Ich bin mit meinen Vorbereitungen fast fertig. So früh wie nie zuvor! Die Kerzen für den Adventskranz liegen bereit und die Geschenke auch. Die Dekoration wartet allerdings noch gut verpackt in ihren Kisten, denn vor dem Totensonntag kommt sie bei mir nicht raus. Da bin ich stur.

Na gut, der Draußen-Wichtel steht schon draußen im Regen. Er konnte es absolut nicht mehr abwarten.

Und der erste Engel wollte unbedingt seine Vorfreude auf die weihnachtliche Zeit mit mir teilen.

DSC_0006Und einen Weihnachtsstern habe ich mir auch schon besorgt. Ich hoffe, er hält sich besser als der vom Vorjahr. Der hatte pünktlich zum Fest sein vorletztes Blatt abgeworfen. Aber ich bin zuversichtlich.

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Alles ist also bereit. Nur wie mein Weihnachten nun konkret abläuft, das weiß ich heute noch nicht. Trotzdem bin ich gelassen. Ich lasse es so kommen, wie es kommt. Das macht mich stolz, denn diese Gelassenheit fehlte mir bisher. Ich konnte mich erst in dem Moment wirklich auf Weihnachten freuen, nachdem das Programm fest verabredet wurde. Jetzt bin ich davon überzeugt, irgendetwas und irgendjemand wird schon kommen. In diesem Jahr fiel es mir ausgesprochen leicht, Geschenke auszusuchen. Ein Indikator dafür, dass ich Verhältnisse geordnet und Beziehungen verbessert habe. Auch darin bin ich gelassener geworden. Ich lasse es sein, wie es ist und siehe da, es ist viel besser, als ich dachte.

Vielleicht bin ich auch nur so gelassen, weil ich Silvester fest geplant habe. Ich fahre mit einer Freundin nach Föhr. Auf dieser Insel heiratete ich vor vielen Jahren die Liebe meines Lebens und brachte dort auch meine Kinder zur Welt. Föhr bedeutet mir also sehr viel. Ich wollte in diesem Jahr mal wieder Silvester auf dem Sandwall in Wyk feiern. Draußen mit vielen Menschen und Musik und Sekt und Meer. Mit Sicherheit treffe ich mindestens eine Freundin, vielleicht auch noch Bekannte und ehemalige Kollegen. Und das besten ist: einer meiner Söhne kommt mit seiner Freundin mit. Das ist mein größtes Weihnachtsgeschenk!

Ach so, jetzt bin ich aber vom Thema abgekommen. Das Thema sollte eigentlich die Vorfreude auf die Vorfreude sein.

Wie steht es mit Eurer Vorfreude? Könnt Ihr Euch vor Freude auf die Vorfreude gar nicht einkriegen oder würdet Ihr Weihnachten am liebsten abschaffen?

 

37 Gedanken zu “24. November 2017

  1. Liebe Regina, ich mag die Vorweihnachtszeitt. Die Vorfreude liebe Freunde und Familie zu treffen. Kekse zu backen und ab kommenden Montag die Wohnung weihnachtlich zu schmücken. Advent ist für mich persönlich die Vorfreude auf den Hl. Abend .LG Sabine

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  2. Ich liebe die Adventszeit und Weihnachten. Dekoriert wird aber auch erst nach Totensonntag. Ab da gibt es auch den Startschuss für die ein oder anderen Leckereien. Vorher ignoriere ich all das in den Läden.
    Ich freue mich aufs Dekorieren, Plätzchen backen, etliche Weihnachtsessen mit Freunden und natürlich Besuche auf den vielen schönen Weihnachtsmärkten.

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    1. Ja, liebe Nati, das hört sich gut an. Ich mache es ähnlich. Die Weihnachtsmärkte allerdings lasse ich weitgehend aus gesundheitlichen Gründen aus. Aber einen (Lüneburg) werde ich vermutlich besuchen.

