Misis Bericht 3. Teil

Misis Bericht 3. Teil

wortgeflumselkritzelkram

Und da bin ich wieder mit weiteren Neuigkeiten von meiner Tour, bei der ich von anderen Blogs berichte. Zur Zeit bin ich noch bei Sabine von Wortgeflumselkritzelkram, wie ihr seht. Hier und hier findet ihr meine ersten beiden Berichte.

Die Sabine führt eigentlich ein recht normales Leben. Sie geht vormittags arbeiten in einem Büro – da durfte ich übrigens auch mit und spinksen – aber das fand ich ziemlich langweilig. Die Gute sitzt einfach nur vorm PC und am Telefon. Und wenn sie gerade keine Rechnungen oder Angebote schreibt, hat sie in der Tat Zeit, um auch ein paar Blogbeiträge zu schreiben. Das – so hat sie mir verraten – empfindet sie auch als großen Luxus. Ich hab in der Zeit ein paar Qi-Gong-Übungen gemacht. Ich will ja nicht einrosten (und muss ein wenig Fett vom Wochenende abtrainieren…).

Wenn dann die Kinder mit den komischen Namen von der Schule…

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Hegel

Hegel

Wieder ein Wochenende in der Lernscheune. Hegel war das Thema. Der hat ja Bücher geschrieben, die noch keiner vollständig gelesen hat, weil sie so schwer zu verstehen sind. Ja.

Ich will die ersten winzigen Hegel-Eindrücke, die ich gewonnen habe, auch gar nicht weiter ausführen. Oder nur ein ganz klein bißchen. Zu groß ist die Gefahr, mich zu überheben. Ich hörte gut zu. Meine Gefühle fuhren Achterbahn und ich lernte. Meine Gedanken schweiften oft ab, kehrten aber immer wieder zurück. Ich genoss es mit allen Sinnen, ein Teil der vertrauten Gruppe zu sein. Hier herrscht immer eine ganz besondere Atmosphäre, die ich im Alltag so nicht kenne. So schön, das gemeinsame Denken und Diskutieren.

Unser Dozent gab eine kleine Einführung, die ich gut verstehen konnte. Ein paar Happen Original-Hegel zu lesen war schon schwieriger. Ich werde mich lieber an Interpretationen halten, wenn ich weiter einsteigen will.

Einiges kam mir bekannt vor, einiges habe ich auch schon gedacht. Einiges wurde bestätigt. Und einiges war einfach nur schön zu hören und zu denken.

Von Innen nach Außen und von Außen nach Innen. So habe ich es in meinem Blog geschrieben. Ich dachte damals daran, dass alles, was ich von außen wahrnehme, in mein Inneres dringt. Vielleicht nehme ich es nur wahr, weil ich es Innen schon habe. Ich gebe aus dem Innen auch immer etwas an die Umwelt ab. Es bedingt sich, ist ein ewiges Wechselspiel. Am Wochenende habe ich von ähnlichen Gedanken gehört.

Tag ist ohne Nacht nicht denkbar. Schwarz nicht ohne weiß und gut nicht ohne schlecht. Alles gehört zusammen. Ist ein großes Ganzes. Nicht voneinander zu trennen. Ja, das kennen wir. In diese Gedankengänge stiegen wir ein, arbeiteten uns Schicht für Schicht vor und füllten sie mit Beispielen.

Eindrucksvoll die drei Bedeutungen von „aufheben“. Ein Gedanke soll erst einmal gedacht werden. Dann wird er danach untersucht, welche Aspekte aufgehoben (im Sinne von negieren) werden sollen. Die anderen Aspekte werden aufgehoben (im Sinne von bewahren) und noch einmal aufgehoben (im Sinne von auf eine höhere Stufe heben).

Oder so.

Nicht für die Schule, Ausbildung und den Beruf zu lernen, sondern einfach nur aus Spaß an der Freude, das ist mein großer Luxus und etwas ganz besonderes. Die anderen empfinden es auch so. Das sah ich ihnen am Wochenende immer wieder an. Am Ende äußerten einige, dass sie ganz glücklich nach Hause gehen. Ich träume nach diesen philosophischen Wochenenden meist sehr intensiv. Ein Zeichen für mich, dass mein Innerstes erreicht wurde, dass es in mir arbeitet, dass sich etwas verändert und etwas Neues hinzugekommen ist.

Das war´s dann für dieses Jahr mit der Philosophie. Im nächsten Jahr geht es weiter.

