Einleitung:

Ihr habt es sicher schon mitgekriegt: technisch und handwerklich bin ich kein Überflieger. Nicht mal begabt.😂

So habe ich auch kein gutes Verhältnis zu meinem Auto🚗. Zu viel Technik. Zu schnell. Also für mich. Zu gefährlich und unberechenbar. Ich fühle mich dem nicht so recht gewachsen. Fast bringe ich es öfter in die Waschanlage als auf die Straße.

Ja, Waschanlage kann ich. Tanken und in die Werkstatt bringen auch👍. Ab und zu muss das ja sein. Zum Nachgucken und zum TÜV und so. Nein, Reifenwechsel kann ich mir ersparen, seit ich Ganzjahresreifen besitze. Die genügen.

Warum ich mein Stehauto behalte? Es ist rot🚗. Und gemütlich, wenn ich mal an den See will🏊‍. Oder ganz viel einkaufen muss. Hier auf dem Land ist es sehr praktisch ein Auto zu haben, zum Beispiel wenn man mal Freundinnen besuchen will. Busse kann man vergessen und die Bahn sowieso. Ab und zu bewege ich mein Auto also und ganz selten werde ich mit ihm gefahren, wenn ich mal nach Hamburg muss und mich nicht selbst traue.

Ja, so bin ich. Ich liebe es, nicht selbst zu fahren. Es ist zu und zu schön, einfach nur zu sitzen und der Landschaft zuzuschauen, wie sie an mir vorüberzieht 😎.

Das war nicht immer so. Ich brachte mich schon einige Male selbst in den Urlaub! Sogar die Autobahn bewältigte ich💪. War aber immer ziemlich mit Stress verbunden.

Hauptteil:

Das will ich ändern. Ich möchte meinen Radius vergrößern. Unabhängig sein. Einfach losfahren können. Dieser Gedanke treibt mir schon die Schweißperlen auf die Stirn😰. Kann ich nicht einfach im Garten hocken bleiben?

Nein.

Ich kann ja noch nicht mal mein Fahrrad mitnehmen🚲. Das ist übrigens auch rot.

Rad mitnehmen? 🤔

Niemals habe ich mich um die Frage gekümmert, wie ich mein Rad mit dem Auto  transportieren könnte. Es schien mir unmöglich zu sein, mich damit zu beschäftigen. Zu technisch das ganze. Und mein Rad zu schwer. Und überhaupt. Kein Interesse. Kann ich sowieso nicht.🙈

Gestern platzte meine Denkblockade, denn ich entdeckte meine Anhängerkupplung. Die war natürlich schon immer da, wurde von mir aber geflissentlich übersehen. Also, ich entdeckte gestern meine Anhängerkupplung und freute mich. Dann guckte ich im Internet nach, sah mir kleine Filmchen an und plötzlich erschien es mir realistisch zu sein: ich kann das auch! Einen Fahrradträger kaufen und anbringen💪💪💪. Und wenn es mit meinen Arthrose-Händen zu schwer sein sollte, kann ich mir Hilfe holen.

😲Aber doch lieber eine Nacht drüber schlafen, bevor ich mich weiter damit beschäftige! Ist doch ganz schön aufregend, so eine Neuerung für mein Auto zu planen.

Heute beschäftigte mich das Thema weiter. Es gibt so viel zu bedenken. Mein innerer Angsthase stampft mit den Füßen und zählt auf, was alles passieren kann. Der Kritiker traut mir das schon gar nicht zu, der Nörgler meint, ich fahre ja sowieso nicht Auto und das Innere Kind will das aber unbedingt! Ich prüfe, gucke, vergleiche und lerne die Wörter Adapter, Siebenpolig und dreizehnpolig. Ich wurschtle mich durch und lernte nebenbei so einigen technischen Kram😄.

Schluss:

Ja, ich habe es getan! Einen Kupplungsträger (auch das Wort war mir neu!) und Adapter zur Abholung bestellt. Wo ich ein Nummernschild machen lassen kann, weiß ich und wie man es anbringt, werde ich sehen🤓. Ich bin ja lernfähig, sogar wenn es um die Technik geht.

Und ich denke mir aus, wie schön das sein wird, wenn alles klappt.

Dann kann ich zumindest hier im Landkreis mal wieder weitere Touren unternehmen. Weil ich nicht schmerzfrei gehen kann, bin ich auch nicht mehr soviel unterwegs. Aber um den Arendsee mit dem Rad! DAS GEHT! Und um den Gartower See. Und an der Elbe entlang fahren. Und durch Salzwedel. Alles neue, realistische Möglichkeiten.💃

☝Vorausgesetzt, ich kann das Ding tatsächlich anbringen. Und den Adapter richtig einsetzen. Und das Fahrrad richtig auf den Fahrradträger bringen.  Und prüfen, ob die Rücklichter funktionieren. Und mich ins Auto setzen und losfahren.

Nein, ich fange nicht wieder von vorne an. Ich packe das! 💪

Nachtrag:

Ach du meine Güte, was habe ich da bloß wieder angestellt?😳

 

 

 

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14 Gedanken zu “Radius erweitern

  1. Super. So habe ich das auch mal gemacht: Fahrrad ins Auto (größeres Auto, leichteres Fahrrad) und dann bin ich so weit gefahren wie es ging und den Rest habe ich mit dem Rad bewältigt. Inzwischen mache ich es ähnlich mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln, also wenn es um gößere Städte geht. Wenn ich in stille Gegenden fahre, ja, dann brauche ich einen Rucksack voll Mut und sehr viel Planung für die Strecke. 😉

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