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      1. Ja, mach das unbedingt, wenn Du Lust dazu hast. Mir hat der Adventskalender so viel Spaß und weihnachtliche Gefühle gebracht! Ich will das in diesem Jahr noch einmal machen. Und diesen alten werde ich in den Blog des Herzens bringen. Darauf freuen sich meine kleinen Gesellen schon! Liebe Grüße! Regine

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      2. Ich bin mir immer noch nicht sicher was ich machen werde. Ich denke eher ich nehme nur die Adventssonntage und schau dieses Jahr was die anderen zur Weihnachtszeit bringen. Ein paar Tage zum Überlegen habe ich ja noch.

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  3. Vorweihnachtszeit… Ja, ich mag es auch gerne. Dieses Jahre werde ich zwar keine Plätzchen backen – habe ich zumindest nicht vor, aber vielleicht überkommt es mich ja auch 😉 Die Kerzen für den Kranz habe ich schon einmal gekauft. Den Kranz hole ich nächste Woche in der Hoffnung, dass er bis Weihnachten und darüber hinaus „aushält“. Und für die Weihnachtsfeier in der Arbeit darf ich im Chor mitsingen. Das ist auch ein kleines Stück Vorfreude. Freudvolle Zeit wünscht dir Ulrike

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    1. Hallo Ulrike, die Hoffnung, dass der Kranz bis Weihnachten frisch bleibt, habe ich jedes Jahr. Bisher blieb Heiligabend immer Trockengeäst übrig. Dafür waren die Weihnachtsbäume dann wenigstens grün und saftig. Vielleicht ist es dieses Jahr besser, denn es fehlt ja irgendwie eine Woche…..Im Chor Weihnachtslieder singen hebt die Stimmung. Ich hätte auch Lust dazu, fällt mir gerade so ein. Vielleicht gucke ich mal in unser Mehrgenerationenhaus, dort gibt es einen Senioren-Singkreis. Besser als nichts…… Dir auch eine schöne, friedliche Zeit! Regine

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  4. Diese Zeit hat stets etwas unwirkliches. Der Alltag läuft auf Hochtouren und lässt keine Besinnlichkeit zu, das fehlende Licht trägt auch nicht dazu bei, die Stimmung zu heben. Auch schimmert das alljährliche Dilemma wieder durch, von wegen der Geschenke. Ich kriege das im Kreis meiner Lieben nicht durchgesetzt, darauf zu verzichten.

    Am liebsten würde ich mir eine Höhle suchen, bis Neujahr …

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    1. Ich bin auch eher ein Weihnachtsmuffel. Aber vielleicht liegt das auch an meiner Abwehr gegen die Konsumsucht und aufgezwungene Weihnachtsstimmung in den Läden, was eben gar nichts mit Besinnung zu tun hat. Weihnachten M U S S alles toll und besonders groß und der tollste Baum und überhaupt …
      Vielleicht, in einer anderen Zeit, in einer anderen Gesellschaft, wenn es wirklich um Besinnung ginge, würde ich anders empfinden. Denn eigentlich wäre das doch eine schöne Sache: durchatmen, zurückblicken, auch die anderen sehen. Statt dessen „kaufen, kaufen, kaufen“, so scheint es mir.

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    2. Ja, ich weiß, was Du meinst. Bei mir ist es jetzt zum Glück anders, denn ich kann alleine selbst bestimmen, wie ich mir den Advent gestalten will. Dabei fehlt mir manchmal allerdings meine Verwandtschaft und ich hätte gerne etwas mehr Trubel. Das war ja früher ganz anders. Meine Güte, purer Stress in der Schule und Zuhause wollte ich den Kindern ja auch noch Weihnachtsstimmung zaubern. Heiligabend war ich oft einfach nur erschöpft.
      Was mich immer wieder an dieser Zeit erfreut ist die Erinnerung an meine eigenen Kinderweihnachten. Das haben meine Eltern gut gemacht!
      Hier gibt es übrigens zahlreiche Höhlen für Weihnachtsmüde…..Liebe Grüße aus dem dunklen, nassen Wendland! Regine

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  5. In diesem Jahr freue ich mich sehr auf die Advents- und Weihnachtszeit. Stress habe ich nicht, ich mache den Konsum-Hipe nicht mit. Ich schenke nur denen etwas, die mir sehr sehr lieb sind. Da ist es dann ganz einfach und macht mir Freude. Keine großen Geschenke. Für die Vögel draußen schmücke ich einen Baum oder Strauch mit Äpfeln, Erdnüssen und anderen Leckereien.

