Dienstag, 21 Grad

Dienstag, 21 Grad

Nein, ich fotografiere keine bunten Blätter mehr!

Na gut, ging nicht anders. Es ist aber auch immer wieder zu und zu schön!

Aber es gibt auch:

Zuhause begrüße ich den Herbst ganz herzlich, weil er sich bis 17.30 Uhr immer noch wie Sommer anfühlt!

Neues Projekt

Neues Projekt

Wenn Ihr hier  in die  Kommentare guckt, könnt Ihr einen netten kleinen Dialog zwischen Thomas und mir finden. Thomas schrieb: Vielleicht starten wir eine Blog-Initiative…“Herz oder Hirn…“ Die Idee war ja ganz wunderbar! Dann hat mein Hirn wieder viel zu tun, um daran zu wachsen. Mit der Planung. Mit der Einrichtung einer neuen Seite. Und wie mache ich das nur und hoffentlich komme ich mit der Technik zurecht und und und….Und dann war alles blitzschnell fertig. Ein neues  Projekt  ist heute entstanden. Ruckzuck , weil Thomas das kann!

Wir wollen über das Herz schreiben und über den Verstand. Passen die beiden überhaupt zusammen und wenn nein, wie einigen sie sich? Wir wollen Euch einladen aktiv mitzumachen. Vielleicht mag sich jemand anschließen und Mit-Autor werden. Vielleicht werden wir ganz viele, die mit Verstand ganz herzlich schöne Beiträge liefern. Ich bin gespannt und freue mich auf das neue Projekt!

Wenn Ihr schauen wollt, was wir uns ausgedacht und Thomas so schön gestaltet hat: HIER

 

Misi zaubert

Hallo Leute, heute ist Frau Holle dran. Ich sitze seit Stunden und bin ganz zerschunden. Schön, dass sie nun auch grün ist. Kann sie mal sehen, wie das so ist. Am schwersten war es, dieses blöde Bild so abzuspeichern, dass ich es hier hochladen kann. Daran arbeitete ich den ganzen Vormittag und nun muss ich aber los zu meinem Gartentor. Mit dem PC hat man kein Zeitgefühl mehr. Geht es Euch auch so?

Hoffentlich gefällt Euch mein Bild von Frau Holle! Schönes Wochenende! Euer Misi (Gartenhänger und ab heute PC-Künstler).

erfassen

 

 

Na ja…..

Na ja…..

Das ist aber auch immer putzig mit Frau Holle. Nun hat sie ja schon lange ihren neuen Laptop und erst heute wollte sie mal sehen, was so alles in dieser Maschine steckt. Sie ist darauf gekommen, weil sie was ganz tolles bei  Weena  gesehen hat. Ich hörte sie murmeln: „Ich habe doch auch so was ähnliches auf meinem PC?“  Malprogramme hat sie gefunden und kam nicht zurecht damit. Bildbearbeitung hat sie gefunden und nun sitzt sie seit Stunden und tippt und macht und tut. Ich finde das langweilig und will lieber selbst mal ran. „Frau Holle, ich erzähle dir mal meinen Traum und Du machst uns allen ein Bild davon!“

Und das probierten wir dann auch und Stunden später kam das dabei raus. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

erfassenAlso, das mit den Fotos üben wir noch mal. Wie mein Traum sieht das nun wirklich nicht aus. Da ist noch Luft nach oben. Aber immerhin ist ein Anfang gemacht! Frau Holle sagt, sie kann nicht mehr. Ihr ist ganz schwindelig geworden. Schließlich ist sie zu alt für so was. Gut, dass sie mich hat. Sonst hätte sie schon längst aufgegeben!

 

 

Nun muss aber auch mal gut sein

Nun muss aber auch mal gut sein

Schon klar, man kann nicht ewig trauern. Ja, ein neues Leben muss man sich aufbauen, wenn das alte in die Brüche gegangen ist. Ja, man muss sich von alten Zielen, Wünschen, Träumen trennen, wenn sie nicht mehr aktuell sind. Man muss sich neue Ziele setzen. Man muss sich zusammen nehmen und abnehmen. Man muss nur positiv denken und schon werden die Schmerzen sich auflösen. Und man muss die Angsttörung einfach mal vergessen. Man muss ausgehen, sich Aufgaben suchen, Menschen finden. Man muss Sport treiben, sich mehr bewegen, gesünder essen. Aktiver sein. Noch aktiver! Sich Zeit nehmen ist gut, aber wie viel Zeit braucht es denn noch? Kann es denn nicht einfach mal gut sein, nach so vielen Jahren? Mach doch mal was. Geh mehr unter die Leute. Lass doch mal gut sein und los jetzt!!!!

Muss. Muss setzt unter Druck. Das MUSS muss weg.

Nun ist aber auch mal gut mit der Unzufriedenheit. Ich mach ja schon. In meinem Tempo. Mehr geht nicht. Muss auch nicht.

Schrecklich!

Schrecklich!

