Von Kühen und Schafen

Vor ein paar Tagen schien es, als wollte der Sommer noch lange bleiben. Das machte mich froh. Ich schaute bei meiner kleinen Kuhherde vorbei. Vier Kälbchen konnte ich entdecken. Schade, ich hatte nur meinen kleinen Fotoapparat dabei und darum gibt es nur ein Foto. Die anderen sind nichts geworden.

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Nebenan hielt sich eine kleine Schafherde auf. Der Schäfer war gerade dabei,  mit seinem Hund zu trainieren. Er, also der Hund, hatte scheinbar wenig Lust, zu gehorchen. Arme Schafe, sie wurden hierhin getrieben und wieder zurück. Lustig, wie immer alle zusammen blieben. Der Schäfer behielt die Nerven, bis der Hund sich auf seinen Job besann und sich bemühte, ein guter Schäferhund zu werden. Die Schafe verschnauften und der Schäfer besprach das mit seiner Herde.

IMG_1112Er tröstete sie und meinte, der Hund hätte schon gute Anlagen und bald würde er sie nicht mehr jagen. Die Schafe glaubten das nicht so recht, beschwerten sich und fanden das Ganze ziemlich unverschämt. Der Hund schlich davon und schämte sich.

IMG_1115Der Schäfer meinte, dass sich die Schafe nicht so anstellen sollten, sie sind ja schließlich auch keine Unschuldslämmer. Das wollten sich die Schafe nicht länger anhören.

IMG_1117Das betrübte den Schäfer und er sprach sehr eindringlich mit seinem Hund. Dieser versprach, es das nächste Mal besser zu machen.

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Diese Schafe wohnen gleich um die Ecke. Sie stecken ständig ihre Köpfe zusammen und manchmal auch in eine Futterschüssel.

IMG_1128Es gibt immer etwas zu bereden und manchmal lassen sich die gefiederten Freunde umhertragen. Sie finden es ganz gemütlich auf der lebendigen Wolle.

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Wichtig sind die Ruhezeiten! Die müssen unbedingt eingehalten werden.

IMG_1131IMG_1136Heute regnet es. Es ist ungemütlich draußen. Ich bin froh, keine Kuh und kein Schaf zu sein.

6 Gedanken zu “Von Kühen und Schafen

  1. An solchen Tagen wie heute möchte unser Mops auch kein Hund sein, aber das hilft ja alles nichts. Gassigehen muss halt sein.

    Zauberhaft dein Bericht, da geht mir das Herz auf. Natur ist doch etwas so Schönes, wenn sie auch in anderen Teilen der Welt gerade zerstört wird… 😦 .

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    1. Ja, noch sind wir Zuschauer der vielen Katastrophen. Aber wie lange noch? Ich denke, auch wir werden nicht mehr lange so weiteleben wie im Schlaraffenland. Die Zeiten werden und müssen sich ändern. Aber solange es so schön ist, werde ich es genießen. Auch mit meinem Unbehagen, das immer größer wird. Grüße den Mops und genießt den sonnigen Sonntag! Regine

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      1. Ich verstehe dich nur zu gut, denn das sind auch meine Gedanken. Hoffen wir, dass die Menschen doch noch vernünftig werden und ihr eigenes Umweltverhalten überdenken.

        Der Mops grüßt herzlich zurück und wünscht dir einen schönen Sonntag 🙂 .

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  2. Sehr schön, deine Geschichte, hiihi ! Mir war gar nicht bewußt, wie kommunikativ Schäfer, Schafe und „Schäferhund“ so sind. Herrlich !!! Ich hab mich köstlich amüsiert. Die Bilder sind auch sehr schön. Süß, wie sie zusammen futtern und verdauen 😉 Ja, hier ist ebenfalls Dauerregen und ich bin ganz froh über eine warme Stube.

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    1. Ich freue mich so, dass ich diese Tiere in meiner Nähe habe. Den Gedanken an die Massentierhaltung schiebe ich ganz weit weg, ich könnte es sonst nicht aushalten. Gerade, weil ich hier sehe, wie sie wirklich sind, die Tiere. Übrigens kommuniziert der Schäfer tatsächlich mit der ganzen Herde und sie hören auf seine Pfiffe und Zeichen. Wenn der Hund nicht dazwischenfunkt. Er wird es noch lernen, er war ja etwas übereifrig. Das kann ja passieren im ersten Lehrjahr! Liebe Grüße und schönen Sonntag!

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