Ich mag die alten Weihnachtslieder, die ich als Kind gelernt und gesungen habe. Ich mag die alten Weihnachtsfilme, die wir uns ansehen, als meine Kinder noch Kinder waren. Ich mag auch die Bilderbücher aus dieser Zeit, besonders „Weihnachten mit Petze, Pelle und Pingo“, weil ich das so oft vorlesen musste. Die Bilderbücher von Findus und Petterson mag ich noch ein bisschen mehr. Besonders die Geschichte „Morgen, Findus, wird´s was geben“ liebe ich so sehr, dass ich es mir gerade herausgesucht und heute Nachmittag lesen werde. Oder morgen, je nachdem. Ich mag meine alten Bastelbücher, auch wenn ich nur noch selten bastle. Ich mag Adventskerzen und Zimtsterne. Ich mag Weihnachtsbeleuchtung, aber nicht die, die blinkt. Ich mag meine Weihnachtsengel und Weihnachtsmänner, die ich noch gar nicht aus ihren Kisten befreit habe. Wird jetzt höchste Zeit. Oder?

Ist schon seltsam, wie sehr der Geist der vergangenen Weihnachten jedes aktuelle Weihnachten beeinflusst. Gelebte Weihnachten sind noch so präsent, wie keine anderen Familienfeste. Wieso eigentlich?

Wie kommt es, dass ich so nostalgisch werde? Manchmal mag ich sogar die neumodische Weihnachtswerbung, die meine kleine Sehnsucht nach dem Alten so gut bedient. Ich will den Advent und das Weihnachten nicht neu erfinden. Es soll am liebsten so bleiben, wie es immer war. Zum Glück schleichen sich jedes Jahr Neuerungen ein, so dass es wieder passt. Denn nichts bleibt gleich. Auch Weihnachten nicht.

Ein Gedanke zu “4. Dezember

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