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In einem anderen Leben, als meine Kinder noch klein waren, kaufte ihn mein Mann für unseren Mini-Mini-Teich. Meine Kinder und ich fanden ihn super und freuten uns sehr.  Ich dachte immer, es wäre Meister Walter Röhrich, könnte aber auch Röhrichs Geselle Eckat sein. Oder vielleicht doch Werner?

Meine Kinder wurden erwachsen. Mein Mann und ich ließen uns scheiden. Er verstarb 2018. Als ich unser gemeinsames Haus räumte, dümpelte Röhrich (oder Eckat oder Werner) noch immer auf seinem Mini-Mini-Teich herum. Ich konnte ihn nicht zurücklassen und nahm ihn mit.

Nun ist er bei mir im Garten. Heute macht er mir Mut. Denn er nimmt das Leben so, wie es kommt. Er hält durch. Er lässt sich von der Zeit nichts sagen und bleibt, wie er ist. Er leistet mir Gesellschaft und das ist schon bedenklich. Kriege ich jetzt den Corona-Isolations-Koller? Kann er mir wirklich eine Hilfe sein? Schließlich ist er ist aus Gummi und ich nicht.

Immerhin hat er einen hohen Erinnerungswert. Das ist schön.

 

 

Keine Hilfe

Diese Antworten helfen mir überhaupt nicht weiter:

Das Alleinsein macht mir zu schaffen.   Ach was, Du bist doch gar nicht allein.

Mir ist die Pandemie unheimlich. Manchmal habe ich Angst. Brauchst du nicht zu haben. Angst ist kein guter Ratgeber.

Ich bin traurig. Wieso denn, du hast es doch gut.

Es kann ganz schön schlimm werden. Ach was, reine Panikmache.

Ich halte mich an die Regeln. Ich lasse mir meine Freiheit doch nicht nehmen.

Ich besuche meinen Sohn lieber nicht. Ja, du warst schon immer ängstlich.

 

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Neujahrskonzert in Flensburg. Ist noch gar nicht so lange her, dass ich Teil einer Gruppe war. Gemeinsam essen, lernen, lachen, plaudern, genießen, feiern mit Fremden, die sich nach drei Tagen gar nicht mehr so fremd anfühlten.

Sich ab und zu an vergangene Gemeinsamkeiten erinnern geben mir Kraft und Hoffnung. Ich werde gleich mal nachsehen, ob in Leck für 2020/2021 ein Silvesterseminar geplant ist. Einfach nur mal so!

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Der Schatten scheint stärker zu sein als das Licht. Mal sehen, ob es tatsächlich so ist:

Licht: meine Lieben alle noch da (wenn auch weit weg), ich bin mir selbst genug, ich habe Platz, Frühling, Fotoapparat, Licht, Sonne, Bücher, Musik, DVDs, Fernsehen, Farben zum Malen, Telefon, Auto, Fahrrad, Bewegung, genug zu tun, Zeit (ich bin übrigens eine Zeitmillionärin!), Gedanken, meinen Blog, Eure Blogs, Träume, relative Gesundheit, Gefühle, meine Rente, Optimismus, Erinnerungen, Landschaft, Abgrenzung, Alleinsein, Nachbarin zum Klönen (übern Gartenzaun) und zum gemeinsamen Spazierengehen ab und zu, gute Lebensmittel, mein Zuhause und Phantasie.

Schatten: Ungewissheit, Alleinsein, keine Pläne, keine Besuche, keine Termine, keine körperliche Nähe, Sehnsucht, Heimweh nach alten Zeiten, Sorgen um die Zukunft, schlimme Erinnerungen, Gesichtsmaskenabscheu, Pessimismus und Abgrenzung.

Licht überwiegt!

Ist das bei Euch auch so?

 

Ohne Ostern

Auf der Suche nach Ostern im Wendland fand ich folgenden Beitrag, der mich als Lüchowerin besonders freut😂😂😂

Meine Güte, wie lustig! Jeetzelstrand. habe ich das wirklich gehört?

Na ja, und dieses Lied gibt es schon auf dem Regenbogen, trotzdem, weil es so schön ist:

Und dann noch dies aus Dannenberg in Vor-Coronazeiten😂:

Ich kann es kaum fassen. Fremde Welten in meiner Nachbarschaft.

Sowieso, aber jetzt erst recht!

Und hier noch ein letzter Beitrag:

Ach, wie sehr wünsche ich , dass unsere Kinder sich bald wieder treffen können, in der Feuerwehr oder anderswo.

Und ich will auch bald wieder richtige Gesellschaft haben. In Lüchow oder anderswo!

Ja, das wird es wieder geben! Bis dahin eben Filmchen gucken…..

Frohe Ostern!

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Ein Päckchen zu Ostern habe ich noch nie bekommen. Heute schon. Ich freue mich so.

Nach einer langen Plauderei mit meiner Nachbarin und den vielen guten Osterwünschen auf dem Smartphone, fühle ich mich gut gerüstet, es mir richtig schön zu machen.

Ich wünsche Euch frohe andere Ostern!   Regine

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Ich mag nicht: blauer Himmel, Ostern, Sommerwärme im Frühling, blühende Bäume, Supermond, meine steile Gewichtszunahme, Süßhunger, Ruhe, Stille, Alleinsein, Corona.

Schlecht gelaunt genieße ich den Küchenfensterausblick.

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Schlecht gelaunt bin ich immer noch. Ich weiß aber: es wird besser im Laufe des Tages!