Ich fühle mich heute entspannt und ich gehe wie auf Wolken. Wenn alles zusammengehört, wird sich auch alles fügen. Egal, welche Entscheidungen ich treffe. Egal, welches Puzzle ich lege. Egal, wann ich was mache. Egal, welchen Weg ich einschlage und welches Fortbewegungsmittel ich wähle. Hauptsache, ich bewege mich, egal in welchem Tempo. Und wenn ich die Verantwortung für mein Tun übernehme, dann ist alles gut.

So einfach ist das! Ist das so?

Misis Bericht 2. Teil

Misis Bericht 2. Teil

wortgeflumselkritzelkram

Hallo ihr Lieben da draußen und ein ganz großes Hallo an Frau Holle! Jetzt will ich mal weiter erzählen, wie es mir hier bei Sabine von Wortgeflumselkritzelkram so ergeht (hier findet ihr übrigens meinen ersten Bericht).

Am Wochenende war hier bzw. ist immer noch so einiges los: Der Räuberhauptmann und der Mann haben sich gestern um die ganzen Tiere gekümmert, die nicht hier leben, sondern irgendwo anders. In einem Wochenendhäuschen? So ganz habe ich das nicht verstanden. Auf jeden Fall gibt es da Schafe und Hühner und alles ist ganz matschig durch den vielen Regen in der letzten Zeit.

Und die Sabine und das Elfenmädchen mussten sich eine Schule anschauen. Da bin ich lieber nicht mit gefahren. So viele Menschen ist ja nix für mich. Da war das mit den Schafen schon lustiger. Und wie ich mit den Hühnern fangen gespielt habe. Danach habe ich ein ausgiebiges Schaumbad…

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Misis Bericht

Misis Bericht

wortgeflumselkritzelkram

Hui – hier kommt mein erster Bericht von meiner „Ich-besuche-andere-Blogger-Tour“

Seit gestern bin ich bei wortgkrtzel…öhm…gekritzelwort …moment, ich lese es noch mal nach….Wortgeflumselkritzelkram (ach, ich darf sie Sabine nennen – hätte sie ja auch gleich sagen können)…Ich bin also seit gestern bei Sabine und ihrer Familie zu Besuch. Und zum Glück lebe ich ja noch, weil…. kaum hatte ich geklingelt, und die Tür öffnete sich, hatte ich kaum Zeit, mich vorzustellen, da sah ich sie schon auf mich zu kommen.

Nein, nicht die Sabine, sondern zwei Monster ….Das eine ganz schwarz und fett und das andere schwarz-weiß und etwas weniger fett. Mindestens zwanzigmal so groß wie ich… Sie schlichen direkt auf mich zu und ich war schon kurz davor, meine kleinen Schenkel unter den Arm zu nehmen und einfach los zu rennen. Aber da hob mich Sabine kurzerhand hoch und kniete sich mit mir zusammen vor die zwei Monster…

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Liebster- Award

liebster_award

Die Betreiberin des Blogs  „Hallo liebe Wolke“  https://halloliebewolke.wordpress.com/page/2/    hat mich für den „Liebster Award – discover new blogs!“ nominiert. Danke. Ich lese diesen Blog furchtbar gerne und ich freue mich sehr über Deine Nominierung. Vielen Dank auch allen Lesern und Leserinnen des Regenbogens! Es ist schön, dass Ihr da seid. Es macht Spaß, bei Euch zu stöbern. Vor einem halben Jahr habe ich neue Welten kennengelernt.

Beim „Liebster Award“ geht es darum, ein paar Fragen zu beantworten. Nun, mal sehen, was haben wir denn da? Aha…
1. Worüber kannst du lachen?  Gute Frage. Schwere Frage. Es gibt Tage, an denen ich wenig zu lachen habe. Na gut, das kennen wir alle. Meistens schmunzle ich nur vor mich hin. Alleine lachen ist schwer, aber manchmal gelingt auch das. Situationskomik, ja, darüber kann ich lachen. Manchmal allerdings erst, nachdem sie vorbei ist. Wenn ich mit meinen Freundinnen spiele, dann lachen wir aus lauter Lust an der Freude. Das Kartenspiel kommt dann manchmal zu kurz. Im Kino lache ich gerne, in Gesellschaft ist es am schönsten.
2. Worauf möchtest du nie verzichten?   Familie und Freunde sind mir das Wichtigste auf der Welt. Meine Leute sind häufig nicht da, aber ich weiß, dass sie bei mir sind. Ich möchte nicht auf meine Freiheit verzichten. Meine Bücher würde ich nie hergeben, ach, eigentlich möchte ich am liebsten alles behalten, was ich gerade habe.
3. Was ist deine schönste Erinnerung, bevor du Mama wurdest?  Meine Jugend. Meine Clique, meine große Liebe. Aber das ist alles schon zu lange her. Ich bin 64 und meine Kinder sind längst erwachsen. Die Geburten meiner beiden Söhne gehören mit Sicherheit zu den allerschönsten Erinnerungen. Na, die Geburten selbst vielleicht nicht, aber die Momente, als ich die Neugeborenen das erste Mal im Arm hielt.