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  6. Ich freue mich auch. Wer hätte das gedacht. Im realen Leben ist zwar unheimlich viel los und die Jungs haben wirklich viel zu tun in der Schule, aber wenn ich dann daheim bin, dann ist das fast, als würde ich die Zeit anhalten. Tür zu und der Wirbel bleibt draußen. 🙂

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    1. Super: Tür zu und abtauchen in die weihnachtliche Entspannung. So soll es sein. Weihnachten mit Kindern ist doch immer noch am schönsten! Ich wünsche Dir eine friedliche Zeit im Kreise Deiner Lieben und Misi kommt wohl bald wieder nach Hause? Ich brauche ihn hier. Als Kindersatz sozusagen….

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  7. Schön, daß du so viel Gelassenheit ernten kannst ! Das klingt reichlich entspannt und wirklich nach Vorfreude. Bei mir wechselt es immer mal. Im Prinzip finde ich die Vorweihnachtszeit schön. Ich habe vor zwei Wochen einen Klöben (Christstollen gebacken, Hamburger Wort dafür) und Kekse gestern, obwohl ich leicht im Streß bin und gar keine Zeit habe. Das Kekse backen habe ich erst letztes oder vorletztes Jahr entdeckt und es macht mir Freude 🙂 Die Deko bleibt leider oft auf der Strecke. Ich hätte sie gerne, aber dann herrscht doch so viel Arbeit und Chaos, daß das ein wenig unter den Tisch fällt. Dabei hätte ich schon gerne mehr davon. Mal sehen, vielleicht kriege ich noch die Kurve 🙂 – Was mir noch dazu einfällt: ja, der Konsumhipe hat mit Besinnung nicht viel zu tun, aber ich glaube, es ist an uns selbst, uns zu besinnen und zu gucken, was uns (in dieser Zeit der Rückschau und des winterlichen Rückzugs) wichtig ist 🙂 Und sich nicht von seinem Umfeld dabei vom Weg abbringen lassen ! Viel Freude noch mit deinen kleinen Freunden 🙂 LG

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    1. Na ja, für Dich ist die Adventszeit natürlich arbeitsintensiv. Vielleicht konntest Du Dich beim Backen ein wenig entspannen. Und lecker sind die kleinen Sünden ja noch dazu. Ich habe noch nicht gebacken, weil ich immer alles gleich aufessen muss, was süß und lecker ist.
      Ich denke auch, dass alle, die über Weihnachtsstress klagen (ausgenommen die, die dafür extra viel arbeiten müssen, weil sie ihr Geld damit verdienen), sich überlegen könnten, ob der Stress wirklich nötig ist…Jetzt muss ich selbst grinsen, denn früher hatte ich auch Stress pur. Jetzt kann ich mir den Advent ja wirklich selbst gestalten. Und manchmal, das muss ich zugeben, hätte ich gerne ein wenig mehr Trubel und Verwandte um mich herum. Mach es gut und behalte die Nerven! Eine schöne Zeit! Regine

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      1. Die Erwartungen sind oft zu hoch. Da kann man sich dann prima gegenseitig hochschaukeln mit dem Streß…schade eigentlich ! – Ach, wer weiß, vielleicht ergibt sich ja noch was mit familärem Trubel. Für Sylvester siehts ja auch gut aus bei dir 🙂 Danke für die Wünsche !! Ich geh mal meine Nerven ölen 😉 Liebe Grüße, Almuth

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      2. Nerven ölen ist gut! Wenn ich keine bestimmten Erwartungen und Wünsche habe, ergibt sich jede Menge. Das erfahre ich gerade und ich freue mich über den Trubel, der sich für die nächste Zeit ankündigt. Eine schöne Woche wünscht Dir, liebe Almuth, Regine!

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