Positives Gegengewicht

Nur immer positiv bleiben. Schöne Gedanken in die Welt schicken. Das kleine Glück genießen. Fröhlich in die Zukunft sehen. Dankbar sein. Mit Globuli die Schmerzen in den Griff kriegen. Mit gesunder Ernährung die Krankheit besiegen. Mich eingebunden fühlen im Großen und Ganzen. Das Leben in jeder Sekunde auskosten und genießen bis zum Abwinken. Negative Gedanken ausblenden.

Das alles fällt mir immer schwerer.

Vielleicht auf Nachrichten verzichten? Keine Zeitung mehr? Radio ausschalten?

Gelingt dann das Verdrängen besser? Vielleicht. Ist aber nicht so wahnsinnig sinnvoll.

Also schnappe ich mit meinen Fotoapparat und schaffe mir ein kleines positives Gegengewicht. Für den Augenblick hilft es.

Nicht wirklich. Aber ein wenig.

 

 

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10 Gedanken zu “Positives Gegengewicht

    1. Im Sommer habe ich selten Blumen in der Vase, im Winter aber schon. Wenn ich im Garten oder in den Feldern bin, fühle ich mich wohl. Die Zerstörung der „Natur“ ist aber auch hier kaum noch zu übersehen. Darum kann ich nicht mehr denken: „Ach, es wird schon nicht so schlimm werden.“ Es wird!

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    1. Ja klar, immerzu Frieden und Freude kann es nicht geben. Eierkuchen auch nicht. Furchtbarer Gedanke. Man könnte meinen Text so verstehen, ich meinte aber etwas anders. Vielleicht fehlt noch etwas, damit er verständlicher wird. Mal sehen…..

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  1. ich finde, wenn „glücklich sein“, positive Gedanken haben und eine positive Sichtweise Druck ausübt und zum Stress wird, läuft was falsch…. Allein der Anspruch immer glücklich sein zu „müssen“, immer positiv eigestell sein zu müssen ist in meinen Augen schon nicht richtig. Doch leider wird einem das immer mehr und immer öfter vorgegauckelt, dass es so zu sein hat. Hat nur nichts mehr mit den wirklichen Leben zu tun…..

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    1. Oh ja, das Dauerlächeln kann mächtigen Stress auslösen und nur positiv geht nicht. Ich glaube daran, dass sich das Positive und das Negative in meinem Leben ausgleichen. Mal gibt es von einem mehr, mal vom anderen und beides gehört zusammen. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe und bin. Diese Zufriedenheit kann ich spüren, wenn ich mich ins Private zurückziehe und die „Lage der Welt“ nicht so sehr an mich heranlasse. Aber sie gehört dazu, ich weiß.

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