Was fange ich noch an mit dem Rest meines Lebens?

Soll es noch Veränderungen geben?

Oder bleibe ich in meiner Komfortzone?

Oder wage ich Sprünge ins kalte Wasser?

Geht das überhaupt mit meinem Zustand?

Oder schreibe ich doch noch einen Roman?

Oder veröffentliche einen Bildband?

Oder ein Kinderbuch?

Oder sortiere ich alte Briefe und schreibe meine Memoiren?

Oder male etwas Bedeutendes?

Oder ziehe ich um?

Will ich Abenteuer oder Ruhe?

Will ich hier oder weiter?

Weiter wohin?

Und mit wem?

Will ich Gesellschaft oder lieber nicht?

Ich will mein Leben anders gestalten.

Aber wie?

Und warum?

Wo ich es doch gerade so gut habe.

Weil alles so ist, wie es ist.

Verantwortung übernehmen, letztendlich der erste Schritt zur Besserung.

Aber will ich Besseres?

Ich weiß jetzt, wie schnell alles vorbei sein kann.

Soll ich abwarten oder machen?

Beides ist gut.

Also?

 

Ich denke, ich gehe jetzt erst einmal duschen

und gucke, was der Sonntag so mit sich bringt.

Und dann sehe ich weiter.

 

 

 

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17 Gedanken zu “Das Leben gestalten

      1. Liebe Regina, ich kann dir aus Erfahrung sagen, man lernt es sehr schnell. Und es ist sooo schön, tun und lassen zu können was man will.
        Ich denke, das hat man sich nach einem harten Arbeitsleben auch verdient. 🙂

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    1. Ja, ich habe es im Kleinen auch schnell gelernt und heute genieße ich es Rentnerin zu sein. Wohlgemerkt im Ruhestand! Mit Betonung auf Ruhe, Stress hatte ich in meinem Leben mehr als genug. Mich treibt aber auch die Frage um, ob ich so weitermachen will, oder ob ich noch einmal etwas verändern möchte. Ich lebe allein und frage mich, ob ich mir nicht vielleicht doch lieber eine andere Wohnform suchen will. Das Leben in einer Gemeinschaft fehlt mir ja auch manchmal. Auf der anderen Seite finde ich es ganz wunderbar, alles so zu tun und zu lassen, wie es mir gefällt. Meine Ruhe zu haben. Zu mir zu kommen. Beides zu leben, also Gemeinschaft und Selbstbestimmung, wäre schön. Ich glaube daran, dass ich etwas Passendes für mich finde, wenn ich wach bleibe und rechtzeitig zugreife, wenn sich eine Gelegenheit bietet.

      Gefällt 2 Personen

      1. Genau! So machst du es richtig. Denn was passieren soll, passiert sowieso. Man muss nur ein bisschen geduldig sein, und abwarten können.
        Ich bin auch mit 60 von Frankfurt am Main in den hohen Norden gezogen, und habe es nicht eine Sekunde bereut.
        LG Gabi

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      2. Also, jetzt lebe ich doch schon ziemlich weit weg, nämlich in Lüchow-Dannenberg. Ist aber auch noch Norden, auf jeden Fall! Ich bin in Hamburg geboren und habe lange dort gelebt. Dann war ich zehn Jahre auf Föhr. Husum kenne ich von einigen Tagesausflügen ganz gut und immerhin habe ich in Schobüll einmal Urlaub gemacht. 🤫Könnte ich eigentlich auch mal wieder hin! In Husum decke ich mich übrigens häufig mit Krabben ein, wenn ich nach Föhr oder wieder nach Hause reise. Doch ja, ich bin nah genug dran, um Dir noch einmal zuzuwinken!

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      3. Na, da wäre doch ein gemeinsames Käffchen im Tine Café am Hafen bestimmt drin.
        Wenns dich mal wieder hier hoch verschlägt, sag einfach Bescheid,
        Ich freu mich einfach schon mal drauf.
        alles Liebe zu dir
        Gabi

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  1. Glück liegt in der Veränderung, diese kommt wenn wir bereit dafür sind. Sie kommt dann von aussen oder wir gehen spontan auf sie zu. Duschen statt grübeln ist immer gut 🙂

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    1. Genau, so sehe ich das auch. Glück liegt für mich aber auch im berechenbaren Alltag.
      Veränderungen sind manchmal so klein, dass ich sie gar nicht bemerke. Wenn es auch erst einmal nur um eine Erweiterung des Wissens oder der Gedanken geht, leiten sie vielleicht größere Veränderungen ein. Ab und zu denke ich, ich muss mich beeilen, weil meine Zeit immer knapper wird. Ich lasse mich aber von mir nicht mehr unter Druck setzen und mache weiter so, wie bisher! Liebe Grüße! Regine

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    1. Ja, liebe Priska, Deine Worte bestätigen meine Einstellung, so weiter zu machen, wie jetzt. In meinem Tempo, das langsamer geworden ist, dafür mehr in die Tiefe geht. Ich gehe noch, auch wenn ich nicht weiß, wohin genau. Manchmal denke ich, dass noch so wenig Zeit bleibt…..aber auch der Gedanke ist o.k.! Liebe Grüße! Regine

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  2. Liebe Regine,

    ich verstehe deine Überlegungen und Fragen sehr sehr gut, stelle mir zur Zeit manchmal ähnliche, obwohl meine Situation eine andere ist und ich noch im Arbeitsprozess bin, voraussichtlich zumindest die nächsten zwei Jahre noch.
    Ich finde es einfach gut, dass du die inneren Fragen zulässt und dir Gedanken machst. Wahrnehmen ist das erste, dann die Augen offen halten und offen auf Neues zugehen.
    Sowohl alles beim Bekannten zu belassen hat seinen Reiz, als auch Neues zu wagen. Du wirst es merken, wenn es Zeit ist für einen nächsten Schritt.

    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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