Hallo Leute, die Welt ist voller Schrecken! Hier einige Beispiele und die Erklärung, warum ich mir von Doktor Schreckweg Hilfe holen musste:

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Einmal rückte eine Froschfrau gleich mit ihrer ganzen Verwandtschaft an, wohlgemerkt zum ersten Date. Einmal flog ich aus der Qi Gong- Gruppe, einmal hatte ich solche Angst vor den Störchen, dass ich einen völligen Burnout bekam. Auch mit der Todesstrafe wurde ich schon belegt und musste zwei Wochen schweigen, um ihr zu entgehen. Einmal hörte ich das wahre Märchen vom Froschkönig und bekam furchtbare Angst vor den Menschenfrauen und zuletzt ging ich fast in der Heide verloren.

Aber das war alles nichts gegen gestern!

Als ich zur Arbeit wollte, machte Frau Holle ein ängstliches Gesicht. Sie sagte: „Misi, es ist ein schrecklicher Sturm angesagt. Bleibe lieber zu Hause, du darfst auch reinkommen.“ Ich wollte aber unbedingt zum Gartentor, denn es würden ja alle Frauen wegen Wetter drinnen bleiben und da die Störche sowieso weg sind, lag ein angstfreier Arbeitstag vor mir. Regen macht mir gar nichts aus, im Gegenteil,  er macht meine Haut so schön weich und glitschig.

Ich also los und mit bester Laune hängte ich mich über meinen Arbeitsplatz. Ich wollte gestern der beste Gartenhänger aller Zeiten sein. Einfach großartig und unübertroffen. Leider kamen nicht nur keine Frauen vorbei, sondern auch sonst keiner. Schade. Der Regen strömte und der Wind wehte immer heftiger. Meine Beine zappelten hin und her und ich musste mich ordentlich festhalten. Mist. Bald flatterte ich wie ein Fähnchen im Wind, nur noch verbunden mit den Pfoten am Gartentor. Ich kreischte. Der Sturm tobte oder war das schon ein Orkan? Er brüllte. Ich auch. Und dann konnte ich mich nicht mehr halten und flog davon.

Ich überkreiselte die kleine Stadt, bis ich in einem Baum hängenblieb. Nun war ich ein Baumhänger. Meine Güte. Mit letzter Kraft sicherte ich mir einen Platz in einer Astgabel und wurde hin und her geschaukelt. Ich verlor meine Farbe (Beitragsbild!) und mein Frühstück. Ich wollte sterben.

Dann wurde es still, der Himmel blau und die Sonne zeigte ihr schönstes Gesicht. Als wäre nichts gewesen. Ich schlaffte völlig ab und weinte. Bis ich eine bekannte Stimme hörte. „Da bist du ja, mein kleiner Frosch!“ Frau Holle stand unten und guckte hoch. Ich hing oben und guckte runter. Und nun? Frau Holle konnte nicht zu mir kommen (sie kann nicht klettern, weil sie alt ist) und ich konnte nicht zu ihr (ich kann auch nicht klettern, weil ich ein Frosch bin. Ich weiß, es gibt Frösche, die können klettern, ich aber nicht). Sollte das das Ende unserer Beziehung sein? Frau Holle spannte ihren Schirm auf und hielt ihn verkehrt herum unter mich. Ich sollte mich einfach fallen lassen. Ich sagte: „Ich bin doch nicht lebensmüde!“ und hing weiter in meiner Astgabel. Frau Holle stand wie festgetackert und hielt ihren doofen Schirm stur in die Höhe. Menschen blieben stehen. Hunde feixten und einer hob sogar sein Bein, pinkelte und grinste. Baumhänger haben es nicht leicht.

Dann kam die Polizei. Sie sagte: „Unangemeldete Versammlungen sind nicht erlaubt. Bei Sturm schon gar nicht. Hängende Frösche auch nicht. Wo kommen wir denn hin, wenn plötzlich die Frösche auch noch verrückt spielen?“ Ich sollte sofort herunter kommen. Die Polizei verstand das Problem nicht.

Dann kam die Feuerwehr. Die hatte eine Leiter. Ein ganz netter Feuerwehrmann pflückte mich aus der Astgabel und nahm mich mit auf die Erde. Frau Holle packte mich sanft in ihre Tasche und murmelte: „Wir müssen wirklich besser auf dich aufpassen, kleiner Misi!“ Ja, das finde ich auch.

 

Ich, das unbekannte Wesen

Ich, das unbekannte Wesen
  • Wie sieht mein Gesicht aus? Ich sehe es nur im Spiegel oder auf Fotos, aber ich sehe niemals mein wahres Gesicht. Das ist unmöglich.
  • Wobei: das meiste von mir kann ich niemals sehen. Aber vielleicht spüren, hören, riechen und fühlen.
  • Wie ist mein Leben in mich gekommen?
  • Wo enstehen meine Emotionen und wo bleiben sie, wenn sie sich gerade nicht bemerkbar machen?
  • Aus welchem Stoff sind meine Träume?
  • Habe ich eine Seele?
  • Wie funktioniert mein Gehirn?
  • Wie kriegt mein Körper das alles hin, was er tagtäglich hinkriegt?
  • ….und so weiter und so weiter. Ich bin mir nicht nur unbekannt, sondern ich bin dazu auch noch ein kleines Wunder.

Ich untersuche gerade Nacht für Nacht die folgende Frage :

  • Wie fühlt sich das Einschlafen an?

Ich komme nicht dahinter. Ich bemerke das Einschlafen entweder gar nicht oder ich werde sofort wieder hellwach, wenn ich mich zu sehr darauf konzentriere.

Nein, andere Probleme habe ich zur Zeit nicht!