Misi nimmt Abschied.

Na, dann bin ich ja mal gespannt, wann Frau Holle und Misi hier aufschlagen. Ob die mir wohl einen Rest vom Jägermeister übriglassen?

vro jongliert

Gruppenbild mit misi

Nach der abenteuerlichen Männerparty von Schweinehund, Lebens-Ernst und dem unerschrockenen Froschmann Misi müssen wir uns alle erst einmal erholen. Frau Holle und Misi hatten ein langes Gespräch über Störche aus Holz und jene, die nicht ganz so harmlos sind. Ich hatte ein ernstes Gespräche mit dem Schweinehund, dass die Konfrontation mit Holzstörchen nicht unbedingt die geeignete Methode ist, um Panikattacken zu bekämpfen. Auch zum Thema Autostoppen und den Konsum von Alkohol musste ich ihn ins Gebet nehmen. Er hat sich durchaus zerknirscht gezeigt, aber leid hat es ihm trotzdem nicht getan. Misi muss ein schreckliches Bild von den wilden Bergvölkern in Österreich bekommen.

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Frau Holle hat mich diesbezüglich beruhigt. Heinzelfrau Rosalind verbringt den Nachmittag mit Frau Holle im Garten. Sie zeigt ihr alles und danach sitzen sie Kaffee trinkend auf dem Gartensofa. Die Muse kümmert sich um den noch etwas müden Misi gekümmert. Und auch der Lebens-Ernst gesellt sich dazu. Er ist schließlich doch ein wenig…

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Ankommen

Ankommen

Die Zeit tut einen Wimpernschlag und der Urlaub ist vorbei.

Ruckzuck bin ich wieder im Landkreis. Gepäck wird ausgeladen und das weltbeste Fahrrad abmontiert. Umarmung. Tschüss. Bis bald! Mach es gut und weg ist sie, die uns so gut nach Hause gebracht hat. Vögel zwitschern, es ist viel wärmer als in Dänemark und im Hintergrund grummelt ein Gewitter. Ich schleppe Koffer und alles andere durch den Garten. Nebenan sitzt meine liebste Nachbarin mit ihren Kindern unter dem blühenden Apfelbaum. Sie lädt mich ein. Es gibt  Rhabarberkuchen und sehr schnell sitze ich bei ihnen am Tisch. Ich erzähle begeistert und alle finden mich braungebrannt und gut erholt. Dann regnet es.

Ich gehe zum Einkaufen, der Kühlschrank ist leer. Heute will ich mir auch einen Wein gönnen, zum Abgewöhnen.

Der Flieder blüht, die Blumen und Kräuter sind gewachsen. Ich hole meine dänischen Pilze und setze sie an ihre Plätze. Ein wenig Kitsch schadet nicht. Also mir nicht. Kunstbegeisterte würden sich schmerzhaft abwenden. Aber die sind ja gerade nicht hier. Meine gesammelten Steine werden auf der Terrasse zwischengelagert, es sind so viele, die kann ich drinnen gerade nicht unterbringen. Kein Wunder, dass der Koffer so schwer war. Die Muscheln kommen auf die Küchenfensterbank. Ach, wie war das schön am Meer. Seufz.

Ich bin voller Eindrücke und neuer Ideen. Eigentlich aber doch auch ganz glücklich wieder zu Hause zu sein.

Ich packe aus, sortiere alles wieder an seinen richtigen Platz und lege die schmutzige Wäsche in den Keller neben die Waschmaschine.

Ich bereite mir mein Abendbrot und setze mich zu meinen Zeitungen der letzten Woche an den Tisch. Tatsächlich, hier liegt der Beweis: ich war eine Woche weg. Kaum zu glauben. Ich habe die letzten sieben Tage keine Nachrichten gehört, gesehen oder gelesen. Was ist denn so passiert im Landkreis und in der Welt? Ich schaffe den „Montag“.

Ich mache den Fernseher an und öffne diese Tüte:

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Meine Güte, was für eine Mogelpackung, sie ist nur halb voll. Darauf habe ich nicht geachtet und viel Geld bezahlt. Ach Quatsch, egal. Tagesschau. Film. Halb konzentriert schweifen meine Gedanken immer wieder ab. Ich gucke ab und zu in diesen seltsamen ESC rein und schalte schaudernd weiter. Dieser Spektakel passt nun wirklich nicht in meine Stimmung.

