Ich bin dann mal weg!

Nein, nein, nein

mir fällt so gar nichts ein

was die welt jetzt wissen müsste

meine gedanken sind so triste

morgen mache ich mich auf die socken

die langersehnte knie-op tut locken

daran will ich gar nicht denken

und mir lieber ruhe schenken

aber ich muss jetzt ganz viel machen

es warten all die wichtigen sachen

die noch zu bedenken sind

ach wär ich doch wieder kind

aber erwachsen muss ich sein

und mich auf die klinik freun

ich mache bekannt zu diesem zweck

ich bin dann mal weg!

 

 

 

 

 

Das Leben will uns glücklich sehen

In ein paar Stunden gebe ich mein Haus in neue Hände. Erstaunlich, wie emotional ich reagiere. Da kommt mir dieser Text doch sehr gelegen und weil ich ihn so schön finde, hole ich ihn auf den Regenbogen. Danke Puremself, dass ich das darf!

puremyself

Schau es dir genau an. All das, was du verloren hast.
Und dann, dreh dich um und sieh all das, was du gewonnen hast.

Es hat mit Loslassen zu tun, glaube ich, wenn wir nicht aufhören können, zurück zu schauen. Zurück schauen ist festhalten, irgendwie die Veränderung noch nicht akzeptieren wollen. Das tut weh. Es ist wie am Abgrund hängen mit wunden, schmerzenden Händen und immer noch nicht loslassen. Nur sind es beim Zurückschauen nicht die Hände, sondern das Herz.
Ich finde es wichtig, zurück zu schauen. Wirklich. Für mich bedeutet es auch irgendwie Abschied nehmen. Genau hinschauen und wissen, was ich verloren habe. Es würdigen, aber auch all die Gefühle zulassen, die hochkommen. Trauer, Wut. Es gehört dazu.
Wenn es uns schwer fällt, loszulassen, dann war das etwas, was uns viel bedeutet hat. Etwas, was ein Teil unseres Lebens war. Ich finde, das darf uns schwer fallen.

Und dennoch…

Ursprünglichen Post anzeigen 381 weitere Wörter