind wieder möglich! Das ist schön! Regine

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