Werbung für Muttertag. Ist morgen Muttertag?

Ich schlafe gut, wache aber früh auf. Mist, ich wollte doch ausschlafen. Ich öffne das Fenster. Ein Storch überquert gerade meinen Garten. Ich höre unseren Kuckuck das erste Mal in diesem Jahr. Wie schön, er ist wieder da. Kraniche trompeten in der Ferne und die Schwalben zwitschern umher. Letzte Woche waren auch sie noch nicht hier. Zum Glück ist es im Wendland auch wunderbar wunderschön und ICH MUSS ÜBERHAUPT NICHT MEHR ARBEITEN!!!! Ich kann weiterhin in Urlaubsstimmung bleiben. Zum Glück ist es wärmer geworden. Na ja, es regnet gerade, aber auch das wird aufhören. Dann werde ich mit dem Rad durch die Frühlingslandschaft fahren.

Ein Blick auf die Waage. Lustig, ich habe sogar ein paar Gramm abgenommen.

657 Urlaubsfotos sehe ich mir vielleicht gleich noch an und einige werde ich Euch später zeigen. Aber heute nicht mehr.

Ich stelle gerade fest: Heute ist Muttertag. Schließlich bin ich Mutter und das werde ich feiern. Der Kuchen taut auf und abends gibt es noch einmal ein Glas Wein. Ich werde auf meine Kinder……anstoßen kann ich ja nicht sagen. Also  gut, ich werde an meine Kinder denken. Ohne sie wäre ich nicht Mutter. Vielleicht telefonieren wir noch. Mal sehen.

Ich grüße alle Mütter und alle Kinder. Habt es gut miteinander.

Misi und die Störche.

Hier erfahrt Ihr mehr vom Männerabend. Außerdem werden die Fragen geklärt, was Bier bewirkt, warum manche Frösche total platt und Störche aus Holz sind. Und will Frau Holle ein Baby?

vro jongliert

„Frau Holle, du, wir brauchen ein Baby. Unbedingt.“ Misi ist kaum zu bremsen in seiner Begeisterung. Bei Frau Holle hält sich die Freude in Grenzen. Sie tut sich das sicher nicht mehr an. Jetzt hat sie sich ihr Leben so hübsch eingerichtet und überhaupt ist sie jetzt eher in dem Alter, wo man Enkelkinder hat.

„Ach lass doch Frau Holle und erzähl endlich“, mischt sich Rosalind ein. Misi redet ganz eifrig weiter. Er ist erst gestern angekommen und der Schweinehund hat ihn gleich wieder verschleppt.

„Also, der Sepperl …  Was ? Wie? Ich meine den Schweinehund. Der heißt doch Sepperl? Oder? Oder besser Josef. Sepperl klingt so nach kleinem lieben Rotzlöffel, meint er. Und er ist doch eigentlich ein ausgewachsener Sepp.“ Misi verliert sich in Erklärungen, aber dem nächtlichen Abenteuer sind wir noch keinen Schritt näher. Weil jetzt nämlich auch noch der Schweinehund über seinen Namen zu reden anfängt.
„Noch…

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Misi kommt und geht gleich wieder.

Misi, was hast Du nur gemacht? Ich ahne Fürchterliches…..

vro jongliert

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Eigentlich stand da zuerst ein anderer Titel. Aber meine Muse ist gar nicht begeistert. „Neiiiin!“, schreit sie entsetzt, „Nein! Nein! Nein! Du kannst doch Misi und du-weißt-schon-wen nicht in einem Satz nennen, Frau Vro! Nein, das geht gar nicht. Denkst du denn nicht an seine armen Nerven?“ Ich sehe schon ihre Trollfüsse aus den roten Schuhe gucken, so sehr regt sie das auf. Also kein Titel wie „Misi und der Storch“.

Hysterisch … oh Entschuldigung, meine Muse ist natürlich nicht hysterisch … noch einmal von vorne … theatralisch mimt die Muse den großen Beschützer für den kleinen reiselustigen Froschmann von Regines Blog. Er reagiert nämlich ziemlich panisch auf Störche und ist gerade dabei, diese Angst in erträgliche Bahnen zu lenken. Wobei … da fällt mir auf, dass ich von ihm heute noch gar nichts gesehen habe.

