• sehen und erkennen
  • geboren werden und gebären
  • Familiengeschichte annehmen oder ablehnen
  • Systeme spüren
  • Schuld und Kriegstraumata der Eltern und Großeltern schultern und weitergeben
  • Vergebung und Aussöhnung
  • Berührungen innen und außen
  • Ablösung von Eltern und Kindern
  • Frauenwelten und Männerwelten
  • Eigenliebe, Nächstenliebe, Liebstenliebe, Kinderliebe, Elternliebe
  • Abgrenzung und Verschmelzung
  • spüren und alles fühlen, was geht, mitschwingen, aufnehmen, abgeben
  • Stärke und Schwäche zeigen
  • hinsehen und abspalten
  • Neues erfahren mit Leib und Seele
  • sich öffnen und verschließen
  • für sich sorgen und sich vergessen
  • die Toten und das Sterben
  • lebendig sein mit allen Sinnen

Das alles und noch mehr durchlebte ich in einem Wochenendseminar „Systemische Aufstellungen“.

Ich bin zutiefst berührt und beeindruckt von dem, was ich sah, hörte und vor allen Dingen spürte.

Ich bin froh, in so kurzer Zeit so viele Menschen so gut kennengelernt zu haben. Ich fühlte mich angenommen, auch wenn ich mich zeigte, wie ich bin. Verstellungen konnte es kaum geben.

Die Pausen forderten mich heraus. Am liebsten wollte ich mich zurückziehen. Manchmal gab ich diesem Impuls nach. Manchmal setzte ich mich einfach zu den anderen und es war gar nicht mehr so schwer, dabei zu sein und ins Gespräch zu kommen.

Heute ist mein „Regine-Verwöhntag“. Das Gefühl, ich und mein Leben sind ganz normal, auch wenn wir besonders sind, nistet sich ein und breitet seine wohligen Farben in mir aus. Der Verstand wusste dies schon längst, aber jetzt erst spüre ich es auch.

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31 Gedanken zu “Normal

      1. Kann sein. Heute scheint mir alles einfach zu sein. Das Gefühl, ich gehöre mit allem (was und wie ich bin) dazu, ist für mich in dem Wort normal ausgedrückt. Wobei man über den Begriff natürlich diskutieren kann. Das wäre aber eine andere Geschichte. Ich fühle mich heute normal. Und das fühlt sich gerade saugut an.

        Gefällt 4 Personen

    1. Da wären wir dann bei der Frage wer oder was „bestimmt“ eigentlich was normal und was unnormal ist….ist es nicht viel einfacher wenn wir mal wegkämen Dinge oder Menschen bzw. deren Verhalten zu bewerten? 😊

      Gefällt 1 Person

      1. Ich finde genau DA wo Du / ihr nun steht….denn JEDER Mensch ist als gut, voll-wertig und richtig gedacht….und ganz sicher hast Du viele tolle Talente und bist eine Bereicherung für Dein Umfeld so wie Du Dich sicher von Deinem Umfeld inspirieren lässt 😊 aber: ja, ich weiss….dieses Schubladendenken herrscht überall vor….umso wichtiger dort wo man selbst steht an den Schubladen zu rütteln und Frühjahrsputz zu veranstalten 😉

        Gefällt 3 Personen

      2. Ich merke jetzt immerhin meistens, wann ich beginne, mich oder andere zu bewerten. Ganz lassen kann ich es noch nicht. Darum tut es mir heute so gut, mich so zu nehmen, wie ich bin und war. Der innere Kritiker hat Pause.
        Ich denke, das ist alles, was ich tun kann. Auf die Kritiker und Nörgler meiner Mitmenschen habe ich sowieso keinen Einfluss. Wahrscheinlich können die mir nichts mehr anhaben, wenn ich meiner selbst sicher bin. Das ist oft ein langer Weg für uns alle.
        Petra, ich denke, ich kann es ganz gut nachvollziehen, was Du meinst. Ich schicke Dir einen kleinen Regenbogen für Euch drei (?)!