4. Was ist deine schönste Erinnerung, nachdem du Mama wurdest?  Auch das ist so lange her. Es gibt so viele Momente, an die ich gerne zurück denke. Heute bin ich immer wieder dankbar, wenn mir bewusst wird, dass es meinen Kindern gut geht. Dass sie ihren Weg machen. Dass sie unabhängig sind. Es ist gut zu wissen, dass ich als Mutter nicht perfekt war, aber trotzdem meinen Söhnen genug auf ihren Lebensweg mitgeben konnte.

5. Was bedeutet das Bloggen für dich?   Ein neues Hobby.
6. Wann hast du Zeit fürs Bloggen oder andere Blogs zu lesen?  Als Rentnerin habe ich ein Luxusleben. Ich kann meine Zeit frei einteilen. Ich kann machen, was ich will. So habe ich die Zeit für das Schreiben und Lesen, die ich mir nehme. Ist das nicht toll? Manchmal verbringe ich mit diesem neuen Hobby viele Stunden am PC. Merkwürdig, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat.

7. Hast du durch das Bloggen etwas über dich gelernt?  Ja, ich habe viel gelernt. Die Technik zu beherrschen, mich einzuarbeiten. Alles alleine hinzukriegen war nicht einfach. Wie man das mit den Links macht, weiß ich immer noch nicht. Aber das war ja gar nicht die Frage. Was habe ich über mich gelernt? Ich bin mutiger geworden, zu zeigen, was in mir steckt. Es ist mehr, als ich selbst wahrnehme. Ich kann meine Gedanken formulieren und sie werden gelesen. Ich werde bald den Mut aufbringen, eine Schreibwerkstatt „zu eröffnen“. Mich auch in der realen Welt mit meinen Texten und Fotos an die Öffentlichkeit zu wagen, ist ein ziemlich großer Schritt, den ich ohne das Bloggen nie auch nur angedacht hätte. Ich freue mich so darüber!
8. Was macht für dich einen guten Blog aus?  Ich habe mir ein paar Blogs ausgesucht, die ich regelmäßig lese. Es gibt noch eine Fülle anderer guter Blogs, aber erst einmal genügt mir meine Auswahl. In meinen Lieblingsblogs haben die Autorinnen und Autoren etwas zu sagen. Die Texte wirken authentisch. Ich mag humorvolle Blogs, was nicht heißt, dass hier nicht auch ernsthafte Themen angesprochen werden. Gute Blogs wecken mein Interesse. Es ist dann immer ein wenig so, als ob ich Bekannte treffe, mit denen ich richtige Gespräche führen kann. Ich finde es prima, etwas aus dem Leben anderer Menschen zu erfahren. Zu lesen, wie sie sich mit sich und ihrer Umwelt auseinandersetzen. Ich mag die Kunst, die in der Bloggerwelt verbreitet wird. Und da sind richtig, richtig gute Sachen dabei! Finde ich.

9. Was nervt dich an anderen Müttern/Eltern?  Helikoptereltern nerven mich. Als Lehrerin habe ich jede Menge davon kennengelernt. Furchtbar.

10. Was bewunderst du an anderen Müttern/Eltern?  Ich bewundere Euch Mütter, die noch die Zeit finden, so wunderbare Blogs zu schreiben! Ich lese sie so gerne, obwohl es nicht mehr meine Welten sind. Sie waren es aber einmal……

Ich nominiere:

https://agnesblogsite.wordpress.com/

https://gertrudtrenkelbachblog.wordpress.com/

https://naturaufdembalkon.wordpress.com/

https://fruchtigherb.wordpress.com/

wortgeflumselkritzelkram

Meine Fragen:

  1. Welche Werte sind Dir wichtig?
  2. Was ist typisch für Dich?
  3. Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
  4. Worüber hast Du Dich zuletzt geärgert?
  5. Was hältst Du von Weihnachten?
  6. Worauf würdest Du gerne verzichten?
  7. Was ist für Dich ein guter Blog?
  8. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
  9. Hast Du ein Lieblingsmärchen? (Lieblingsgeschichte, Lieblingsroman)
  10. Wenn Du Königin von Deutschland wärst, was würdest Du als erstes ändern?