Gestern Nachmittag ist er in Begleitung von Frau Holle hier bei uns angekommen. Rosalind hat die beiden müden…

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Hektische Vorbereitungen. Misi kommt.

So schön von Euch zu lesen! Grüßt meinen Misi, wenn er kommt. Und Frau Holle natürlich auch.

vro jongliert

Im Hause von Frau Vro herrscht Aufregung. Misi, der Reisefrosch, hat sich angekündigt. Er kommt gemeinsam mit seiner Frau Holle. Beide sind in diesem tollen Blog Regenbogen und Freudentränen zu finden, in den man unbedingt mal reingelesen haben sollte. Einhörner gibt es da aber nicht, falls ihr wegen des Regenbogens darauf hofft. Wir hatten vor Weihnachten schon einmal das Vergnügen, dass uns Misi besucht hat. Ist ja viel lustiger als Winterstarre halten. Da haben meine glorreichen Vier Freundschaft mit dem Froschmann geschlossen.


Rosalind ist schon den ganzen Tag am Putzen und Backen und Vorbereiten, damit es an nichts mangelt. Meine Muse ist aus dem Häuschen. „Schau mich an, Frau Vro! Wie schlapp ich aussehe.“ Dabei hält sie mir anklagend die Strickpuppe entgegen. Sie will ein Lifting haben. Jetzt sofort. So kann sie sich ja nicht mehr unter Leute wagen, sagt sie. Obwohl ich mir dafür jetzt eigentlich keine Zeit nehmen will…

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Vorfreude

Vorfreude

Misi und Frau Holle sind eben zur Tür hinaus. Ruhe ist eingekehrt. Ich will auch weg. Morgen geht es los.

Was nehme ich bloß mit? Wie wird das Wetter? Kalt? Warm? Regen? Sturm? Für alles muss ich gerüstet sein, ……….Koffer ist voll.

Und es muss noch viel mehr mit. Kriege ich Schnupfen? Kopfschmerzen? Magenschmerzen? Blasen? Nehme ich Spiele mit? Brauche ich zwei Bücher oder mehr? Brauche ich wirklich zwei Fotoapparate, zwei Schlaf- und Badeanzüge? Sonnenhut oder Regenschirm? Eine Flasche Wein oder zwei? Mein eigenes Kopfkissen und welche Schuhe packe ich ein? Sonnenbrille, Lesebrille, Fernsehbrille. Cremes, Duschgel, Schminke, Bürste, Föhn, Spiegel und Pinzette nicht vergessen. Einfach nur Seife und Zahnpasta war einmal…..Geld, Ausweis, Stifte und Papier. Nehme ich meinen Laptop mit? Wenn ja, wozu? Brauche ich mein Fahrrad wirklich? (Ja, ja auf alle Fälle!)

Meine Güte, eine Woche will ich weg, nicht drei Monate! Nun reiße ich mich aber mal zusammen. Natürlich fahre ich nicht in die Wüste, sondern nach Dänemark. Dort gibt es alles zu kaufen!

Ich fahre nicht allein. Auch nicht zu zweit. Wir sind zu fünft. Fünf Frauen, die sich gegenseitig wenig bis gar nicht kennen. In dieser Zusammensetzung waren wir noch nie zusammen. Ich weiß überhaupt nicht, was auf mich zukommt. Die anderen auch nicht. Wir sind alle guter Dinge und nächste Woche wird es auch wärmer und die Sonne wird scheinen. Wenigstens ab und zu.

Ich freue mich sehr. „Das wird gut“, sagt mein Inneres Kind. Es ist gerade erstaunlich aktiv. Wie schön, Du Kleine, dass Du da bist!

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So, und jetzt habe ich mich lange genug vor der Arbeit gedrückt. Ich packe jetzt fertig und putze mein Haus ein wenig über und stelle das Bügeleisen ab und lasse gelassen alles auf mich zukommen.

Und die Gedanken an alle Katastrophen, die passieren könnten und was ich wohl vergessen haben werde, denke ich kurz und lasse sie ziehen.

Schließlich bin ich nur eine Woche weg!

Tschüß!