        Gefällt 3 Personen

  1. Das alles und noch viel mehr ? Das war aber wirklich ein pralles Wochenende. Das klingt eher, als würde es gerade mal in 3 Wochen passen – wenn man sich Mühe gibt. 😉 Dieses ‚Angenommen werden‘ und ‚Menschen kennen lernen‘ erlebe ich immer in Handpuppenkursen. Abgesehen davon, dass man neue Dinge lernt, ist es auch immer wieder eine Seelenkur.
    Ich freue mich für dich, dass du so ein wunderbares Wochenende hattest. Eine schöne Woche, wünsche ich dir 🙂 Zoé

    Gefällt 2 Personen

    1. In diesen Aufstellungen kann man sehr komplizierte Zusammenhänge ganz einfach darstellen und erspüren. Sprache spielt eine untergeordnete Rolle. Darum braucht man nicht so viel Zeit und ist trotzdem sehr wirkungsvoll.
      Aber egal, ob Puppenspiel, Malen oder Philosophie in der Gruppe….Seelenkur ist genau das richtige Wort dafür. Dir auch eine schöne Woche und liebe Grüße! Regine

      Gefällt 3 Personen

  2. Deine heutigen Ausführungen haben mich zu einem weiteren (87.)
    Gedankenspiel mit Worten anderer [ Diogenes u. Ildyko Enyedi ] herausgefordert …
    Erscheinungsdatum: 04.03.17 / Exklusiv heute > h i e r
    *
    Lebensführung

    Für die LEBENSFÜHRUNG
    brauchen wir VERNUNFT oder ZÜGEL …

    oder besser noch:

    Man muss ein RISIKO eingehen, wenn
    man wirklich leben will! !
    ___

    D A N K E !

    Gefällt 1 Person

    1. Gerne und ich danke Dir auch für Deine Gedanken auf dem Regenbogen, die bei Dir noch gar nicht erschienen sind. Mut und Lust zum Risiko fehlt mir oft. Aber Leben ist immer riskant, dann ist es ja eigentlich besser, man hat auch Spaß daran.

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  3. Eine Bekannte von mir macht gerade eine Ausbildung zur Heilprakterin Psychotherapie und hat mir schon von diesen Aufstellungen erzählt. Das ist ja nicht ganz ohne und meiner Meinung nicht anwendbar auf mich oder andere schwerst traumatisierte Menschen.Die Gefahr der Trigger und Retraumatisierung ist da einfach zu groß. Aber ich freue mich das es dir geholfen hat. Die meisten oben genannten Themen sind mir auch in meiner jetzt schon 10jährigen Psychotherapie begegnet, aber im geschützen Rahmen und in meinem Tempo. ♥♥♥

    Gefällt 2 Personen

    1. Ja, das stimmt. Ich denke auch, dass Aufstellungen nicht für alle Menschen geeignet sind und unter Umständen auch gefährlich werden können. Es gibt Therapeuten, die achtsam sind und welche, die es nicht sind. Vor ein paar Jahren hatte ich es auch schon mal mit einer Aufstellung versucht und das ging ziemlich schief.
      Heute bin ich stabil. Ich weiß, wie die Therapeutin arbeitet. Ich fühle mich aufgehoben und gestärkt.

      Gefällt 3 Personen

    2. Das ist ein wichtiges Thema was Du da ansprichst. Ich wollte selbige Ausbildung auch draufsatteln, aber aus finanziellen Gründen musste ich dann abbrechen. Grundsätzlich rät man Menschen mit akuten psychischen Problemen von solchen Seminaren ab. Aber wenn jemand sich stabil genug fühlt wie Regine kann es eine tolle Erfahrung sein. Allerdings sehe ich es etwas problematisch damit „so ganz allein“ gelassen zu werden nach dem Wochenende. Denn es kommt ganz sicher noch vieles hoch von dem erlebten. Gibt es da noch weitere Treffen, liebe Regine?

      Gefällt 2 Personen

      1. Bei Bedarf gibt es Vor- und Nachgespräche. Damit habe ich ein gutes Gefühl. Ich lasse Gedanken ziehen und Gefühle sich setzen. Ich habe ja auch Zeit und Ruhe. Mein nächster Termin ist am Donnerstag, 10.00 Uhr. Bis dahin kann ich mich treiben lassen. Wunderbar.

        Gefällt 1 Person

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