Viel Spaß!?

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Die Regeln für alle „Liebster-Award“-Neulinge sind folgende:

Der Liebster Award ist eine Blogartikelserie, in der sich Blogger gegenseitig Fragen stellen und weitere Blogs mit neuen Fragen nominieren. Das Ziel ist die Vernetzung untereinander und die Leser können so mehr über den Blogger und seine Beweggründe erfahren.

– Verlinke die Person, die dich nominiert hat
– Beantworte die 10 Fragen die dir gestellt wurden
– Nominiere 5 Blogs (oder weniger), die weniger als 200 Follower haben und mach sie darauf aufmerksam, dass du sie nominiert hast
– Erstelle 10 (eigene) Fragen für die Nominierten

Misi zieht ein ….

Misi zieht ein ….

Das erste Lebenszeichen von Misi. Bin ich froh…..

wortgeflumselkritzelkram

Heute ist ein wahnsinnig aufregender Tag für unsere ganze Familie und mich. Wir bekommen vorübergehend ein neues Familienmitglied.

dsc_0042-3Misi von Frau Holle zieht durch die Lande, schaut sich bei anderen Blogs um und berichtet darüber. Heute soll er ankommen – leider hat er keine genaue Uhrzeit genannt. Und jetzt sitze ich hier wie auf heißen Kohlen. Heute Nacht habe ich das Haus geputzt, die Katzen gebürstet, ein Plätzchen im Wohnzimmer frei geräumt (damit das Reiseterrarium Platz hat), Fliegen gefangen (oder was ißt Misi? Ich muss ihn unbedingt fragen…), das Elfenmädchen und den Räuberhauptmann instruiert.Die sind auch ganz aufgeregt. Mein Mann hat nur genickt.

Mal sehen, wie lange Misi bleibt. Hat uns auch keiner gesagt. Und hat er es lieber warm oder kalt, Zimmertemperatur? Sollte ich ihn nachts lieber mit hoch zu uns nehmen? Nicht, dass er sich einsam fühlt…. Hach – so viel Verantwortung…

Oh, es klingelt ….

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Misi bewirbt sich

Misi bewirbt sich

„Och Frau Holle, bitte, bitte, biiiiitte!“ „Aber du bist doch gerade erst eingezogen, nun willst du schon wieder weg?“ Frau Holle machte große Augen. Eine Träne löste sich, kullerte ihr die Wange entlang und platschte auf den Tisch. Na, das stimmt nicht, aber große Augen hatte sie. Mit denen blickte sie mich an. „Ich weiß doch gar nicht, wie das gehen soll!“

Petra (http://de.gravatar.com/piri) hatte die Idee. Ich war Feuer und Flamme. Ich hüpfte durch das ganze Haus. Ich jubelte und schlug Purzelbäume. Statt zu erstarren öffnet  sich die ganze Welt für mich. „Wie soll ich das bloß umsetzen?“ seufzte Frau Holle. Petra hatte die Lösung: „Frag nach wer Missi aufnehmen möchte, schick ein Begleitbuch mit und bitte die Menschen in Missis Namen zu berichten.“ „Bitte, Frau Holle, bitte, bitte, bitte!“ Frau Holle schüttelte den Kopf, seufzte: „Hätte ich ihn bloß draußen gelassen!“ und setzte sich an den PC.

Ich darf verreisen! Ich darf Euch besuchen! Ich darf vielleicht sogar ein Praktikum machen. Ich werde berühmt. Ich bin der größte FROSCH  ALLER  ZEITEN. ICH  HABE…….“ Frau Holle meinte, jetzt sei es aber mal gut und wir müssten erst mal fragen, wer mich überhaupt für ein paar Stunden oder Tage aufnehmen möchte .

Also, Frau Holle und ich fragen brav mal an:

    1. Wer möchte mich aufnehmen?
    2. Wer möchte in meinem Namen über sich und ihren /seinen Blog schreiben?
    3. Wer lädt mich in sein/ihr Zuhause ein und lässt mich berichten? Vom Zuhause und vom Blog?
    4. In welchem Zeitraum?
    5. Ist das nicht eine tolle Schnapsidee?

Frau Holle will nach einem Reise-Terrarium Ausschau halten. Sie will überlegen, was ein Begleitbuch sein könnte. Vielleicht könnt Ihr ihr auf die Sprünge helfen. Frau Holle ist noch nicht so geübt in solchen Dingen. Aber ihr guter Wille ist da!

Und ich? Ich übe schon mal. Ich übe es, ein neugieriger Frosch im Bloggerland zu sein.

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Ich bin gespannt! Es ist so aufregend.